“Berlin, Berlin” gibt es jetzt bei Netflix – und dürfte vor allem Serienfans beglücken

  • Von 2002 bis 2005 lief “Berlin, Berlin” im Fernsehen.
  • Der geplante Kinofilm zur Erfolgsserie läuft nun jedoch nicht auf der Leinwand, sondern bei Netflix.
  • Die Corona-Krise hat dem Kinostart einen Strich durch die Rechnung gemacht.
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Der erfolgreiche TV-Staffeln von “Berlin, Berlin” machten von 2002 bis 2005 Teenies glücklich. Jetzt wollte Heldin Carlotta Lolle Holzmann (Felicitas Woll) für Chaos auf der Leinwand sorgen – doch wanderte der Film notgedrungen zu Netflix ab, denn die Kinos sind dicht.

Lolle ist inzwischen beruflich erfolgreich, Mitte 30 und hört die biologische Uhr ticken. Also heißt es nicht mehr, sich ins Leben zu stürzen, Plan B ist angesagt: heiraten und Kinder kriegen. Dumm nur, dass kurz vor dem Jawort mit Hart (Matthias Klimsa) Cousin und Ex-Liebe Sven (Jan Sosniok) in die Hochzeit platzt und ihr vor den Gästen einen Heiratsantrag macht. Die Braut ergreift die Flucht.

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Janina Uhse neu mit von der Partie

Franziska Meyer Price, die zahlreiche Folgen der Serie inszeniert hat, setzt auf das bewährte Konzept von Konfusion und komplizierten Männergeschichten mit bekannten Gesichtern aus der einstigen WG-Clique: neben Woll, Sosniok und Klimsa auch noch Kai Lentrodt als esoterisch angehauchter Harald und die wunderbare Sandra Borgmann als toughe Lesbe Rosalie. Neu in der Riege ist Dana (Janina Uhse), die nach einer Partynacht mit Lolle in einem Auto im Harz aufwacht. Bis das sich erst angiftende, dann harmonische Duo wieder in Berlin landet, hechtet es durch Wald und Wiese.

Für die Fans von damals gibt es in diesem Roadmovie kurze Rückblicke und einfallsreiche Fantasy-Animationseinlagen – ein Revival für Serien-Aficionados, das mit wirklichem Witz sparsam umgeht, oft in klamottige Klischeetiefen taucht. Am Ende steht die lapidare Erkenntnis “Aufgeben ist für Amateure”.

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“Berlin, Berlin”, bei Netflix am 8. Mai, Regie: Franziska Meyer Price, mit Felicitas Woll und Janina Uhse, 80 Minuten, FSK 0

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