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Reizende Reste: Kreative Ideen für Tapetenüberbleibsel

Tapetenreste sind für den Müll zu schade. Mit ihnen kann man noch zahlreiche DIY-Projekte angehen.

Tapete gehört an die Wand? Ja, aber nicht nur: Wenn alle Zimmer verschönert sind, bleiben oft noch Reste, die dann im Keller herumstehen, bis man sie schließlich wegwirft. Genauso gut lassen sie sich aber auch zweckentfremden, um allerlei kreative Ideen umzusetzen.

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Im Handel sind meist Papier-, Vlies- oder Vinyltapeten erhältlich. Papiertapeten bestehen meist komplett aus Papier, Vliestapeten dagegen aus einem Textilfasergemisch. Bei Vinyltapeten besteht die Trägerschicht ebenfalls aus Papier oder Textilfasern, die Dekorschicht allerdings aus Kunststoff. Dank dieser sind beispielsweise sehr ausgeprägte Reliefs und Metalliceffekte möglich.

Eines aber haben alle Tapetenarten gemeinsam: Sie lassen sich sehr leicht mit einem Cutter oder einer Schere zuschneiden und weiterverarbeiten. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Wer mag, hübscht mit den Resten Möbel, Dosen, Kisten oder einen Lampenschirm auf. Auch für Geschenktütchen, Umschläge oder als Geschenkpapierersatz eignen sie sich prima. Für Tapeten mit außergewöhnlichem Muster sind manchmal ein Bilderrahmen oder eine Posterleiste eine gute Wahl, um ein Stück Tapete als Wandbild in Szene zu setzen.

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Gut geschützt

Wer seine Bücher gern mit auf Reisen nimmt, kann sie mit solch einem Umschlag aus Tapetenresten schützen.

Wer seine Bücher gern mit auf Reisen nimmt, kann sie mit solch einem Umschlag aus Tapetenresten schützen.

Wer seine Bücher gerne überall mit hinnimmt, kann einen Schutzumschlag gut gebrauchen. Dabei haben insbesondere Vlies- oder Vinyltapeten den Vorteil, dass ihre Oberfläche leicht wasserabweisend ist. Zudem lassen sie sich – anders als die meisten Papiertapeten – auch nähen, egal ob von Hand oder mit der Nähmaschine.

So geht‘s: Für eine Hülle das jeweilige Buch aufgeschlagen auf den Tapetenrest legen und den Umriss übertragen. Zur Breite noch etwa zehn Zentimeter dazurechnen, zur Höhe etwa vier. Oben und unten einen etwa einen Zentimeter breiten Rand einschlagen, rechts und links einen etwa vier Zentimeter großen Rand. Die Ränder zusammennähen oder -kleben. Für ein Lesezeichen einfach ein schönes Geschenkband nehmen und dieses mit Nadel und Faden oder etwas Heißkleber dort befestigen, wo später der Rücken des Buchs liegt.

Neues Kleid für alte Möbel

Je nachdem, wie groß das Möbelstück ist und wie viele Tapetenreste übrig sind, reichen letztere für verschiedene Möbelbestandteile: Eher dezent machen sich tapezierte Seitenblenden einer Schublade, die nur beim Ausziehen sichtbar werden. Etwas auffälliger sind neu bezogene Möbelfronten wie Schubladen und Türen.

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Wer sich an seinen Schrankfronten sattgesehen hat, kann ihnen mit Tapetenresten ein neues Aussehen verleihen.

Wer sich an seinen Schrankfronten sattgesehen hat, kann ihnen mit Tapetenresten ein neues Aussehen verleihen.

So geht‘s: Die Flächen ausmessen und die Tapete entsprechend zurechtschneiden. Bei Mustertapeten darauf achten, dass das Motiv später richtig herum hängt. Dann die jeweilige Fläche mit Kleber versehen: Bei einem Echtholzmöbel funktioniert Holzleim oder Tapetenkleister – letzteren allerdings dünn auftragen, damit das Holz nicht aufquillt. Für Kunststoffoberflächen nimmt man am besten besonders starkes doppelseitiges Klebeband. Die Tapetenstücke aufkleben und das Möbelstück auf Wunsch mit neuen Knäufen, Griffen oder anderen Dingen verzieren.

Pinnwand mit Stauraum

Erstaunlich, was alles auf ein Stück Tapete passt – man muss es nur richtig anstellen! Die Größe dieser Bastelei passt sich den eigenen Wünschen an. Am besten eignet sich dafür eine eher dicke und stabile Tapete.

Statt in schlichter Korkoptik peppen Tapetenreste eine Pinnwand auf.

Statt in schlichter Korkoptik peppen Tapetenreste eine Pinnwand auf.

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So geht‘s: Ein Stück davon in der gewünschten Größe abschneiden. Aus anderen Tapetenresten einige Rechtecke zuschneiden. An drei Seiten die Kanten umschlagen, und die so entstandenen Taschen mit Heißkleber auf das große Stück kleben. Dann mehrere kleine Holzklammern auf der Tapete befestigen. Auch die kleinen Taschen mit je einer Klammer versehen, sodass man mit einem Stück Papier den Inhalt kennzeichnen kann. Eine passende Posterleiste bereitlegen und das Lederband gegebenenfalls gegen eine zur Tapete passende Kordel austauschen. Das große Tapetenstück in die Posterleiste einspannen.

Tipp: Bei mit Kunststoff beschichteten Tapeten kann es sein, dass Heißkleber nicht hält. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Taschen daher auch einfach annähen.

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