Trockene Haut im Winter: Wie sieht die richtige Hautpflege aus?

  • In der kalten Jahreszeit wird die Haut durch den Wechsel zwischen kalter Außen- und warmer Innentemperatur stark strapaziert.
  • Weil es ihr oft an Feuchtigkeit fehlt, wird die Haut dann trocken.
  • Um die natürliche Hautschutzfunktion zu unterstützen, sollte man auf milde, feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte setzen.
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Berlin. Die Gesichtshaut fühlt sich im Herbst und Winter oft trockener an. Das liegt vor allem an der Heizung. "So angenehm eine warme Wohnung auch für uns ist, für die Haut bedeutet sie Stress pur durch den ständigen Wechsel zwischen kalter Außentemperatur und warmem Wohnraum", erklärt Nathalie Fischer für den VKE-Kosmetikverband in Berlin. "Außerdem kann die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen sehr niedrig sein."

Trockene Haut durch Feuchtigkeitsmangel

Die Folgen sind nicht nur trockene, schuppige Haut, sondern auch Irritationen und Rötungen. "Sie wird empfindlicher, weil der sogenannte Hydro-Lipid-Mantel der Haut, der wie ein natürlicher Schutzmantel wirkt, durch den Feuchtigkeitsmangel aus dem Gleichgewicht gerät", erläutert Fischer weiter.

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Milde Pflegecremes unterstützen Hautschutz

Ihr Rat: Während der Heizperiode zu besonders milden Reinigungspräparaten greifen, da diese die Haut nicht noch weiter austrocknen. "Zusätzlich unterstützen und regenerieren reichhaltige Pflegecremes mit viel Feuchtigkeit und wertvollen Lipiden die natürliche Hautschutzfunktion."

Achten kann man beim Kauf von Pflegeprodukten für die Saison zum Beispiel auch auf Extrakte der Chicoreewurzel, die eine Vitamin D-ähnliche Wirkung besitzen und damit die Barrierefunktion der Haut stärken. Auch zu Sheabutter und Macadamianussöl rät Fischer. Sie machen die strapazierte Winterhaut wieder geschmeidig.

RND/dpa