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Schlafen bei Hitze: So schlummern Sie auch im Sommer gut

  • Besonders nachts machen hohe Temperaturen vielen Menschen zu schaffen.
  • Schlafprobleme müssen aber trotz Hitze nicht sein.
  • Diese Tipps zeigen, wie das Einschlafen im Sommer gelingt.
Heidi Becker
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Bei Hitze fällt es vielen Menschen schwer, in den Schlaf zu kommen. So schön die Sommertemperaturen für Gartenpartys oder Badeausflüge auch sind: Wer nicht vernünftig schlafen kann, ist gerädert, schlecht drauf und kann sich nicht konzentrieren. Mit diesen Tipps kommen Sie gut durch warme Nächte.

Kühle Räume: Hitze gar nicht erst ins Haus lassen

Damit die heiße Luft gar nicht erst in Schlaf- und Wohnräume gelangt, sollten Fenster und Türen am besten den ganzen Tag geschlossen bleiben, rät die Verbraucherzentrale. Am späten Abend – sobald die Temperaturen sinken – sollten alle Fenster geöffnet werden, damit die gespeicherte Hitze entweichen kann. Aber vorsichtig: Sobald die Temperaturen am Morgen steigen, schnellstmöglich alle Fenster wieder schließen, damit die Hitze wirklich draußen bleibt. Fliegengitter helfen, Insekten wie Mücken fernzuhalten.

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2:13 min
Schützt uns Schatten wirklich vor Sonnenbrand? Fünf Hitze-Mythen im Fakten-Check.  © RND/Marie Schiller

Trotz Hitze: Ein kühles Köpfchen bewahren

Gerade nachts scheinen die Temperaturen im Schlafzimmer – trotz des Lüftens – nicht richtig zu sinken: Der Nacken ist schweißnass, die Decke liegt schon auf dem Boden und das Kopfkissen wird ständig gedreht, um sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Ein cooler Tipp aus Spanien: Warum nicht einfach mal das Kopfkissen aus dem Bett für ein paar Stunden in den Kühlschrank legen? Der Effekt des gekühlten Kissens lässt zwar wieder nach, aber mit etwas Glück sind Sie bis dahin schon eingeschlafen. Ein Tipp für die Abkühlung zwischendurch: Stellen Sie vor dem Schlafengehen eine kleine Schüssel mit Wasser und Waschlappen bereit, aus der Sie sich nachts immer wieder erfrischen können, wenn Sie wegen der Hitze aufwachen sollten.

Hitze in der Nacht: Ist nackt schlafen sinnvoll?

Vor allem im Sommer gilt oft das Motto: Weniger ist mehr. Nackt zu schlafen sollte man sich trotzdem zweimal überlegen, rät die “Apotheken Umschau”. Wenn der Schweiß nicht vom Pyjama aufgefangen wird, sondern die Feuchtigkeit direkt in die Bettwäsche geht, sollte die Laken ein- bis zweimal in der Woche gewechselt werden. Wer dazu keine Lust hat, sollte darauf achten, Funktionswäsche zu tragen, die nicht zu eng auf der Haut anliegt – diese spezielle Wäsche leitet den Schweiß vom Körper weg nach außen.

Duschen vor dem Schlafen: lauwarm und nicht zu kalt

Um sich vor dem Schlaf noch einmal abzukühlen, kann eine Dusche helfen. Wichtig hierbei: nicht zu kalt zu duschen. Wenn der Körper zu viel Kälte abbekommt, wird ihm signalisiert, dass er Wärme produzieren muss. Genauso verhält es sich übrigens auch mit kalten Getränken. Aber: Wer Alkohol trinkt, schwitzt noch mehr. Denn durch den Alkohol wird die Herzfrequenz erhöht und dadurch das Schwitzen noch angeregt. Also: lieber lauwarm duschen, nichts mehr aus dem Kühlschrank trinken und erfrischt und mit angenehmer Körpertemperatur in die Traumwelt reisen.

Ungewöhnliche Klimaanlage: Der Wäscheständer

Ebenfalls ein Tipp aus dem Land der Paella: Wäscheständer mit feuchter Wäsche ins Schlafzimmer stellen. Beim Trocknen der Wäsche wird dem Raum Wärme entzogen. Durch den Verdunstungsprozess wird Kälte abgegeben. Am besten eignen sich dazu übrigens frisch gewaschene Handtücher, da sie nicht so schnell trocknen wie andere Wäsche.

Gute Nacht: Ventilator für eine kühle Brise

Es ist nichts Neues: Ein Ventilator kühlt die Luft eines Raumes nicht. Die Anschaffung eines solchen Gerätes lohnt sich trotzdem. Denn die zirkulierende Luft fühlt sich einfach kühler an als stehende, informiert die Verbraucherzentrale. So würden 30 Grad längst nicht mehr so schlimm erscheinen.

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