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Constantin Schreiber neu bei der „Tagesschau”: „Nicht das Gefühl, dass es nur ein Job ist”

  • Am Montagabend verabschiedete sich Chef-„Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer vom Fernsehpublikum.
  • Eines der neuen Gesichter der 20-Uhr-Ausgabe ist Constantin Schreiber.
  • Unter anderem war er als Journalist bereits für das arabische Fernsehen tätig.
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Nach dem Abschied von Jan Hofer nach fast 36 Jahren bei der „Tagesschau” am Montagabend rücken neue Gesichter nach. Neben Julia-Niharika Sen stößt auch Constantin Schreiber zum Sprecherteam der 20 Uhr-Ausgabe der ältesten Nachrichtensendung Deutschlands.

Seinem ersten Einsatz im kommenden Jahr blickt der 41-Jährige erwartungsfroh entgegen. Ob Lockdown, Impfbeginn oder Brexit, es würden sich in der aktuellen Zeit so viele wichtige Dinge gleichzeitig von voraussichtlich historischer Dimension ereignen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass es nur ein Job ist, den ich mache”, sagte Schreiber der „Bild”.

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RND-Videoschalte mit Constantin Schreiber: "Die erste Sendung vergisst man nie"
4:08 min
RND-Redakteurin Hannah Scheiwe hat mit dem neuen "Tagesschau"-Sprecher, Constantin Schreiber, über seine erste Sendung gesprochen.  © RND
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Moderator von ägyptischer Wissenschaftssendung

Der zukünftige „Tagesschau”-Sprecher hat einen beeindruckenden Werdegang hingelegt. Er absolvierte nach seinem Jura-Studium ein Volontariat bei der Deutschen Welle. Im Jahr 2006 arbeitete er als Reporter des „Daily Star Lebanon” in Beirut und war später Dubai-Korrespondent der Deutschen Welle.

Seit 2011 moderiert Schreiber zudem auf Arabisch für den ägyptischen Sender ONTV die Wissenschaftssendung „SciTech – Unsere Welt von morgen“. Gegenüber der „Bild” erzählte der 41-Jährige, wie es dazu kam. Ein Senderchef aus Ägypten wollte vor knapp zehn Jahren ein Wissenschaftsformat für das heimische Fernsehen entwickeln und suchte in Deutschland nach Sendungen, die er übernehmen könnte.

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„Dann kam eine deutsche Produktionsfirma auf ihn zu und sagte: ‚Wir haben eine viel bessere Idee, es gibt da einen jungen deutschen TV-Moderator, der fließend Arabisch spricht. Mit dem machen wir Ihnen eine eigene Sendung”, sagte Schreiber der „Bild“ weiter.

Grimmepreispreisträger und Kairo-Korrespondent

Für seine Sendereihe „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ erhielt er im Jahr 2016 den Grimmepreis. In dem Format erklärte der Journalist Themen des deutschen Alltags für Flüchtlinge auf Arabisch. Im Januar 2017 erfolgte der Wechsel zu ARD-aktuell, wo er Früh- und Wochenendausgaben der Tagesschau sowie das Nachtmagazin moderierte. Zudem war er jeweils mehrere Wochen vertretungsweise als ARD-Korrespondent in Kairo im Einsatz.

RND/ak mit epd und dpa

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