Claudia Neumann über Anfeindungen im Netz: „Lese nach wie vor nichts“

  • Die Fußballkommentatorin Claudia Neumann ist heftigen Anfeindungen im Netz ausgesetzt.
  • Beeindrucken lässt sich die 57 Jahre alte Journalistin davon allerdings nicht.
  • „Ich lasse das nicht an mich heran, jedenfalls nicht persönlich“, stellt Neumann klar.
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Kopenhagen. Die in den vergangenen Jahren häufig angefeindete Fußballkommentatorin Claudia Neumann spart sich den Blick in die sozialen Netzwerke. „Ich lese nach wie vor nichts, nur wenn mich jemand darauf anspricht, bekomme ich Kenntnis. Der Reflex, nach Spielen ins Netz zu schauen, ist mir wirklich fremd. War er immer schon, heute sogar in 100-prozentiger Konsequenz“, sagte die 57 Jahre alte Journalistin der Deutschen Presse-Agentur. Neumann kommentiert für das ZDF Fußballspiele bei großen Turnieren und war vor allem rund um die WM 2018 heftig angefeindet worden.

„Für mich ist es eine Geschichte von gestern. Ich lasse das nicht an mich heran, jedenfalls nicht persönlich“, stellte Neumann klar. Die sozialen Medien nutze sie lediglich zur Recherche. Die Kommentatorin hat bei der laufenden Europameisterschaft bisher das Vorrundenspiel Belgien gegen Russland am vergangenen Samstag begleitet und ist am kommenden Donnerstag bei der Partie Dänemark gegen Belgien (18 Uhr/ZDF und Magenta TV) erneut am Mikrofon.

Sie nehme jegliche Kritik an, die konstruktiv ist, erklärte Neumann. „Wenn die vernünftig formuliert ist, sind die Leute in der Regel überrascht, dass ich tatsächlich zurückschreibe“, sagte sie. Aus diesen Antworten entwickle sich immer wieder auch mal „eine längere Diskussion“.

RND/dpa

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