Ende der Sommerbräune: Experten warnen vor Solarium

  • Die Tage werden kürzer, die Sonne spendet weniger Wärme - und weniger UV-Strahlung.
  • Wer die Bräune im Solarium aufrechterhalten will, schadet dabei seiner der Haut.
  • Alternativ sollten Sonnenanbeter zu Selbstbräunern greifen.
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Bonn. Die sonnengebräunte Haut verblasst nun jeden Tag ein bisschen mehr. Wer die Sommerbräune durch Nutzung von Solarien aufrechterhalten will, schadet aber der Haut, warnen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention.

Auch die Haut vermisst den Sommer nur mäßig, wie die Experten erläutern. Vielmehr bedeutet die verblassende Bräune Erholung von einer Stressreaktion. Diese werde ausgelöst durch krebserregende UV-Strahlung, vor der sich der Körper zu schützen versuche.

Wer dennoch im Herbst und Winter nicht auf Bräune verzichten will, könne auf Produkte zur Selbstbräunung zurückgreifen. Auch dabei gibt es einiges zu beachten: So wird etwa vor der Anwendung von Selbstbräunern ein Peeling empfohlen, damit alte Hautschuppen beseitigt werden. Dieses sollte mindestens fünf bis sieben Stunden vor der Anwendung aufgetragen werden. Auf trockene Stellen wie Ellenbogen und Knie sollte vor dem Auftragen der Tönung zudem eine Feuchtigskeitscreme verwendet werden. Die Selbstbräuner werden dann am besten in tupfenden und kreisenden Bewegungen verteilt. Vor allem die Übergänge an den Händen und am Hals sollten sorgsam verwischt werden, damit es nicht zu unliebsamen Flecken kommt. Die Augenbrauen und der Ansatz der Kopfhaare sollte ausgespart werden, denn zwischen den Haaren sammelt sich das Mittel und färbt die Haut dort dunkler als außen herum.

RND/dpa