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  • Vegetarische Aufstriche im Test: Kaum Zusatzstoffe - aber nicht automatisch kalorienarm

Stiftung Warentest: Vegetarische Aufstriche enthalten kaum Zusatzstoffe

  • Die Stiftung Warentest hat 25 vegetarische Brotaufstriche auf ihre Inhaltsstoffe getestet.
  • Das Ergebnis: Viele Aufstriche schneiden geschmacklich gut ab.
  • Einige Produkte enthielten jedoch zu hohe metallische Bestandteile.
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Berlin. Ein pikanter Aufstrich – aber ohne Fleisch: Gemüseaufstriche ermöglichen beides. Viele von ihnen schneiden im Test ordentlich ab, wie eine Stichprobe der Stiftung Warentest zeigt. Von 25 getesteten Produkten verschiedener Geschmacksrichtungen waren 16 insgesamt “gut”. Positiv fiel auf, dass alle Aufstriche ohne Aromen und Zusatzstoffe auskommen, berichtet die Zeitschrift “test” (Ausgabe 06/20).

Linsen-Aufstrich: Qualität hat ihren Preis

Die Unterschiede liegen im Detail: Zwei Produkte fielen negativ wegen ihres zu hohen Nickelgehaltes auf, eines enthielt zu viel Blei. Und trotz des Gemüseanteils sind nicht alle Aufstriche automatisch fett- und kalorienarm.

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Die Warentester nahmen sich drei Geschmacksrichtungen vor: Linsen, Pilze sowie Tomate-Paprika. Bei der Linsensorte setzte sich "Tartex Linsen Liebe" mit einem "gut" an die Spitze und ist auch insgesamt Gesamtsieger im Test. Mit 1,85 Euro pro 100 Gramm gehört er aber auch zu den teuersten Aufstrichen. Deutlich günstiger, aber ebenso gut getestet ist die Paste von Aldi Süd (0,81 Euro pro 100 Gramm). Ebenfalls gut waren die Linsen-Aufstriche von Rewe Bio und Edeka.

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Discounter-Produkte können mithalten

Bei den fünf Aufstrichen der Sorte Pilze schnitten zwei mit “gut” ab (Alnatura und dmBio), zwei waren “befriedigend” und einer geschmacklich zwar top, aber mit zu hoher Bleibelastung. Deswegen reichte es bei diesem Produkt nur für ein “Ausreichend”.

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16 Aufstriche enthalten meist sowohl Tomate als auch Paprika. 10 davon waren “gut” (unter anderem die von Allos und Zwergenwiese, aber auch von Lidl und Penny). Vier schnitten mit “befriedigend” ab. Davon fallen zwei ernährungsphysiologisch negativ auf, da sie mehr Fett enthalten als eine Streichwurst im Durchschnitt. Zwei weitere schneiden wegen einer zu hohen Nickelbelastung nur mit “ausreichend” ab.

RND/dpa

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