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Nach 25 Jahren

„Außergewöhnliche Reporterin“: Antonia Rados beendet TV-Karriere bei RTL

Nach 25 Jahren hört die Reporterin Antonia Rados bei RTL auf.

Sie berichtet live vom Irakkrieg und war zuletzt auch im Ukraine-Krieg als Reporterin unterwegs. Nun beendet Antonia Rados ihre Tätigkeit bei RTL, wie der Sender am Donnerstag bekannt gab. Es ist der Abschluss einer Zusammenarbeit, die mehr als 25 Jahre umfasste. „Mehr als ein Vierteljahrhundert war RTL meine journalistische Heimat, und ich habe all die Jahre gerne für den Sender gearbeitet“, lässt sich die 69-Jährige in der Mitteilung des Kölner Senders zitieren. Sie bedankte sich bei RTL und ihren Kollegen und Kolleginnen dafür, dass ihr „freie Hand“ gelassen wurde. „Ich wünsche der neuen Generation von Reportern und vor allem Reporterinnen bei RTL alles Gute.“ Zuletzt war Antonia Rados als Chefreporterin Ausland für RTL im Dienst.

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Zum Abschied von Antonia Rados fand Stephan Schmitter, Geschäftsführer von RTL News, lobende Worte: „Antonia Rados ist eine außergewöhnliche Reporterin, die mit ihren Kenntnissen über Land und Leute sowohl das politische als auch das Alltagsleben in den Krisenregionen dieser Welt für uns alle transparenter gemacht hat.“ Die Journalistin habe zur „herausragenden Stellung“ von RTL in der Kriegsberichterstattung beigetragen. Abschließend sprach er Rados seinen Dank für „die großartige Zusammenarbeit“ aus.

Für ihre Live-Berichterstattung aus Bagdad im Laufe des Irakkriegs 2003 wurde Antonia Rados mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs Medienpreis für Fernsehjournalismus gewürdigt. Für die Reportage „Feuertod“ (2007) recherchierte sie im Umfeld afghanischer Frauen, die sich selbst verbrennen. Das bewegende Ergebnis brachte ihr den Robert Geisendörfer Preis ein. Auch einen Deutschen Fernsehpreis erhielt Rados: für die ntv Reportage „Jemens langsamer Tod“. Neben ihrer Tätigkeit bei RTL arbeitete die gebürtige Klagenfurterin während ihrer Karriere auch beim ORF, beim WDR und beim ZDF.

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RND/Teleschau

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