Aus für die „Vorstadtweiber“ in der ARD

  • Drei Staffel von „Vorstadtweiber“ liefen in den vergangenen Jahren in der ARD.
  • Die vierte Staffel ist gerade in Österreich gestartet, mit einem guten Marktanteil.
  • Die ARD hat entschieden, die vierte Staffel nicht zu zeigen. Schauspielerin Nina Proll kann das nicht nachvollziehen.
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Drei Staffeln lang konnten Zuschauer die österreichische Serie „Vorstadtweiber“ in der ARD sehen. Nun entschied der Sender: Die neue – bereits abgedrehte – Staffel wird nicht gezeigt. Sprecherin Silvia Maric bestätigte der „Bild“-Zeitung: „Die vierte Staffel wird es in der ARD nicht geben. Die Zuschauer haben für diese Serie nicht so ein Faible entwickelt.“

In Österreich ist die vierte Staffel gerade gestartet – mit einem guten Marktanteil von 20 Prozent. In Deutschland hatte die dritte Staffel allerdings nur noch um die 7 Prozent Marktanteil eingefahren.

Bei den Darstellern sorgt das für Unmut. Hauptdarstellerin Nina Proll sagte der „Bild“: „Ich kann das nicht verstehen. Die früheren Staffeln liefen super, aber die ARD stellt sich quer.“ Sie hat andere Ideen für die Gründe: „Ich vermute, die zuständigen Redakteure hatten es satt, sich ständig anzuhören, dass wir Österreicher lustiger und mutiger sind. Das höre ich nämlich dauernd von deutschen Kollegen.“

RND/lob

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