Stiftung Warentest bewertet Autodachboxen – jede Zweite ist “gut”

  • Die Stiftung Warentest hat Dachboxen getestet und gute Modelle ab 300 Euro gefunden.
  • Mit den praktischen Boxen kann das Ladevolumen des Autos um mehrere Hundert Liter erweitern.
  • Doch nicht jede Box hat den Crashtest überstanden.
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Berlin. Der nächste Urlaub kommt bestimmt – und was da wieder alles mit ins Auto muss! Wer mit viel Gepäck reist, kann mit einer Dachbox gewissermaßen auf einen zweiten Kofferraum zugreifen: Mehrere Hundert Liter für Skier, Kleidung oder Spielzeug stehen damit zusätzlich parat. Gute Modelle gibt es dabei zu Preisen ab 300 Euro, wie die Stiftung Warentest zusammen mit dem ADAC herausgefunden hat.

Testsieger kostet 590 Euro

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Mit sechs von zehn getesteten Modellen hat mehr als jede zweite Dachbox mit dem Urteil “gut” abgeschnitten, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift “test” (Ausgabe 03/2020). Dreimal gab es die Wertung “befriedigend”, eine Box wurde mit “ausreichend” beurteilt.

Die Preise der getesteten Modelle decken eine Spanne von 250 bis 630 Euro ab. Das Ladevolumen reicht den Testern zufolge von 390 bis 455 Liter – diese Ergebnisse decken sich nicht immer mit den von den Herstellern genannten Daten, wie Messungen der Warentester ergaben.

Sieger im Test wurde die Dachbox “Thule Motion XT L” für 590 Euro. Auf dem zweiten Platz landete die “Kamei Oyster 450” (630 Euro) vor der “Atera Casar L” (420 Euro). Das günstigste Modell mit der Note “gut” ist die “Norauto Bermude 400” für 300 Euro.

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Im Crashtest hielten nicht alle

Zwei Boxen verloren bei einem Crashtest Teile ihres Inhalts, weil innen Gurte und Ösen rissen und sich Ladungsteile durch die eigentlich geschlossene Box herausquetschten. Bei einer Box brach sogar das Gehäuse. Nur weil sich die Boxen nicht komplett von Träger losrissen, wurden sie nicht mit “mangelhaft” im Crashtest bewertet. Im Gesamturteil erhielten diese 250 und 320 Euro teuren Boxen die Noten “befriedigend” und “ausreichend”.

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Für die Befestigung nutzen die Hersteller unterschiedliche und den Testern zufolge nicht immer praktische Systeme. Wichtig ist, dass Box, Befestigungssystem und Beladung insgesamt die maximale Dachlast des Autodachs nicht überschreiten dürfen. Angaben dazu finden Fahrer in der Bedienungsanleitung ihres Autos.

RND/dpa

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