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Zwetschge oder Pflaume – was ist der Unterschied?

  • Sommerzeit ist Zwetschgenzeit – deswegen dürfen die kleinen Früchte in keiner Küche fehlen.
  • Von Juli bis in den Spätsommer haben Pflaumen und auch Zwetschgen in Deutschland Saison.
  • Anhand der Form und des Fruchtfleischs lassen sich die verschiedenen Sorten unterscheiden.
Talisa Moser
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Ob in Kuchen, als Kompott oder einfach so: Im Sommer dürfen Zwetschgen in keiner Küche fehlen. Aber was unterscheidet eigentlich die Zwetschge von der Pflaume? Die beiden Begriffe erklärt:

Die Zwetschge: Eine Unterart der Pflaume

Mit über 2000 Unterarten zählt die Pflaume zu den sortenreichsten Obstsorten. Die ursprünglich aus Kleinasien stammende Frucht gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Wie Mirabellen oder grüne Pflaumen sind Zwetschgen eine Unterart der Pflaume. Die deutsche Pflaumen- und Zwetschgensaison beginnt im Juli und geht bis in den Oktober.

Die kleinen Früchte haben es in sich. Mit ihren vielen wichtigen Inhaltsstoffen wie Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Ballaststoffen sind Zwetschgen und Pflaumen der perfekte Begleiter für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Neben den Provitaminen A, C und E stecken verschiedene Vitamine der Gruppe B drin. Diese sind besonders wichtig für das Nervensystem und beugen Stress vor. Aber wie unterscheidet man denn nun Zwetschgen von Pflaumen?

Zwetschgen zum Backen, Pflaumen zum Kochen

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Zwetschgen lassen sich anhand von Farbe, Form und Geschmack von Pflaumen und anderen Sorten unterscheiden. Sie haben eine bläulich-violette Farbe und ähneln in der Form einem Ei. Ihr festes Fruchtfleisch verändert sich beim Erhitzen kaum. Außerdem lassen sie sich im Gegensatz zu anderen Pflaumensorten leicht entsteinen, da sich der Kern gut vom Fruchtfleisch löst. Mit ihrem säuerlich-süßen Geschmack eigenen sich die kleinen Früchte hervorragend zum Backen.

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Zwetschgen sind eierförmig und haben ein gelbes Fruchtfleisch, das auch beim Erhitzen seine Form und Konsistenz behält. © Quelle: Andreas Lischka auf Pixabay

Pflaumen hingegen sind deutlich runder und ihr Fruchtfleisch ist im Vergleich zu dem der Zwetschge rot. Sie sind außerdem saftiger und eignen sich daher besonders gut zum Einkochen.

Pflaumen sind runder als Zwetschgen und das Fruchtfleisch ist saftiger. © Quelle: Matthias Böckel auf Pixabay

Reife Früchte erkennen

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Beim Pflücken oder Einkaufen sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte nicht zu fest sind. Eine perfekt gereifte Frucht erkennen Sie daran, dass die Haut prall ist und unter leichtem Fingerdruck etwas nachgibt. Beim Zwetschgenkauf sollte außerdem darauf geachtet werden, dass sie mit einer weißlichen Schicht überzogen sind. Dieser Film schützt das Obst vor dem Austrocknen und sollte erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen werden.

Im Kühlschrank halten sich Pflaumen und Zwetschgen etwa eine Woche. Um den Geschmack bestmöglich zu erhalten, sollten sie in einem Tuch oder Plastikbeutel aufbewahrt werden. Entkernt kann man die Früchte bis zu einem Jahr einfrieren.

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