#allemalneschichtmachen: Kritik von „Doc Caro“ fast 500.000-mal aufgerufen

  • Die Medizinbloggerin „Doc Caro“ hat die Schauspieler-Aktion #allesdichtmachen scharf kritisiert.
  • „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagt sie unter dem Hashtag #allemalneschichtmachen bei Instagram.
  • Bis zum Dienstagmorgen schauten beinahe 500.000 Menschen ihre Stellungnahme an.
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Essen. Die Kritik der Medizinbloggerin „Doc Caro“ an der Internetaktion #allesdichtmachen ist auf große Resonanz gestoßen: Bis Dienstagmorgen zählte die am Samstag veröffentlichte Stellungnahme der Essener Notärztin Carola Holzner auf Instagram fast 500.000 Aufrufe.

„Doc Caro“ fordert darin unter #allemalneschichtmachen die an der #allesdichtmachen-Aktion beteiligten Künstler auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagt Holzner an die Teilnehmer der Aktion gerichtet. „Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun.“

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Auf die Frage, ob sich von den ursprünglichen Teilnehmern der Aktion schon jemand als Freiwilliger gemeldet hat, sagte Holzner am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: „Von den 53 nicht.“ Andere Prominente allerdings schon. Namen nannte Holzner nicht.

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Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler, darunter Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und Volker Bruch, mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Nach heftiger Kritik und teilweise Zustimmung aus dem rechten Lager distanzierten sich einige Teilnehmer später von ihren Beiträgen.

RND/dpa

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