„Bridgerton“ auf Netflix: Mehr als 63 Millionen Haushalte sehen neue Serie

  • Die Serie „Bridgerton“ ist der Weihnachtshit auf Netflix.
  • Mehr als 63 Millionen Haushalte haben sich die Show angesehen.
  • Wir erklären, wovon die Drama-Serie über die Londoner High Society des 19. Jahrhunderts handelt – und warum es eine zweite Staffel geben könnte.
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Drama, Liebe und ganz viel Klatsch und Tratsch – die neue Netflix-Serie „Bridgerton“ über die Londoner High Society der Regency Epoche ist ein großer Erfolg. Wie der Streaminganbieter dem US-Magazin „Variety“ mitteilte, haben mehr als 63 Millionen Haushalte die Sendung gesehen. Das sei der fünftbeste Start aller Zeiten für eine Netflix-Originalserie. „Bridgerton“ erreichte darüber hinaus in 76 Ländern Platz eins der Top-10-Rankings, hieß es weiter.

„Bridgerton“: Positive Kritiken für Netflix-Serie

Laut „Variety“ zählt Netflix allerdings jeden Zuschauer mit, der mindestens zwei Minuten einer Sendung gesehen hat. Das heißt, es bleibt unklar, wie viele der 63 Millionen Haushalte die komplette Serie gesehen haben. Dennoch kommt „Bridgerton“, eine Produktion von „Grey‘s Anatomy“-Macherin Shonda Rhimes, gut bei den Netflix-Abonnenten und den Kritikern an. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ erreicht die Serie eine Kritiker-Rating von 92 Prozent und eine Zuschauer-Rating von 87 Prozent.

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Darum geht‘s

„Bridgerton“ basiert auf der Roman-Reihe von Autorin Julie Quinn, welche die Londoner Regency Epoche (1811-1820) und die jährliche Ballsaison behandelt. Die Debütantin Daphne Bridgerton, gespielt von Phoebe Dynevor, entstammt einer einflussreichen Familie und sucht im Jahr 1813 einen Ehemann. Sie geht einen Pakt mit Simon Bassett (Regé-Jean Page), dem Duke of Hastings, ein. Gemeinsam wollen sie eine Beziehung vortäuschen, damit Bridgerton auf dem Heiratsmarkt noch begehrter ist und der Duke von anderen Verehrerinnen in Ruhe gelassen wird.

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Begleitet wird die Hochzeitssaison von der Queen höchstpersönlich, die bei den Feierlichkeiten mit pompösen Ballkleidern und Frisuren begeistert und stets einen verurteilenden Blick auf alle Debütantinnen hat. Und dann wäre da noch die dubiose Lady Whistledown, die regelmäßig ein Rundschreiben mit den neuesten Gerüchten herausgibt und so Aufstieg und Fall der High-Society-Familien mitbestimmt.

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Regency Epoche trifft auf das 21. Jahrhundert

Die Serie reiht sich in eine lange Liste von Produktion ein, die im Stil der Jane-Austen-Geschichten erzählt werden. Darunter „Little Women“, „Downtown Abbey“ oder „Stolz und Vorurteil“.

Doch „Bridgerton“ hat moderne Einflüsse: Der Cast wurde beispielsweise nach dem Prinzip der „Farbenblindheit“ gewählt. Schwarze sind genau wie Weiße in den Rollen der einflussreichen Dukes und Lords zu sehen, auch wenn dies in Wirklichkeit seltener der Fall war. Außerdem spielen die Orchester auf den Bällen Musik des 21. Jahrhunderts. Wer beim Anschauen genau hinhört, erkennt die Musikhits „Thank u, next“ von Ariana Grande oder „Bad Guy“ von Billy Eilish.

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Eine zweite Staffel ist wahrscheinlich

Bisher wurde eine zweite Staffel noch nicht bestätigt. Allerdings lässt das Ende der ersten Staffel vermuten, dass es noch reichlich Stoff für weitere Folgen gibt, da viele Fragen ungeklärt blieben. Auch der Hauptdarsteller Page zeigte bereits großes Interesse an weiteren Staffeln: „Ich glaube, dass es in dieser Welt eine Menge guter Geschichten zu erzählen gibt“, so der Schauspieler zu „Oprah Mag“. So gebe es eine Fülle von Charakteren und jeder dieser Charaktere habe Cousins, Onkel und Hunde. „Ich glaube, die Leute haben Spaß daran, all diese Tiefen und Ecken und Winkel zu erforschen“, erzählte Page weiter.

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Insgesamt schrieb die Autorin Julia Quinn acht Romane über die Bridgerton-Familie und zwei weitere Novellen über Lady Whistledown. Fans der Buchreihe gehen davon aus, dass eine eventuelle zweite Staffel von dem ältesten Sohn der Bridgertons handeln wird, also Daphnes Bruder Anthony (Jonathan Bailey). Denn der zweite Roman dreht sich hauptsächlich um ihn und seine Suche nach einer Ehefrau.

Auch der Showrunner der Serie, Chris Van Dusen, erklärte gegenüber „Collider“, dass er gerne für jede Figur der Bridgerton-Familie eine Staffel produzieren möchte. „Ich würde das lieben“, sagte er.

RND/am

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