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Fünf Rezepte zum Erntedankfest

Fest der Dankbarkeit: Rezepte für ein veganes Thanksgiving-Menü

Köstliche Kürbisverwertung: Pumpkin Pie.

Köstliche Kürbisverwertung: Pumpkin Pie.

Was bei uns als Erntedankfest gefeiert wird, feiern Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika als Thanksgiving – und zwar pompös mit guter Gesellschaft und allerlei leckeren Speisen. Traditionell kommt dabei allerdings nur wenig Pflanzliches auf den Tisch. Was an Thanksgiving normalerweise gegessen wird, kann jedoch mit wenig Mehraufwand auch vegan gekocht werden.

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Das wird Thanksgiving traditionell gegessen

An Thanksgiving halten die Menschen in den USA inne, um sich für alles Gute im Leben zu bedanken – nicht nur für die reiche Ernte und Nahrung, sondern auch für ihre Gesundheit, Wohlstand und ihre Familien. Thanksgiving ist in den USA das wichtigste Familienfest – und zwar noch vor Weihnachten. Dabei geht es nicht – wie sonst so oft – um Geschenke oder Kommerz, vielmehr steht das Zusammensein und natürlich das leckere Essen im Fokus.

An Thanksgiving gilt essentechnisch stets: je mehr, desto besser. Traditionell dürfen dabei, je nach Bundesstaat, ganz bestimmte Gerichte auf der Festtagstafel nicht fehlen. Dazu gehören Kürbis oder Apfelkuchen, Süßkartoffelpüree, Cranberry-Soße, Maisbrot und allem voran natürlich der Thanksgiving-Truthahn.

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So gelingt das Thanksgiving-Menü auch vegan

Wer ein veganes Menü an Thanksgiving vorbereiten möchte, sollte neben Beilagen auch an ein fleisch-, milch- und eifreies Hauptgericht und natürlich ein Dessert denken. Wir haben Ihnen ein veganes Thanksgiving-Menü zusammengestellt. Ob Sie nun Thanksgiving feiern oder nicht, diese festlichen Rezeptideen können Sie zu jeder Feierlichkeit servieren.

Festliche Süßkartoffel-Kasserole

Süßkartoffeln, Marshmallows und Pekannüsse – was nach einer süßen Nachspeise klingt, wird an Thanksgiving tatsächlich als Beilage zum Hauptgericht verzehrt. Denn trotz der süß-nussigen Note passt diese Süßkartoffel-Kasserole hervorragend zu (V)leisch, Gemüse und Brot.

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Für 4 Portionen benötigen Sie: 4-6 mittelgroße Süßkartoffeln, 50 Gramm vegane Butter oder Margarine, 75 Gramm Pekannüsse, 100 Gramm vegane Marshmallows, 1 TL Zimt, 1 TL Vanilleextrakt, 1/4 TL Muskat, 1 TL Salz

Und so geht‘s: Die Süßkartoffeln schälen, in Würfel schneiden und etwa 15 Minuten in Wasser weichkochen. Anschließend abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zu Brei verarbeiten. Dabei die Gewürze und die Butter dazugeben. Anschließend eine Auflaufform einfetten und den Süßkartoffelbrei darin verteilen. Die Pekannüsse auf die Süßkartoffel geben und anschließend mit veganen Marshmallows bedecken. Bei 180 Grad im Ofen etwa 15 Minuten backen, bis die Marshmallows goldbraun sind. Die Süßkartoffel-Kasserole warm servieren.

Ein Hingucker: Cornbread

Ein Klassiker aus den Südstaaten, der sich dank seiner goldgelben Farbe ebenfalls hervorragend auf der Festtagstafel macht, ist Cornbread, also ein Brot aus Maismehl. Es ist schnell gemacht und lässt sich wunderbar vorbereiten, da es besonders lange saftig bleibt.

Für ein Brot benötigen Sie: 200 Gramm (gelbes) Maismehl, 200 Gramm helles Mehl, 150 Gramm Zucker, 350 Milliliter pflanzliche Milch, 90 Gramm geschmacksneutrales Öl, 2 TL Backpulver, 1 TL Salz

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Und so geht‘s: Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Anschließend die Pflanzenmilch und das Öl hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig in eine gut eingefettete Brotform geben und bei 200 Grad im Backofen etwa 30-40 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher können Sie überprüfen, ob das Brot durchgebacken ist.

Veganer Thanksgiving-Truthahn mit Nuss-Cranberry-Füllung

Thanksgiving ohne einen großen, prächtigen Truthahn ist für die meisten Menschen undenkbar. Dieser kann auch vegan gelingen – originalgetreu mit würziger Kruste und leckerer Füllung. Für die Zubereitung ist allerdings Zeit und Geduld gefragt, doch das Endergebnis wird sich lohnen.

Für 4 Portionen benötigen Sie: Einen Block Naturtofu, 350 Gramm Glutenmehl, 60 Milliliter Öl, 3 TL Sojasoße, 2 TL Kräuteressig, 4-6 Blätter Reispapier, 2 TL Knoblauchpulver, 2 TL Zwiebelpulver, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Salz, 1 TL brauner Zucker, 1 TL gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1 TL getrockneten Thymian, 1 TL getrockneten Rosmarin, 1 TL getrockneten Salbei, 1 Liter Gemüsebrühe

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Für die Füllung: 1 Zwiebel, 1 Stange Staudensellerie, 2 Karotten, 50 Gramm Cranberries, 50 Gram Walnüsse, 2 Scheiben Brot, Salz und Pfeffer

Und so geht‘s:

1. Um die Basis zuzubereiten, vermengen Sie den Tofu, 30 Milliliter Öl, die Sojasoße, den Essig und je einen Teelöffel gemahlenen Knoblauch und Zwiebeln. Anschließend arbeiten Sie mit Knethaken das Glutenmehl hinein, bis ein zäher Teig entsteht und alle Zutaten gut vermengt sind. Jetzt haben Sie Seitan hergestellt.

2. Lassen Sie den Seitan etwas ruhen, während sie die Füllung zubereiten: Dafür schneiden Sie die Zwiebel, den Sellerie und die Karotten in kleine Würfel und weichen das Brot in etwas Wasser ein. Braten Sie das Gemüse in Öl an und geben Sie anschließend die Walnüsse und Cranberries hinzu. Wenn die Füllung etwas abgekühlt ist, können Sie das Brot mit den Händen unterkneten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Nun geben Sie Ihren Seitan auf eine Arbeitsfläche und drücken bzw. ziehen ihn mit den Händen so weit wie möglich zu einem Rechteck aus. Geben Sie die Füllung in die Mitte und rollen Sie den Braten anschließend zusammen. Befeuchten Sie nun das Reispapier unter lauwarmem Wasser, bis es weich ist und rollen Sie den Braten darin ein. Je nach Größe brauchen Sie dafür etwas mehr oder weniger Reispapier.

4. Nehmen Sie nun ein großes Stück Backpapier zur Hand und legen Sie den Seitan vorsichtig darauf. Formen Sie nun einen „Bonbon“ daraus und knoten Sie die Enden mit Küchengarn zu. Wiederholen Sie diesen Schritt mit einem sauberen Küchentuch. Der Seitan wird nun in einen Topf mit der Gemüsebrühe gelegt und mit Deckel circa 45 Minuten gedämpft.

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5. Nehmen Sie den Braten nach dieser Zeit heraus und lassen ihn vollständig abkühlen. Anschließend mischen Sie die Marinade aus dem restlichen Öl und allen Gewürzen. Reiben Sie den Seitanbraten üppig damit ein und geben Ihn in eine feuerfeste Form. Der Seitanbraten muss nun noch im Ofen gebacken werden, bis die Kruste goldbraun ist.

Geröstete Karotten in Ahornsirup-Glasur

Diese Gemüsebeilage haut Ihre Gäste mit Sicherheit von den Socken. Sie ist schnell gemacht, sieht zum Anbeißen aus und schmeckt dazu noch unglaublich gut.

Für 4 Portionen benötigen Sie: 800 Gramm (bunte) Karotten mit Karottengrün, 4 EL Olivenöl, 3-4 EL Ahornsirup, 1 TL Zitronensaft, 1 TL Kräuter der Provence, eine Prise Zimt, grobes Meersalz, Pfeffer

Und so geht‘s: Die Karotten sorgfältig waschen und das Grün etwa auf 2-3 cm kürzen. In einer Schale Olivenöl, Ahornsirup, Zitronensaft, Kräuter, Zimt Salz und Pfeffer vermengen und anschließen die Karotten hinzugeben und gut mit der Marinade bedecken. Kurz ruhen lassen und in der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen. Anschließend die Karotten der Reihe nach darauf verteilen und bei 180 Grad für 15-20 Minuten backen, zwischendurch wenden.

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Cremige vegane Gravy

Zu einem ordentlichen Festmahl gehört auch eine passende Soße – in den USA auch als Gravy bekannt. Da reguläre Bratensoßen meist aus einem Fleischfond zubereitet wird, muss eine pflanzliche Alternative her – die nicht nur mindestens genauso gut schmeckt, sondern auch voll mit Gemüse und somit noch gesünder ist.

Für 4 Portionen benötigen Sie: 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 3 Karotten, 350 Gramm Pilze, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Senf, 1-2 EL Sojasoße, 1 EL Süßungsmittel nach Wahl (z. B. Agavendicksaft), 4 EL Speisestärke, 500 Milliliter Gemüsebrühe, 2 Lorbeerblätter, 1 Zweig Rosmarin, Salz, Pfeffer

Und so geht‘s: Die Zwiebeln, Karotten und den Knoblauch hacken und die Pilze in Scheiben schneiden. Zunächst Zwiebeln und Karotten einige Minuten in etwas Öl anbraten, anschließend den Knoblauch und die Pilze hinzugeben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Lorbeerblätter sowie den Rosmarinzweig hinzugeben und für 15 Minuten köcheln lassen. Die Lorbeerblätter entfernen und Sojasoße, Tomatenmark, Senf und Süßungsmittel hinzugeben. Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und ebenfalls zur Soße geben. Für weitere 5 Minuten köcheln lassen und anschließend mit einem Stabmixer oder in einem hitzebeständigen Blender cremig pürieren. Zurück im Topf mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm servieren.

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Veganer Pumpkin Pie

Kürbiskuchen, oder auch Pumpkin Pie, steht bei den Amerikanerinnen und Amerikanern ganz oben auf der Dessertkarte – besonders an Thanksgiving. Der süße, würzige und cremige Kuchen kann selbstverständlich auch ohne Eier, Butter und Sahne zubereitet werden.

Für einen Kuchen benötigen Sie: Für den Boden: 150 Gramm helles Mehl, 1 EL Zucker, 100 Gramm kalte vegane Butter, 2 EL kaltes Wasser, eine Prise Salz, etwas Muskat, ein wenig Paniermehl

Für die Kürbiscreme: 400 Gramm Kürbispüree (aus der Dose oder selbst gemacht), 150 Gramm Zucker, 250 Milliliter Kokosmilch, 40 Gramm Speisestärke, 1 TL Vanilleextrakt, 1 TL gemahlenen Zimt, 1/2 TL gemahlenen Ingwer, 1/4 TL gemahlener Kardamom, 1/4 TL gemahlene Nelken

Und so geht‘s: Für den Kuchenboden die trockenen Zutaten miteinander vermengen und anschließend mit den Händen die Butter und das kalte Wasser einkneten. Den fertigen Teig auf einen Teller legen, mit einer Schüssel abdecken und für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung wie folgt vorbereiten: Das Kürbispüree in einer Schüssel mit dem Zucker, der Kokosmilch, den Gewürzen und der Speisestärke mit einem Handmixer vermengen. Nach der Ruhezeit den Teig mit etwas Mehl ausrollen und in eine Quiche-Form geben. Die Ränder leicht andrücken und den Boden mit einer Gabel einstechen. Nun ein wenig Paniermehl auf dem Kuchenboden verteilen – dieses sorgt dafür, dass der Teig unten nicht durchfeuchtet und schön knusprig wird. Anschließend die Kürbisfüllung darauf verteilen, glattstreichen und den Pumpkin Pie bei 180 Grad etwa 60 Minuten backen, bis der Rand gebräunt und die Oberfläche nicht mehr vollständig flüssig ist. Keine Sorge: Direkt nach dem Backen scheint der Kuchen trotzdem noch recht „instabil“. Nach einigen Stunden im Kühlschrank härtet die Masse allerdings vollständig aus und kann problemlos portioniert werden.

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