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“9 Tage wach”-Schauspieler Jannik Schümann: “Die Szenen in der Entzugsklinik waren schon heftig!”

  • Im autobiografischen Drama “9 Tage wach” spielt Jannik Schümann den ehemaligen Drogenabhängigen Eric Stehfest.
  • Für den Dreh ging der Schauspieler an seine Grenzen, wie er im RND-Interview verriet.
  • “So was ist echt eine krasse Herausforderung”, sagt Schümann über die Szenen, die in einer Entzugsklinik entstanden..
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Wann ist Ihnen die Rolle angeboten worden?

Das war der schnellste Prozess überhaupt. Die Einladung zum Casting habe ich im März letzten Jahres bekommen. Im September fingen dann die Dreharbeiten an und fünf Monate nach Ende der Dreharbeiten ist schon die Ausstrahlung. Das dauert sonst mindestens ein Jahr.

Kannten Sie Eric Stehfest oder sein Buch “9 Tage wach”?

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Weder noch.

Kennen Sie andere Antidrogenfilme wie “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”?

Das Buch war noch Lektüre zu meiner Schulzeit. (lacht) Aber ich kenne noch andere Drogenfilme und die Serie “Beat” ist gerade das Aktuellste, was es in Deutschland zu dieser Thematik gibt.

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Eine weitere Gemeinsamkeit zu “Beat”: Wie der Hauptdarsteller haben Sie sich für den Dreh Ihre Haare abrasiert ...

Ich will mich für jedes Projekt optisch verändern, und ich habe so lange gewartet, dass ich mir mal meine Haare abrasieren darf. Ich bin wahnsinnig glücklich über die Rollen, die ich in meiner Vergangenheit spielen durfte, aber ich bin auch mal froh, dass ich nicht das Model oder der Love Interest sein muss. Jetzt ist es mein Traum, meine Haare für eine Rolle mal wasserstoffblond zu färben. (lacht)

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Welches war körperlich für Sie die heftigste Szene?

Die Szenen in der Entzugsklinik waren schon heftig. Auch wenn es ein warmer Raum war, war es irgendwann nicht mehr so lustig, stundenlang nass gemacht zu werden. Da schluckt man einfach auch sehr viel Wasser. Aus diesem Grund ist Wasser ja auch eine Foltermethode. Auch die Szene, in der ich meine Freundin im Stripclub von der Bühne reiße und “Abtreibung” schreie, war extrem. Vor allem war es die allererste Szene am ersten Drehtag. Das ging leider aus logistischen Gründen nicht anders. Aber das war morgens um 8 Uhr und ich hatte noch kein richtiges Gespür für meine Rolle und sollte nun komplett high von Crystal Meth diese Dramatik spielen. So was ist echt eine krasse Herausforderung.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Ich habe für die Rolle abgenommen und eine krasse Diät gemacht. Ich habe vier Wochen vor Drehbeginn aufgehört, Kohlenhydrate und Obst zu essen. Außerdem habe ich komplett auf Zucker verzichtet und nur noch Wasser getrunken. Zusätzlich habe ich noch sehr viel Cardiotraining gemacht, um Pfunde zu verlieren.

“Staat, Sex, Amen”
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