Ex-Minister Günther Krause: Darum ist ihm das Dschungel-Aus nicht peinlich

  • Ex-Bundesminister Günther Krause musste das Dschungelcamp nach dem ersten Tag aus gesundheitlichen Gründen verlassen.
  • Nun hat der 66-Jährige über sein Ausscheiden gesprochen.
  • Einem Teamkollegen ist er besonders dankbar.
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Köln. Es war ein kurzes Gastspiel: Günther Krause (66) musste sich bereits nach einem Tag von der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ verabschieden - der Ex-Bundesminister hatte laut Senderangaben einen Schwächeanfall erlitten. Nun hat der 66-Jährige in der Dschungel-After-Show sowie in einem Interview mit der "Ostsee-Zeitung" (OZ) über sein Ausscheiden gesprochen.

„Ich habe immer gesagt, Camping kenne ich ja“, scherzte Krause in der Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach“, doch er habe schnell feststellen müssen, dass es doch eine „unwahrscheinliche Anstrengung und Beanspruchung“ sei. „Hut ab vor jedem, der das durchhält“, so Krause. Vor seinem Einzug ins Dschungelcamp wurde der Unions-Politiker von fünf Ärzten durchgecheckt. Trotz seiner Vorerkrankung Diabetes Typ 2 und Herzproblemen, war man der Meinung, „Krause ist dschungelfähig“, erinnert sich der Ex-Minister.

Schwächeanfall im Camp

Doch dann kam der Zusammenbruch. Er sei seinem Teamkollegen Sven Ottke (52) sehr dankbar, dass er zum richtigen Moment versucht habe, ihn aufzuwecken und gemerkt habe, dass etwas nicht stimmt. Somit wurden die Ärzte gerufen und Krause kurzzeitig in eine Klinik eingeliefert. „Ich hätte es schon gerne durchgemacht“, bedauert Krause sein Ausscheiden aus der Sendung. „Aber wenn der Körper sagt ‚Nein‘, dann ist ‚Nein‘.“

"Nach drei Tagen intensiver Betreuung ist mein Gesundheitszustand so, wie er vor der Fahrt nach Australien war. Es geht es mir wieder gut", sagt Krause der OZ. Bereits 2018 war seine damals geplante Dschungelcamp-Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen abgesagt worden. Aus diesem Grund trug er bei seinem kurzen diesjährigen Aufenthalt im Dschungelcamp auch eine blaue Tasche mit medizinischen Messgeräten und Medizin bei sich, wie er der Zeitung erklärt.

Kein Neuversuch 2021 möglich

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Für ihn war das sofortige Ausscheiden sicher enttäuschend - ob er es also 2021 noch mal versuchen will? "Selbst, wenn ich es wollte, dürfte ich nicht noch einmal teilnehmen. Die Spielregeln lassen die zweimalige Teilnahme eines Kandidaten nämlich gar nicht zu", erklärt Krause der OZ. Und schon vor dem diesjährigen Mini-Aufenthalt im Dschungel sei seine Familie nicht begeistert gewesen.

Peinlich ist ihm der Schwächeanfall und das sofortige Ausscheiden aber nicht: "Wie kann es mir peinlich sein, wenn ich in einer Sendung vertreten bin, die so ungemein hohe Einschaltquoten hat", sagt Krause der OZ. Und weiter: "Meine Frau Heike sagte mir am Telefon, dass sie gelesen hat, dass über 50 Prozent der Leute meine Teilnahme gutheißen. Ich bin doch angetreten, das große Zuschauerinteresse zu nutzen, um über meine Vorstellungen zur Stabilisierung des Klimas zu sprechen." Daraus wurde leider nichts.

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Krause macht es sich jetzt im Versace gemütlich

Doch nun, da es Günther Krause wieder besser geht, kann er es sich im Hotel Versace gemütlich machen bis der Dschungelkönig oder die Dschungelkönigin feststeht. Das Positive daran: „Das Versace hat natürlich ein weiches Bett“, so Ex-Camper Krause.

RND/amr/spot/hsc

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