Klaas spricht über Busengrapscher: “Das war dämlich und verletzend”

  • Ein alter Clip, der einen vermeintlichen Busengrapscher zeigt, hatte den TV-Stars Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf zuletzt Kritik eingebracht.
  • Jetzt äußert sich Klaas in seinem Podcast “Baywatch Berlin” zu der Szene – und findet dabei deutliche Worte.
  • “Da schämt man sich für sich selbst”, so der TV-Komiker.
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Die TV-Komiker Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben mit ihrer Fernsehsendung „Männerwelten – Belästigung von Frauen“ (Pro7) für viel Aufsehen gesorgt. Nach großem Lob für die Thematisierung von sexueller Gewalt gegen Frauen holte die beiden aber auch ihre eigene Vergangenheit ein: Kritiker wiesen auf einen Clip aus dem Jahr 2012 hin, in dem die TV-Stars selbst vermeintlich eine Frau begrapschten. In seinem Podcast “Baywatch Berlin” äußerte sich Klaas Heufer-Umlauf jetzt zu der Szene und der Kritik daran.

Ihm sei klar, dass er “selbst schon mal blöde Witze gemacht” habe – auch solche, die er rückblickend als “dämlich” und “verletzend” einschätze, sagte Klaas. “Da schämt man sich für sich selbst”, so der TV-Moderator.

Heufer-Umlauf: “Hochpeinlich und falsch”

Dass Kritiker nach der “Männerwelten”-Sendung auf Szenen wie die in der ZDFneo-Sendung “Neo Paradise” hinweisen und die Komiker kritisieren würden, hätte ihn nicht überrascht: “Uns war klar: Da wird geguckt, wie Joko und Klaas die letzten 15 Jahre im Fernsehen verbracht haben. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man Dinge findet, die hochpeinlich und falsch waren.” Ihm sei aber lieber, “man redet darüber, als würde man so tun, als wäre man von Anfang an auf dem richtigen Dampfer unterwegs gewesen”, so Klaas Heufer-Umlauf.

Auch auf die Frage, warum die beiden Moderatoren selbst nicht in der 15-minütigen Sendung zu sehen waren, geht Klaas in seinem Podcast ein: In “Männerwelten” sollten demnach ausschließlich Betroffene von sexuellem Missbrauch zu Wort kommen. Joko Winterscheidt und er seien deshalb “die Letzten, die da was zu melden haben”.

Joko und Klaas hatten Mitte Mai bei Pro7 15 Minuten freie Sendezeit erspielt und sie für das Thema Gewalt gegen Frauen genutzt. Autorin und Journalistin Sophie Passmann führte dabei im Auftrag der beiden durch eine fingierte Kunstausstellung, um verschiedene Facetten des Themas anzusprechen.

RND/seb

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