“Biohackers”: So ist die neue Netflix-Serie mit Jessica Schwarz

  • Am 20. August startet mit “Biohackers” bereits die dritte deutsche Netflix-Serie.
  • In dem sechsteiligen Wissenschaftsthriller mit Jessica Schwarz geht es um eine größenwahnsinnige Professorin und verbotene Genversuche.
  • Die Handlung ist spannend umgesetzt, wirkt zum Ende hin aber etwas arg gehetzt.
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In einem vollbesetzten ICE fällt plötzlich eine Frau ins Koma. Studentin Mia (Luna Wedler) eilt ihr zu Hilfe. Doch während sie Rettungsmaßnahmen einleitet, werden immer mehr Passagiere ohnmächtig. So bedrückend beginnt die sechsteilige Netflix-Serie “Biohackers”, die ab 20. August weltweit startet. Die Anfangssequenz war einer der Gründe, dass das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum Ende April verschoben wurde. Man befürchtete, dass die Szene zu sehr an die Corona-Pandemie erinnern könnte.

Nach dem erschütternden Einstieg springt die Handlung zwei Wochen zurück und zeigt, wie Mia in der Universitätsstadt Freiburg ankommt und ihr neues WG-Zimmer bezieht. Im Hörsaal trifft Mia auf Wissenschaftlerin Tanja Lorenz (herrlich fies gespielt von Jessica Schwarz), die eine Vorlesung über synthetische Biologie hält. Eine ihrer Kernaussagen ist die Abwandlung eines Nietzsche-Zitats und lautet: “Wir machen Gott obsolet!” Mia ist seltsam fasziniert von der größenwahnsinnigen Professorin und freundet sich mit Lorenz’ Assistenten Jasper (Adrian Julius Tillmann) an. Was die Studentin allerdings niemandem verrät: Mia kennt die Wissenschaftlerin schon länger und gibt ihr die Schuld am Tod ihres Bruders ...

Nach ”Dark” und “How to Sell Drugs Online (Fast)” ist “Biohackers” bereits die dritte Netflix-Serie aus deutschen Landen. Dabei hält sich der Wissenschaftsthriller von Regisseur und Showrunner Christian Ditter (”How to Be Single”) nicht lange mit Erklärungen auf, sondern zieht den Zuschauer ab der ersten Einstellung direkt ins Geschehen. Das ist grundsätzlich gut, aber gerade zum Ende hin wirkt die Handlung etwas arg gehetzt. Ein bisschen mehr Sendezeit hätte gutgetan.


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