“Hunters” mit Al Pacino: Auch “Tatort”-Star Anna Ewelina spielt mit

  • Ab dem 21. Februar läuft auf Amazon Prime die Serie "Hunters" mit Al Pacino.
  • Auch eine Deutsche spielt in der düsteren Produktion mit.
  • Anna Ewelina ist in der Rolle einer jüdischen Gefangenen im KZ Auschwitz zu sehen.
Christian Thiele
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In “Hunters” auf Amazon Prime spielt Anna Ewelina in ihrer ersten Hollywoodserie mit. Und nicht nur das: Hauptdarsteller ist Al Pacino, das Idol der deutschen Schauspielerin.

Die 34-Jährige, die in Deutschland aus “Tatort”, “Polizeiruf 110” und der WDR-Serie “Die Anrheiner” bekannt ist, pendelt zwischen München und Los Angeles. Bis heute kann sie nicht fassen, dass sie die Rolle bekommen hat: „Mein New Yorker Agent rief frühmorgens an und wollte, dass ich schnell ein E-Casting mache. Ich habe zwischen Tür und Angel eine hochemotionale Szene gespielt und nie gedacht, dass ich die Rolle kriege.“

“Hunters”: Al Pacino als Nazi-Jäger

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Nach fünf Wochen fiel sie aus allen Wolken. Hollywood hatte ihr den Part einer jüdischen Gefangenen im KZ Auschwitz gegeben. Die Freude war natürlich groß: “Ich konnte es einfach nicht fassen.” Die Fassungslosigkeit wiederholte sich, als Anna das Drehbuch las und so erfuhr, wer der Star der Serie ist: “Da stand plötzlich Al Pacino. Ich musste mich zwicken. Meine erste amerikanische Rolle und da spielt auch ein Hollywoodgott mit!"

Die Handlung von “Hunters”: In den 70er-Jahren bauen Nazis in New York eine Untergrundbewegung auf. Sie werden von einer jüdischen Geheimorganisation gejagt, deren Kopf Al Pacino spielt.

Anna Ewelina: Haare durften dranbleiben

Die Dreharbeiten begannen im letzten Mai in New York auf einem ehemaligen Militärgelände. Ursprünglich verlangte die Rolle, dass Anna Ewelina sich den Kopf abrasieren musste, “doch zum Glück brauchte ich am Ende meine Haare nur unter einem Kopftuch zu verbergen”.

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Die Deutsch-Polin, die im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie aus Danzig nach Deutschland kam, trifft das Thema der Serie tief: “Ich war als Jugendliche in Auschwitz, und das hat mich damals sehr berührt.”

Anna drehte auch in Budapest, wo das KZ Auschwitz nachgebaut worden war – “und zwar beklemmend realistisch”. Zwischen den Komparsen in Nazi-Unformen bekam ich Angstzustände: “Die Vorstellung, dass du dieses schlimme Schicksal spielst, das damals für Millionen Realität war, geht einem unter die Haut.”

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Professionell war Annas US-Debüt ein gutes Erlebnis: “Das Verhältnis zu den Kollegen war harmonisch.” Auch Al Pacino schwärmt von der Harmonie bei “Hunters”: “Man arbeitet in so einer Serie sehr lange zusammen, vertraut einander und versteht sich besser.”

RND

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