• Startseite
  • Lifestyle
  • Tupperware & Co.: Umtausch, Reinigung, Mikrowelle - Alles was Sie wissen müssen

Tupperware und Co. im Faktencheck: Umtausch, Reinigung, Mikrowelle

  • Tupperware gehört zu den bekanntesten Herstellern von Kunststoffbehältern.
  • Aber wie funktioniert eine Reklamation, dürfen die Waren in die Mikrowelle und wie reinigt man Tupperware richtig?
  • Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Produkte von Tupperware.
Anzeige
Anzeige

Produkte der Marke Tupperware erfreuen sich hoher Beliebtheit. Allerdings stellen sich bei der Nutzung der Waren immer wieder alltägliche Fragen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten und praktische Tipps zum Umgang mit den Kunststoffbehältern.

Tupperware reklamieren: Wie läuft der Umtausch ab?

Allgemein besitzen die Waren von Tupperware eine Garantie von mehr als 30 Jahren. Auch beim Umtausch eines Produkts wird ein umfangreicher Service geboten. Einzig das Zurückgeben und Reklamieren von einzelnen Bestandteilen, die zum Verschließen genutzt werden, ist nicht möglich.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Für eine Reklamation ist die jeweilige Bezirksleitung von Tupperware zuständig. Im Idealfall wenden Sie sich an den ursprünglichen Verkaufsberater der Produkte, um einen Umtausch einzuleiten. Dieser benötigt in der Regel die Erkennungsnummer der jeweiligen Ware, um das Anliegen weiterzuleiten. Sollte die Reklamation zurückgewiesen werden, können Sie Einspruch einlegen und sich direkt an die Tupperware Deutschland GmbH in Frankfurt wenden.

Für gewöhnlich ist kein Kaufbeleg für einen Umtausch nötig. Dennoch sollten Sie Ihre Belege gut aufbewahren, da Bezirksleitungen individuell über Erstattungen entscheiden und somit dennoch Belege als Nachweis einfordern könnten.

Sind in Tupperware Weichmacher enthalten?

Als Weichmacher gelten Chemikalien, die bei bestimmten Produkten aus Kunststoff eingesetzt werden, um diesen eine gewisse Flexibilität zu verleihen. Sie gelten allgemein als gesundheitsschädlich. Die Waren von Tupperware werden in der Regel aus einem von Natur aus flexiblen Material hergestellt. Dabei sind in der Produktion Weichmacher nicht notwendig.

Anzeige

Viele konkurrierende Unternehmen von Tupperware setzen allerdings weiterhin auf die schädlichen Chemikalien. Und auch billigere Waren, die vermeintlich unelastisch und nicht sonderlich robust sind, können noch Weichmacher enthalten. Wenn Sie sich für eine günstigere Variante von Kunststoffprodukten entscheiden, sollten Sie daher darauf achten, dass der jeweilige Hersteller klar und deutlich die Inhaltsstoffe offen legt.

Tupperware verfärbt: Was ist zu tun?

Anzeige

Bei vielen Behältern von Tupperware und anderen Herstellern können unterschiedliche Nahrungsmittel zu Verfärbungen im Kunststoff führen. Die Reinigung entpuppt sich allerdings oft als schwierig. Den Griff zu Bleichmitteln oder mit Chemikalien versetzten Reinigern sollten Sie jedoch vermeiden. Stattdessen gibt es ein paar Hausmittel, die leichte oder starke Verfärbungen entfernen können.

Eine leichte Verfärbung kann meistens mit einfachem Speiseöl abgerieben werden. Im Anschluss sollten Sie den Kunststoff allerdings mit Zitronensaft behandeln und gut ausspülen, da Speiseöl ansonsten einen unangenehmen Geruch an dem Behälter hervorrufen kann. Eine weitere Möglichkeit ist das Ausbleichen. Legen Sie den Kunststoffbehälter dazu einfach eine Weile in die direkte Sonne.

Bei stärkeren Verfärbungen kann Backpulver Abhilfe schaffen. Befüllen Sie dazu das Behältnis mit heißem Wasser und rühren Sie das Pulver ein. Lassen Sie es eine halbe Stunde einwirken und spülen Sie es anschließend gut aus. Sollte immer noch eine Verfärbung zu erkennen sein, wiederholen Sie den Vorgang einfach.

Darf Tupperware in den Geschirrspüler?

Grundsätzlich sind Produkte von Tupperware für die Spülmaschine geeignet. Die meisten Waren halten eine Temperatur von bis zu 85 Grad aus und können daher problemlos mit einem gewöhnlichen Spülvorgang gereinigt werden. Allerdings gibt es bei einzelnen Bestandteilen bestimmter Produkte Ausnahmen. Ein Blick in die Gebrauchsanweisung ist ratsam, um sicher zu gehen, dass alle Einzelteile im Geschirrspüler gereinigt werden können.

Achten Sie darauf, dass Kunststoffwaren von Tupperware und auch von anderen Herstellern nicht zu nahe an den Heizelementen der Spülmaschine liegen. Durch direkten Kontakt könnte das Plastik trotz seiner robusten Art Schaden nehmen. Und auch auf Spülmaschinendeodorant sollten Sie verzichten. Der Geruch könnte ansonsten von dem Kunststoff aufgenommen werden.

Anzeige

Kann Tupperware in die Mikrowelle?

Generell können alle Produkte von Tupperware in die Mikrowelle gestellt werden. Allerdings sollten Sie die Speisen nur erhitzen und nicht zum Kochen bringen, da ansonsten schnell unschöne Ränder und Verfärbungen am Kunststoff auftreten, die mitunter nicht leicht zu entfernen sind. Einige spezielle Tupperwareprodukte sind auf höhere Temperaturen optimiert. Diese können Sie auch stärker erhitzen, ohne Verfärbungen oder das Verziehen des Materials zu riskieren.

Manche billigere Produkte sollten Sie nicht zum Aufwärmen in der Mikrowelle nutzen. Wenn diese Waren Chemikalien oder Giftstoffe enthalten, werden sie durch das Erhitzen schnell freigesetzt und in die Nahrung abgegeben. Zusätzlich verziehen sich dabei schnell die Kanten der Behälter, wodurch die Deckel nicht mehr passen und die Ware spröde wird. Hierbei sollten Sie also auf qualitativ hochwertige Produkte vertrauen.

RND

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen