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Arbeitslos wegen Corona: Günther Jauch hilft Kandidatin bei „Wer wird Millionär?“

  • Für Kandidatin Martina Albers kommt die Teilnahme bei „Wer wird Millionär?“ genau zur richtigen Zeit.
  • Als DJane, Barkeeperin und Tourimus-Expertin hat sie während der Corona-Pandemie gleich drei Jobs auf einmal verloren.
  • Angesichts dieser Notlage wurde sogar Günther Jauch sanftmütig.
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Moderator Günther Jauch ist bekannt dafür, seine Kandidaten und Kandidatinnen bei „Wer wird Millionär?“ zappeln zu lassen. Am Montagabend stand er Kandidatin Martina Albers beim Raten jedoch äußerst hilfsbereit zur Seite. Albers hatte mit ihrer Berufswahl als DJane, Barkeeperin und Tourismus-Expertin kein glückliches Händchen in Pandemiezeiten. Während die ersteren beiden Jobs seit der Corona-Krise brachliegen, verlor sie pandemiebedingt auch noch ihren Hauptberuf bei einem großen Touristikunternehmen. „Das heißt: Sie könnten das Geld so richtig gut gebrauchen“, erkannte Günther Jauch. „Das wäre großartig“, stimmte die Kölnerin zu.

„Wer wird Millionär?“: Günther Jauch hilft bei der 4.000-Euro-Frage nach

Alles lief tiefenentspannt bis zur 4.000-Euro-Frage: „Wobei müsste sich das betreffende Tier eigentlich sein Leben lang fragen, warum es Namenspate für gerade diesen Farbton ist?“ Nach dem 50:50-Joker blieben hummerrot und rehbraun stehen. Günther Jauch wollte der krisengebeutelten Kandidatin wohl ein klein wenig zum Glück auf seinem Ratestuhl verhelfen, indem er die Frage erneut langsam vortrug und dann paraphrasierte.

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„Es gibt auch einen Grund, warum das Tier das nicht versteht“, versuchte er, die Lösung zwischen den Zeilen nahezulegen. „Das versteht das Martinchen auch nicht“, gab Martina Albers zu. „Haben Sie noch nie einen lebendigen Hummer gesehen?“, bohrte Jauch nach. „Der ist Orange“, erkannte Albers. „Der ist Orange“, wiederholte Jauch so eindringlich, dass der Kandidatin seine Intention nicht verborgen bleiben konnte. Sie gab die richtige Antwort: Hummer.

Im Smalltalk bleibt es bei kulinarischen Themen: Nachdem die Kandidatin zugab, dass sie ihrem mitgereisten Partner in der Kennenlernphase als Kellnerin besonders große Schnitzel serviert hatte, bekannte Jauch, dass auch bei ihm in jungen Jahren Liebe einmal durch den Magen ging. Eine Exfreundin von ihm sei Bäckerstochter gewesen und habe ihm seinerzeit drei Stück Kuchen für 30 Pfennig verkauft. „Das war praktisch ihr Schnitzel, mir gegenüber“, versuchte er, eine Analogie herzustellen.

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Kandidatin erreicht 64.000-Euro-Frage

„Was möchten Sie denn mit 64.000, 125.000 etc. Euro anstellen?“, stellte Jauch seine Standardfrage. „Da gibt es einiges“, erwiderte Martina Albers. Zunächst wolle sie sich die Augen lasern lassen, dann Pudel züchten. „Vielleicht wird jetzt gelacht“, befürchtete sie.

Für 64.000 Euro wollte Günther Jauch wissen: „Was befindet sich im Stadion der Tampa Bay Buccaneers, dem Austragungsort des diesjährigen Super Bowls?“ Zur Wahl standen: Jumbojet, Piratenschiff, Postkutsche und UFO. Der Telefonjoker wusste nur, dass er es nicht wusste. Die Kandidatin ahnte zumindest: Piratenschiff. Der Kandidatenjoker im Saal bestätigte dies. Dank ihm war Albers den 125.000 Euro ganz nah. Daraus wurde nichts. Allerdings aus dem bestmöglichen Grund: Die Sendezeit war vorbei. Kommenden Montag darf die Kandidatin, die drei Jobs verloren hat, also erneut auf ein Happy End hoffen.

RND/Teleschau

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