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CNN lädt Greta Thunberg zu Corona-Talk ein: Das sorgt für Spott und Verwunderung

  • Aktivistin Greta Thunberg wird zu einem CNN-Gespräch eingeladen, in dem es nicht etwa um Klimapolitik geht, sondern um das Coronavirus.
  • Das sorgt für Verwunderung und Spott bei manchen Menschen.
  • Die 17-Jährige hat aber auch einige Fürsprecher in der Debatte.
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“Coronavirus: Fakten und Ängste” ist der Titel eines Gesprächs, zu dem der US-amerikanische Fernsehsender CNN einlädt. Als Gast eingeladen ist neben Richard Besser, dem früheren Direktor der Centers for Disease Control and Prevention, einer Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, und Kathleen Sebelius, der ehemaligen Sekretärin des Ministeriums für Gesundheitspflege und soziale Dienste der Vereinigten Staaten, auch Klimaaktivistin Greta Thunberg. Und das sorgt für Verwunderung im Netz – schließlich ist die 17-Jährige keine Expertin für das Coronavirus.

So reagiert unter anderem Donald Trump Junior, der Sohn des US-Präsidenten, mit einem eigenen Tweet auf die Ankündigung, in dem es ironisch heißt: “Greta Thunberg hat bereits als Teenager eine bemerkenswerte Karriere hinter sich. Heute ist sie eine weltbekannte Spezialistin für Infektionskrankheiten und Epidemiologin UND eine führende wissenschaftliche Stimme in Bezug auf die globale Klimapolitik. Wow, einfach so beeindruckend.”

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“Verwundert” zeigt sich auch Ian Bremmer, Präsident der Eurasia Group und Politikwissenschaftler, darüber – und macht deutlich, dass auch er bei Thunberg in dieser Hinsicht keine Expertise sieht.

Auch die Journalisten Yashar Ali und Jessica Huseman reagieren mit Fragezeichen auf die Entscheidung, Thunberg zu diesem Talk einzuladen.

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Greta Thunbergs Fürsprecher

Greta Thunbergs Teilnahme an dem Talk findet aber auch Fürsprecher. So weist Bestsellerautorin Roxane Gay die Kritik daran mit der Argumentation zurück, dass “unqualifizierte” Männer ständig Sprechzeit im Fernsehen bekämen – dass die Teilnahme von Thunberg nun plötzlich “zu weit” gehe, kann sie nicht nachvollziehen. Schriftstellerin Charlotte Clymer argumentiert ganz ähnlich – und wirft den Kritikern der Entscheidung Sexismus vor.

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RND/hsc

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