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ARD-Nachrichtensendung

„Tagesthemen“ live aus Kiew: „Wir sind hierhergefahren, um genauer hinzusehen“

„Tagesthemen“-Moderatorin Caren Miosga.

„Tagesthemen“-Moderatorin Caren Miosga.

„Guten Abend und willkommen aus der Hauptstadt der Ukraine zu einer ungewöhnlichen Ausgabe der ‚Tagesthemen‘“ – mit diesen Worten begrüßte Moderatorin Caren Miosga am Mittwochabend die Zuschauerinnen und Zuschauer live aus Kiew. Genau ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs standen die Menschen in der Ukraine im Mittelpunkt der ungewöhnlich langen Ausgabe der ARD-Nachrichtensendung.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

„Heute feiert die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag mitten im Krieg. Seit sechs Monaten stellt Wladimir Putin diese Unabhängigkeit auf barbarische Weise infrage“, sagte Miosga. „Wir sind hierhergefahren, um genauer hinzusehen und haben eine Woche lang Menschen getroffen und uns von ihren Schicksalen erzählen lassen.“

Eine Mutter berichtete dann von ihrer Flucht vor russischen Raketen aus ihrer Heimatstadt, die sie nur knapp überlebte, und erklärte, warum sie jetzt doch zurückgekommen ist. Miosga sprach außerdem mit einem Metallbauunternehmer, der inzwischen 28 Hobbyautos zu Militärfahrzeugen umgerüstet und den ukrainischen Soldaten zur Verfügung gestellt hat.

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Ukrainischer Außenminister: „Schätzen die Entscheidung der Bundesregierung“

Eine Frau aus der besetzten Hafenstadt Cherson berichtete von ihrer Flucht nach Kiew, bei der sie in Gefechte zwischen ukrainischen und russischen Truppen geraten war. Über die Situation in Cherson sagte sie: „Die Atmosphäre in der Stadt war erdrückend. Sie haben angefangen, alles Ukrainische zu unterdrücken, Telefone wurden kontrolliert.“

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba äußerte in einem vorab aufgezeichneten Interview mit Miosga Verständnis für jene Deutschen, die sich wegen der steigenden Energiepreise sorgen. In seinem Land aber gehe es um Menschenleben – nicht um Komfort. Mit Blick auf die angekündigten neuen Waffenlieferungen aus Deutschland sagte er: „Wenn man Geburtstag feiert, freut man sich über jedes Geschenk, und wir schätzen die Entscheidung der Bundesregierung.“

RND/seb

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