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Tiktok-Trend Ramen: So gut können Instantnudeln schmecken

  • Nur schnell kochen und schon genießen: Wenn es einmal schnell gehen muss, bieten sich Instantnudeln als Snack an.
  • Ein kulinarisches Highlight braucht man bei den getrockneten Weizennudeln aber nicht zu erwarten.
  • Doch schon ein Ei oder etwas Erdnussbutter verleihen den Gerichten das gewisse Etwas.
Heidi Becker
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Wer dieser Tage durch die sozialen Medien surft, kommt nicht umhin, Kochvideos zu sehen. Ein richtiger Trend ist es geworden, nach Rezept zu kochen und seinen Followern das Ergebnis zu präsentieren. Aktuell besonders beliebt: Ramen-Rezepte.

Als „japanisches Soulfood“ bezeichnet das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) eine dampfende Schüssel Ramen. Gerade jetzt schmeckt das auch noch besonders gut: die Nudelsuppe sorgt für Wärme von innen – wenn es draußen nass und kalt ist.

Ramen-Rezept von Kylie Jenner

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Ramen werden sowohl die japanischen Weizennudeln als auch die dazugehörige Brühe genannt. In Japan gibt es Restaurants, die sich ausschließlich auf die Zubereitung dieser Speise spezialisiert haben. Ramen werden oft mit verschiedenen Gemüsesorten, Fleisch, Fisch oder Ei gereicht. Die Zubereitung einer ganzen Ramen-Mahlzeit kann schon einmal dauern, da die Gerichte oft aufwendig sind.

In den sozialen Medien finden sich daher aktuell etliche Rezepte, die mit japanischen Instantnudeln gekocht und mit raffinierten Tricks reichhaltiger gemacht werden. Besonders gehypt wird aktuell das Ramen-Rezept der US-amerikanischen Reality-TV-Teilnehmerin und Unternehmerin Kylie Jenner. Obwohl das Rezept schon seit einigen Jahren im Netz kursiert, wird ihm auf Tiktok gerade neues Leben eingehaucht.

Für eine dampfende Schüssel Ramen à la Kylie Jenner benötigt man

  • eine Packung Instant-Nudeln (zum Beispiel Yumyum)
  • ein Ei
  • einen Esslöffel Butter
  • einen Teelöffel Knoblauchpulver
  • etwas Petersilie

Und so geht‘s:

1. Als Erstes werden die Instantnudeln (ohne Gewürze) in 500 Milliliter Wasser etwa halb fertig gekocht. Bis die Nudeln halb fertig gekocht sind, sollte es höchstens zwei Minuten dauern.

2. Als Nächstes wird etwas mehr als die Hälfte des Kochwassers aus dem Topf abgegossen – dann kommt der Topf zurück auf den Herd. Nun wird ein Ei in einer Schüssel aufgeschlagen und Eigelb und Eiweiß kurz mit einer Gabel verquirlt.

3. Jetzt ist Schnelligkeit gefragt. Das aufgeschlagene Ei wird in den Topf zu den Ramen gegeben und sehr schnell verrührt (etwa mit Essstäbchen, einem Schneebesen oder einfach einer Gabel). Je schneller das Ei eingerührt wird, desto cremiger wird später die Sauce.

Das Ei sollte gut verquirlt werden, bevor es unter die Nudeln gerührt wird. © Quelle: Heidi Becker
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4. Nun werden die Gewürze der Instantnudeln in den Topf gegeben. Das kann je nach Hersteller nur Gewürzpulver sein – manchmal ist aber auch klein geschnittenes getrocknetes Gemüse enthalten. Auch das Gemüse darf zu den Nudeln in den Topf – falls Öl enthalten sein sollte, dies nicht benutzen.

5. Als Nächstes wird das Knoblauchpulver hinzugegeben und eingerührt, dann auch die Butter einrühren.

Gehackte Petersilie verträgt sich besonders gut mit diesen Nudeln. © Quelle: Heidi Becker

6. Zum Schluss werden die fertigen Nudeln auf einem Teller angerichtet und mit gehackter Petersilie garniert. Guten Appetit.

Ramen mit Schmelzkäse und Milch

Neben Kylie Jenners Rezept kursieren etliche andere Ramen-Rezepte im Internet. Auch sehr beliebt als Zutat ist Käse. Durch den Käse wird die Sauce noch cremiger, dicker und reichhaltiger.

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Für eine Schüssel herrlich cremiger Ramen-Nudeln benötigt man

  • eine Packung Instant-Nudeln (zum Beispiel Yumyum)
  • einen halben Esslöffel Butter
  • 50 Milliliter Milch
  • 2 Scheiben Schmelzkäse
  • Sriracha-Sauce nach Geschmack
  • Frühlingszwiebeln

Und so geht‘s:

1. Als Erstes werden die Instantnudeln in Wasser gekocht, bis sie gar sind – darauf achten, dass sie nicht zu weich werden. Wenn die Nudeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Nudeln zur Seite stellen.

Wer sich nicht sicher ist, wie scharf Sriracha-Sauce ist, sollte lieber erst einmal mit weniger einsteigen. © Quelle: Heidi Becker

2. Nun wird die Butter bei mittlerer Hitze in einer kleinen Pfanne geschmolzen. Sobald die Butter kleine Blasen wirft, die Milch hinzufügen und einrühren.

3. Anschließend wird der Schmelzkäse nebeneinander in die Pfanne gelegt. Sobald der Käse anfängt zu schmelzen, die Sriracha-Sauce hinzufügen und gründlich einrühren. Wer sich unsicher mit der Schärfe der Sriracha-Sauce ist, fängt lieber erst einmal mit einem halben Teelöffel an und steigert sich. Die Sauce sollte etwa zwei bis drei Minuten leicht köcheln – dabei ab und zu umrühren.

Frische Frühlingszwiebeln runden dieses Rezept ab. © Quelle: Heidi Becker

4. Als Nächstes werden die Nudeln in die Pfanne gegeben und gut mit der Sauce vermengt. Die Pfanne anschließend noch zwei Minuten auf dem Herd stehen lassen, sodass die Sauce in die Nudeln einköcheln kann.

5. Die cremigen Nudeln werden nun in eine Schüssel gegeben und mit Frühlingszwiebeln garniert.

Ramen mit Erdnussbutter und Sojasauce

Wer Erdnussbutter mag, wird das folgende Rezept lieben. Erdnussbutter hat in der asiatischen Küche eine lange Geschichte – schließlich zaubert sie aus jeder Flüssigkeit eine herrlich dicke und cremige Sauce.

Für eine Schüssel Erdnussbutter-Ramen benötigt man

  • eine Packung Instant-Nudeln (zum Beispiel Yumyum)
  • einen Esslöffel Erdnussbutter (cremig oder crunchy)
  • zwei Esslöffel Sojasauce
  • Sriracha-Sauce nach Geschmack
  • Frühlingszwiebeln
  • Sesam

Und so geht‘s:

1. Als Erstes werden die Instantnudeln in einem Topf oder einer kleinen Pfanne gar gekocht – sie sollten aber auf keinen Fall zu weich werden.

Die Erdnussbutter sollte gut unter die Nudeln gerührt werden. © Quelle: Heidi Becker

2. Nun wird das Nudelwasser fast vollständig abgegossen. Es sollten nur noch etwa zwei Esslöffel Wasser übrig bleiben. Dann wird die Sojasauce hinzugegeben und gründlich eingerührt.

3. Als Nächstes wird die Erdnussbutter zu den Nudeln gegeben. Wer mag, kann crunchy Erdnussbutter verwenden – das gibt dem Gericht noch etwas mehr Biss. Die Erdnussbutter sollte gut mit den Nudeln vermengt werden und Topf oder Pfanne anschließend noch eine Minute auf dem Herd stehen.

Sesam und Frühlingszwiebeln verleihen diesem Rezept den asiatischen Kick. © Quelle: Heidi Becker

4. Jetzt ist Zeit für Schärfe: Wer sich unsicher ist, fängt mit einem halben Teelöffel Sriracha-Sauce an, wer es pikanter mag, probiert einen Teelöffel von der Chilisauce.

5. Als Letztes werden die pikanten Erdnussbutternudeln in einer Schüssel angerichtet und mit Frühlingszwiebeln und Sesam garniert. Guten Appetit.

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