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“95 Prozent feindselig”: Trump verteidigt aggressives Verhalten gegenüber Medien

  • Donald Trump und die liberalen amerikanischen Medien - die Geschichte einer großen Freundschaft wird das nicht mehr.
  • Ausgerechnet am Tag der Pressefreiheit legt der US-Präsident mit deutlichen Worten nach.
  • “94 oder 95 Prozent der Presse sind feindselig”, sagt Trump im Interview mit Fox News.
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Washington. US-Präsident Donald Trump hat sein aggressives Verhalten gegenüber kritischen Medien verteidigt. "Ich habe es mit einer feindseligen Presse zu tun, wie sie noch kein Präsident je gesehen hat", sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Veranstaltung des Senders Fox News in Washington, wo er sich per Video eingereichten Wählerfragen stellte. "Sie kommen mit den furchtbarsten, schrecklichsten, voreingenommensten Fragen auf einen zu." Er fügte hinzu: "94 oder 95 Prozent der Presse sind feindselig." Trump ließ offen, was die Basis für diese Zahlen ist. Am Sonntag war der internationale Tag der Pressefreiheit.

“Das Ausmaß von Wut und Hass - ich schaue sie an und sage, was ist Euer Problem?”

Der Präsident war von einer Unterstützerin per Video gefragt worden, warum er Aussagen tätige, die an Mobbing erinnerten, und weshalb er Fragen von Journalisten nicht direkt beantworte, sondern immer wieder abschweife. Trump begrüßte die Frage. Er sagte mit Blick auf Journalisten: "Das Ausmaß von Wut und Hass - ich schaue sie an und sage, was ist Euer Problem?" Er fügte hinzu: "Ich glaube, wir haben in den ersten drei, dreieinhalb Jahren, mehr getan als jeder andere Präsident in der Geschichte unseres Landes. Das glaube ich wirklich."

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Der Auftritt des Präsidenten am Sonntagabend fand am Lincoln-Memorial im Herzen der US-Hauptstadt statt. Abraham Lincoln war von 1861 bis 1865 der 16. Präsident der USA. Zwei Fox-News-Moderatoren stellten Trump Fragen, die Wähler zuvor per Video bei dem Sender eingereicht hatten. Trump bemerkte, es werde gesagt, dass kein Präsident von den Medien schlechter behandelt worden sei als Lincoln. "Ich glaube, dass ich schlechter behandelt werde."

RND/dpa

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