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Mascara im Test: Die Sieger sind nicht wasserfest und eher günstig

Woman applying mascara on her lashes, make up and cosmetics concept

Die Stiftung Warentest hat 14 Mascaras getestet und kommt zu dem Ergebnis: Die Hälfte von ihnen setzt Wimpern gut in Szene.

Berlin. Ein beeindruckender Augenaufschlag ist vielen Frauen in Deutschland wichtig: Jede dritte von ihnen tuscht sich täglich die Wimpern. So lautet ein Ergebnis einer Umfrage auf dem Datenportal Statista. Wimperntusche sei für mehr als die Hälfte der Frauen sogar das wichtigste Make-up-Produkt.

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Hälfte der Mascaras erzielt Qualitätsurteil „gut“

Die Stiftung Warentest hat 14 schwarze Mascaras getestet – davon elf nicht wasserfeste und drei wasserfeste Produkte. 20 Frauen testeten die Wimperntusche eine Woche lang, dazu kamen Laboruntersuchungen sowie für die wasserfesten Varianten ein Sprüh- und Wischtest. Ob die Mascara für länger und voller aussehende Wimpern sorgt, war für die Prüfenden das wichtigste Kriterium.

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Sieben der getesteten Wimperntuschen, also genau die Hälfte, erzielten ein gutes Ergebnis. Ganz vorn liegen zwei eher günstige Produkte: Die „Colossal Black“-Mascara von Maybelline für 5,90 Euro und die „Ultimate Volume Fake Lashes“-Mascara der Rossmann-Hausmarke Rival de Loop für 3,50 Euro.

Wasserfeste Mascara schneidet weniger gut ab

Keine der wasserfesten Mascaras schnitt mit der Bewertung „gut“ ab. Einige hielten dem Sprüh- und Wischtest nicht stand, auch das Schminkergebnis sei nur „befriedigend“ bis „ausreichend“. Am schlechtesten schnitt die nicht wasserfeste „Classic Volume Black“-Mascara von Sante Naturkosmetik ab – mit einem Qualitätsurteil von 3,8 nur „ausreichend“.

Im Labor fand Stiftung Warentest in dieser Wimperntusche außerdem das krebserregende Schwermetall Arsen, ebenso wie in einer Mascara von dm. In zwei weiteren Produkten konnten die Prüfenden den Kohlenwasserstoff Naphtalin nachweisen, der ebenso im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Verbotene Stoffe in vier Wimperntuschen nachgewiesen

„Beide Substanzen gelangen möglicherweise über verunreinigte Rohstoffe, etwa schwarze Farbpigmente, in die Produkte“, sagt Thomas Koppmann, der den Test leitete. Arsen und Naphtalin sind in der EU in Kosmetikprodukten maximal in Spuren erlaubt, die bei der Herstellung nicht vermeidbar sind. Der nachgewiesene Arsengehalt überstieg aber die Orientierungswerte des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittel­sicherheit, so Stiftung Warentest.

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Sorgen um ihre Gesundheit müssen sich Nutzerinnen und Nutzer der Produkte trotzdem nicht machen, da Mascara nur in geringen Mengen aufgetragen und mit Haut und Augen kaum in Kontakt kommt. Ein erfreuliches Ergebnis des Tests: Keine der 14 Wimperntuschen war mikrobiologisch auffällig. Es wurden also keine Keime oder Verunreinigungen gefunden, die Entzündungen hervorrufen können.

RND/kau

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