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Axel Springer will Zahl der Journalistinnen und Journalisten um ein Viertel aufstocken

  • Der Medienkonzern Axel Springer will mehr Journalisten einstellen.
  • Aktuell sind nach Unternehmensangaben von den 16.000 Mitarbeitern rund 2400 Journalisten.
  • Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll auf mehr als 3000 aufgestockt werden.
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Berlin. Der Medienkonzern Axel Springer will die Zahl seiner Journalistinnen und Journalisten in den nächsten Jahren um mehrere Hundert aufstocken. Der Vorstand für den Bereich News Media, Jan Bayer, sagte in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe): „Von den 16.000 Mitarbeitern bei Axel Springer arbeiten 9000 im Medienbereich, davon sind 2400 Journalistinnen und Journalisten, und das sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als 3000 werden, ein Viertel mehr.“

Flaggschiff des Konzerns ist die Boulevardmarke Bild. Im August startete der gleichnamige TV-Sender, die gedruckte Zeitung ist trotz Auflagenrückgängen in den vergangenen Jahren die auflagenstärkste Tageszeitung in Deutschland. Springer hat zudem die journalistische Marke Welt im Portfolio. Newsletter-Geschäfte und digitale Marken sind ebenso Teil des Konzerns.

Kauf des US-Medienunternehmens Politico ist in Aufstockung noch nicht eingerechnet

Der jüngste bekanntgewordene Deal im journalistischen Bereich - der Kauf des US-Medienunternehmens Politico - ist in der angepeilten Aufstockung der Journalistenzahl noch nicht eingerechnet, wie Bayer in dem Interview ausführte.

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Springer war 2019 eine strategische Partnerschaft mit dem US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) eingegangen und zog sich dazu auch 2020 von der Börse zurück. Ziel ist, schneller in den digitalen Geschäften zu wachsen.

RND/dpa

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