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  • Rezept: Weihnachtsessen ohne Stress – leicht und entspannt vorbereiten

Ma(h)l ohne Stress: Dieses Weihnachtsessen lässt sich ganz entspannt vorbereiten

  • Das Weihnachtsessen zuzubereiten kann einem schon die Schweißperlen auf die Stirn treiben.
  • Denn an den Feiertagen dreht sich alles um geschickte Einkaufs- und Menüplanung.
  • Dieses Menü lässt sich ganz ohne Stress zubereiten.
Maren Schulze
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In vielen Familien gibt es beim Weihnachtsessen feste Traditionen. Andere testen gern neue Rezepte aus. Doch egal, was es zu essen gibt – und wie groß die Tafel in Pandemiezeiten ist – meist wird das Gericht am Weihnachtsabend mit einer ordentlichen Portion Stress serviert. Wer sich gut vorbereitet und das Menü clever plant, startet entspannt in die Weihnachtstage.

Eine Schlange, die länger ist als die Lichterkette des Weihnachtsbaumes? In vielen Supermärkten ist das kurz vor Heiligabend ganz normal. Deshalb hilft es, sich schon früh Gedanken zu machen: Welche Lebensmittel brauche ich über die Weihnachtstage? Was benötigt wird, am besten auf zwei Einkaufszetteln notieren: Auf einem stehen die haltbaren Lebensmittel wie Kohl, Konserven oder Butter. Auf dem zweiten Zettel finden sich Lebensmittel, die erst kurz vor dem Fest eingekauft werden können wie frisches Gemüse, Fleisch, Fisch oder Backwaren.

Convenience-Produkte erleichtern das Kochen

Am Weihnachtsabend gibt es oft mehrere Gänge. Das muss aber nicht heißen, dass der Heiligabend sich vor allem am Herd abspielt. Viele Gerichte lassen sich gut vorbereiten: Sei es der klassische Kartoffelsalat, Pannacotta zum Nachtisch oder auch eine Vorspeisensuppe. Auch Kartoffelknödel können schon am Vortag zubereitet und geformt werden, sodass sie am 24. nur noch gegart werden müssen.

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Auch Convenience-Produkte sind erlaubt: Blätterteig aus dem Kühlregal oder Rotkohl aus dem Glas, der mit Zwiebel und Apfel aufgepeppt wird, erleichtert das Kochen. Und für alle Unentschlossenen gibt es hier ein fixes Weihnachtsmenü samt Planungstipps:

Carpaccio aus Rote Bete und Orangen mit Käsesternen

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Das wird für vier Personen gebraucht:

Für das Carpaccio

  • zwei gegarte und geschälte Rote Bete
  • zwei Orangen
  • zwei Handvoll Feldsalat
  • 50 Gramm Walnüsse

Für das Dressing

  • fünf Esslöffel Öl
  • zwei Esslöffel Balsamico
  • einen Teelöffel Senf
  • einen Teelöffel Honig
  • einen halben Teelöffel Salz

Für die Käsesterne

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  • eine Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 50 Gramm Streukäse
Dank der Käsesterne ist diese Vorspeise besonders dekorativ. © Quelle: Maren Schulze

Und so geht’s:

1. Die Vorbereitung kann zum Beispiel bereits am Vortag erledigt werden. Für die Käsesterne aus dem Blätterteig größere Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Käse bestreuen und kühlstellen.

2. Für das Dressing alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren und kühlstellen. Den Feldsalat waschen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Walnüsse grob hacken.

3. Die Zubereitung am Weihnachtstag dauert dann nur noch etwa 15 bis 20 Minuten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Käsesterne etwa 10 Minuten backen.

4. Die Orangen schälen und genau wie die Rote Bete in sehr dünne Scheiben schneiden. Auf einer Platte Orange und Rote Bete abwechselnd kreisförmig drapieren. Die Mitte bleibt frei, dort den Feldsalat platzieren.

5. Kurz vor dem Servieren mit dem Dressing beträufeln, die Walnüsse über das Carpaccio streuen und die Käsesterne dazulegen.

Gefüllte Pasta mit Rotkohl auf Rahmpilzen

Das wird für vier Personen gebraucht:

Für die gefüllte Pasta

  • 20 große Muschelnudeln
  • ein Glas Rotkohl (700 Gramm)
  • eine halbe Zwiebel
  • ein halber Apfel
  • Salz
  • Öl
  • etwas Zitrone
  • Parmesan oder Bergkäse

Für die Pilze

  • 300 Gramm Champignons
  • 200 Gramm Kräuterseitlinge
  • 200 Milliliter Sahne
  • 250 Milliliter Gemüsebrühe
  • eine halbe Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • fünf Stiele Thymian
  • fünf Stiele Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • gegebenenfalls etwas Stärke oder Mehl zum Andicken
Sehr herzhaft: Diese Muschelnudeln sind mit Rotkohl gefüllt. © Quelle: Maren Schulze

Und so geht’s:

1. Die Vorbereitung kann zum Beispiel bereits am 24. Dezember am Vormittag erledigt werden. Für die Pilzpfanne die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, klein würfeln und in den Kühlschrank stellen. Den Thymian und die Petersilie getrennt voneinander fein hacken und ebenfalls kühl stellen.

2. Für den Rotkohl Zwiebel und Apfel schälen, den Apfel entkernen und beides in feine Würfel schneiden. Die Apfelstücke mit etwas Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfel und Zwiebel kühl stellen.

3. Die Zubereitung dauert dann noch etwa 45 Minuten. Nudelwasser mit Salz zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanleitung garen.

4. Unterdessen die Zwiebelwürfel in einer großen Pfanne in Öl glasig dünsten. Anschließend den Knoblauch dazugeben, kurz mitdünsten. Die Pilze dazugeben und circa 10 Minuten braten. Anschließend Sahne, Brühe und den Thymian dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten köcheln lassen.

5. Nun Zwiebeln und Apfel in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Den Rotkohl anschließend dazugeben. Falls die Pilzpfanne noch zu flüssig ist, einen Teelöffel Speisestärke mit drei Esslöffel kaltem Wasser verrühren und zu den Pilzen geben, zügig verrühren.

6. Die Nudeln abgießen, abschrecken und einzeln in der Pilzpfanne verteilen. Falls nicht alle Nudeln in die Pfanne passen, einen Teil der Pilze in eine flache Schale umfüllen. Mit einem Teelöffel Rotkohl in die Nudeln füllen. Parmesan oder Bergkäse über die Nudeln geben und kurz überbacken oder mit der Petersilie bestreuen und sofort servieren. Den übrigen Rotkohl dazu reichen.

Spekulatiustiramisu mit Glühweinkirschen

Das wird für vier Personen gebraucht:

  • 250 Gramm Mascarpone
  • 250 Gramm Naturjoghurt
  • zwei Esslöffel Zucker
  • ein Glas Schattenmorellen
  • 200 Milliliter Glühwein
  • zwei Esslöffel Speisestärke oder Mehl
  • acht Spekulatiuskekse
Die weihnachtliche Version des italienischen Klassikers Tiramisu gelingt mit Spekulatius und Kirschen. © Quelle: Maren Schulze

So geht’s:

1. Die Vorbereitung kann zum Beispiel bereits am Vortag erledigt werden. Die Schattenmorellen abtropfen lassen. 50 Milliliter Kirschsaft mit der Speisestärke oder dem Mehl verrühren.

2. Den Glühwein in einem Topf kurz aufkochen lassen, das Speisestärke/Mehl-Gemisch mit einem Schneebesen unterrühren, damit die Flüssigkeit andickt. Erneut kurz aufkochen lassen. Die Kirschen mit einem Kochlöffel unterrühren und abkühlen lassen.

3. Am Tag der Zubereitung in einer Schüssel Mascarpone, Joghurt und Zucker vermischen. Spekulatius grob zerbrechen.

4. In den Dessertgläsern abwechselnd Kirschen, Mascarpone-Creme und Spekulatius schichten. Je ein Stück Spekulatius als Deko auf die letzte Schicht setzen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

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