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Kugelrunde Energiebomben: Vegane Proteinbällchen im Handumdrehen selber machen

  • Unterwegs oder im Homeoffice: Wer etwas zu naschen braucht, kann mit veganen Proteinbällchen nicht viel falsch machen.
  • Die kleinen Snacks sind schnell gemacht und gelten als super gesund.
  • Lesen Sie hier, was alles in den Powerbällchen drinsteckt und wie Sie drei verschiedene Varianten ganz einfach zu Hause zubereiten können.
Talisa Moser
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Ob gegen Heißhunger oder als Energieschub zwischendurch: Vegane Proteinbällchen schmecken nicht nur gut, sie sind auch bis oben hin voll mit wichtigen Nährstoffen. Die Basis besteht aus nur zwei Zutaten, der Rest kann nach persönlichem Geschmack ergänzt werden. Erfahren Sie hier, welche Vorteile diese gesunden Snackbällchen haben und probieren Sie unsere drei Variationen am besten gleich aus.

Neben Eiweiß stecken in den Bällchen auch Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Sie sind also eine ideale Alternative zu Schokoriegeln oder einem Stück Kuchen und halten lange satt.

Nüsse als pflanzlicher Eiweißlieferant

Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, so das Bundeszentrum für Ernährung. Außerdem enthalten Nüsse eine Menge Mineralstoffe und Vitamine aus der B-Gruppe und Vitamin E sowie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor.

Nüsse liefern darüber hinaus einen hohen Teil an Antioxidantien. Diese sind wichtig, um oxidativen Stress abzumildern, zum Beispiel durch Umweltgifte.

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Auch pflanzliches Eiweiß ist in Nüssen zu Genüge enthalten: 100 Gramm Cashews haben zum Beispiel knapp 17,5 Gramm Eiweiß, Mandeln 18,7 Gramm und Erdnüsse bestehen sogar zu einem Viertel aus Eiweiß.

Datteln als Alternative zu Industriezucker

Datteln – das Karamell der Natur. Die Frucht ist zwar reich an Zucker und hat dementsprechend einen hohen Kaloriengehalt. Datteln enthalten aber gleichzeitig jede Menge Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium sowie Antioxidantien und B-Vitamine.

Ein besonders geschätzter Inhaltsstoff ist auch die Aminosäure Tryptophan, die in unserem Körper in das Hormon Melatonin umgewandelt wird, welches beruhigend wirken und beim Einschlafen helfen soll.

Drei Rezeptideen für vegane Proteinbällchen

Für die veganen Proteinbällchen braucht man grundsätzlich nur Datteln und Nüsse nach Wahl. Zusätzliche Komponenten wie Kakao, Matcha-Pulver oder Kokosnussraspel verleihen den süßen Snacks einen besonderen Geschmack.

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1. Süßer Snack für Schoko-Liebhaber

Wer zu veganen Proteinbällchen statt einer Praline greift, muss trotzdem nicht auf Schokolade verzichten. In dieser Variante kommen neben Nüssen und Datteln auch noch Kakaopulver und Kakaonibs in die Bällchen.

Kakao ist in dieser Form nämlich gar nicht so ungesund, wie viele denken, denn er enthält eine hohe Zahl an Antioxidantien. Ungezuckert als Pulver oder geröstet als Kakaonibs wirkt sich die Bohne durch die enthaltenen Stoffe Theobromin und Theophyllin außerdem stimulierend auf unseren Kreislauf und das zentrale Nervensystem aus.

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Für zehn vegane Proteinbällchen benötigen Sie:

  • 100 Gramm Nüsse (wir bevorzugen bei diesem Rezept Haselnüsse)
  • 140 Gramm Datteln (am besten eine weiche Sorte wie Medjool-Datteln wählen oder die Datteln einige Minuten in heißem Wasser einweichen)
  • 2 Esslöffel rohes Kakaopulver
  • 2 Esslöffel Kakaonibs

Die Nüsse, Datteln und das Kakaopulver in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse vermengen. Der Teig sollte fest, aber nicht zu trocken sein und schön kleben. Anschließend die Kakaonibs unterheben und mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen. Wer mag, kann die veganen Proteinbällchen nun noch in etwas Kakaopulver wälzen.

2. Wachmacher mit Matcha-Tee

In diesem Rezept sorgt Matcha-Pulver für den ultimativen Energieschub. Wie auch normalem grünen Tee wird ihm aufgrund der beinhalteten sekundäre Pflanzenstoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Pistazien unterstreichen die tiefgrüne Farbe der Bällchen und Kokosnussraspeln sorgen für einen exotischen Geschmack.

Für zehn vegane Proteinbällchen benötigen Sie:

  • 100 Gramm Nüsse (wir bevorzugen bei diesem Rezept geschälte Mandeln)
  • 140 Gramm Datteln (am besten eine weiche Sorte wie Medjool-Datteln wählen oder die Datteln einige Minuten in heißem Wasser einweichen)
  • 1 Esslöffel Matcha-Pulver
  • 50 Gramm Pistazien
  • 20 Gramm Kokosnussraspeln

Die Nüsse, Datteln, das Matcha-Pulver, die Pistazien und die Kokosnussraspeln in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse vermengen. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen und nach Geschmack von außen in mehr Kokosnussraspeln wenden. Nach der Zubereitung kühl lagern.

3. Superfood-Fusion mit Chiasamen und Açaí

Die veganen Proteinbällchen sind ohnehin schon recht gesund, mit diesen Superfoods tun Sie sich und Ihrem Körper aber etwas besonders Gutes. Chiasamen sind eine Omega-3-Fettsäure-Quelle und tragen somit zum menschlichen Stoffwechsel bei. Açaí-Beeren werden mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien angepriesen sowie einem hohen Vitamin-A, -C und -E-Gehalt.

Für zehn vegane Proteinbällchen benötigen Sie:

  • 100 Gramm Nüsse nach Wahl (wir bevorzugen bei diesem Rezept Cashewnüsse)
  • 140 Gramm Datteln (am besten eine weiche Sorte wie Medjool-Datteln wählen oder die Datteln einige Minuten in heißem Wasser einweichen)
  • 1 Esslöffel Chiasamen
  • 50 Gramm getrocknete Açaí-Beeren
  • optional: Etwas Açaí-Pulver

Die Nüsse, Datteln und Chia-Samen in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse vermengen. Anschließend die Açaí-Beeren unterheben und aus dem Teig mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen. Wer mag, kann die Bällchen noch mit etwas Açaí-Pulver bestreuen.

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