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  • Rote Bete: Was macht das Gemüse so gesund und wie lässt es sich zubereiten?

Superfood Rote Bete – roh oder gekocht ein Genuss

  • Rote Bete gilt zurecht als Superfood.
  • Schon in der Antike galt sie als Heilmittel.
  • Was die rote Knolle so gesund und lecker macht, verraten wir hier.
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Rote Bete ist ein typisches Wintergemüse, das mit Mangold und der Zuckerrübe verwandt ist. Doch in einem Salat macht sie sich auch im Frühjahr und Sommer gut auf dem Teller. Häufig wird sie eingelegt im Glas oder vorgekocht und eingeschweißt im Supermarkt angeboten. Dort gibt es mittlerweile aber auch ganzjährig frische Rote Bete zu kaufen. Was in der Superknolle steckt und wie sie sich zubereiten lässt, erklären wir hier.

Wieso ist Rote Bete so gesund?

Schon in der Antike galt die Rote Bete als Heilpflanze. Wegen ihres hohen Eisen- und Folsäuregehalts wurde sie etwa zur Behandlung von Blutarmut (Anämie) eingesetzt. 200 Gramm Rote Bete enthält circa 166 Mikrogramm Folsäure und 1,8 Milligramm Eisen. Das deckt 15 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Eisen und sogar mehr als 40 Prozent der pro Tag empfohlenen Folsäuremenge ab.

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Der hohe Gehalt an Betanin, der übrigens für die knallige rote Farbe der Rübe sorgt, stärkt unsere Abwehrkräfte und schützt Gefäße und Herz. Betanin kann in Kombination mit Phenolsäuren, Flavonoiden und Saponinen, die im Gemüse ebenfalls enthalten sind, außerdem Entzündungen im Körper hemmen. Darüber hinaus stecken in der kalorienarmen Knolle Vitamin B und C, Kalium, Magnesium, Zink sowie Eiweiß und Ballaststoffe.

Nicht zuletzt für Sportler und Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, ist Rote Bete eine sinnvolle Ergänzung auf dem Speiseplan. Grund dafür ist der hohe Nitratgehalt. Nitrat erweitert die Blutgefäße, was die Durchblutung im Körper befördert. So werden Sauerstoff und Nährstoffe besser transportiert. Außerdem hilft Nitrat dabei, den Sauerstoffbedarf in den Muskeln bei Belastung zu senken.

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Worauf muss ich bei der Zubereitung von Roter Bete achten?

Rote Bete hat einen mild erdigen und leicht süßlichen Geschmack und kann auf verschiedene Art und Weise zubereitet werden. Aber Vorsicht: Das Zubereiten kann schnell zur großen Sauerei werden, denn die rote Knolle färbt alles, was mit ihr in Berührung kommt. Eine Schürze und Einmalhandschuhe können vor Verfärbungen auf Kleidung und an Händen schützen.

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Ungeschält bleiben möglichst viele Nährstoffe der Roten Bete erhalten, am schonendsten ist das Garen im Backofen. Klassisch in Essig eingelegt lässt sich das Gemüse zudem ganz einfach haltbar machen.

Wie lässt sich Rote Bete essen?

Auch die Blätter der Rübe sind essbar und lassen sich wie Spinat oder Mangold verwenden. Einfach in der Pfanne zusammen mit angeschwitzten Zwiebeln und Schalotten in Olivenöl kurz anschwitzen und mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Wer sie zu Suppe oder Saft verarbeitet, sollte die Rote Beete zunächst waschen und gegebenenfalls schälen. Im Anschluss wird das Gemüse in kleine Stücke zerteilt, sodass sie gut in den Mixer oder Entsafter passen. Ein Schuss Zitrone oder ein paar Apfelstücke runden Suppe oder Saft ab.

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Ob im Eintopf oder als Beilage zu Rindfleisch, Rote Bete ist ein Küchen-Allrounder und findet immer häufiger in hierzulande eher unüblichen Kombinationen Verwendung. Warum die Knolle nicht mal als Hummus, Pasta oder Tarte mit Feta und Thymian probieren?

Kann man Rote Bete auch roh essen?

Auch ungekocht ist die Rote Bete essbar. Neben dem Geschmack hat das den Vorteil, dass Nährstoffe erhalten bleiben, die sonst beim Kochvorgang verloren gehen. Besonders lecker macht sich rohe Rote Bete im Salat, als Rote-Bete-Carpaccio oder zu einem Smoothie oder Dip verarbeitet.

Wer die Rote Bete als Rohkostsnack für zwischendurch probieren möchte, sollte die Knolle schälen, fein reiben und je nach Belieben mit etwas Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

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Wann sollte man Rote Bete nicht essen?

So gesund Rote Bete auch ist, sie enthält reichlich Oxalsäure. Gerade Menschen, die unter Rheuma, Gicht oder Nierensteinen leiden, sollten das Gemüse deshalb in Maßen essen und auf die Blätter verzichten. Durch das kurze Blanchieren der Knolle sinkt der Oxalsäuregehalt.

Auch Kleinkinder und Schwangere sollten Rote Bete nur in kleinen Mengen essen oder ganz darauf verzichten. Das harmlose Nitrat in dem Gemüse kann bei falscher Lagerung oder bei langen Transportwegen in Nitrit umgewandelt werden. Während das für Erwachsene in geringen Mengen kein Problem ist, kann es bei Säuglingen und Kleinkindern den Sauerstofftransport im Blut behindern. Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt es sich, Rote Bete aus regionalem Anbau zu verwenden.

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