ARD investiert erneut mehr Geld in TV-Produktionen

  • Das Erste hat zum zweiten Mal in Folge mehr Geld für TV-Produktionen ausgegeben.
  • 2018 stiegen die Ausgaben um rund 22,3 Millionen Euro.
  • Ein Großteil wurde für die Bereitstellung von Serien und Filmen in der ARD-Mediathek genutzt.
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München. Die ARD-Landesrundfunkanstalten haben im Jahr 2018 erneut mehr Geld in TV-Produktionen investiert. Der Gesamtwert der Auftragsproduktionen, Kooperationen und Lizenzen der Anstalten und der Film-Tochter Degeto stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 22,3 Millionen Euro auf rund 814,7 Millionen, wie die ARD am Mittwoch in München mitteilte.

Drei Viertel des Volumens mit fast 615 Millionen Euro floss demnach an unabhängig Produzierende und Lizenzgeber. Eine Lizenz braucht die ARD, um zum Beispiel einen Film oder eine Serie über längere Zeit in der Mediathek zeigen zu können. Bereits im Jahr 2017 waren die Investitionen in TV-Produktionen gestiegen - um fast 74 Millionen Euro im Vergleich zu 2016.

Mehrausgaben gehen auch auf Vertragsbedingungen zurück

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Den nun erneuten Anstieg führt die ARD auch darauf zurück, dass sie auf ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung von Verwertungsrechten bei Produktionen für die Genre Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation achte. Das Ganze fußt auf Eckwerten, auf die sich die Rundfunkanstalten vor Jahren geeinigt hatten.

RND/dpa

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