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Pfirsichmarmelade selber machen: So gelingt der süße Brotaufstrich

  • Was wäre das perfekte Frühstück ohne einen süßen Brotaufstrich?
  • Neben Klassikern wie Honig oder Nuss-Nugat-Creme sind daher auch Marmeladen kaum vom morgendlichen Esstisch wegzudenken.
  • Mit selbstgemachter Pfirsichmarmelade können Sie selbst aktiv werden – durch Einkochen gelingt Ihnen die Leckerei ganz leicht daheim.
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Hannover. Egal ob im Sommer oder im Herbst – für den perfekten Start in den Tag darf ein ausgiebiges Frühstück nicht fehlen. Dabei wird auch immer wieder zu süßem Brotaufstrich gegriffen. Wem rote Marmelade aus Erdbeeren, Kirschen oder Konfitüre aus Himbeeren zu langweilig ist, der kann sich jetzt auch mit gelben Früchten Abhilfe schaffen. Die besten Tipps für selbst gemachte Pfirsichmarmelade.

Pfirsich übrig? So gelingt die perfekte Pfirsichmarmelade

Das Einkochen ist nicht nur eine Methode, um am Frühstückstisch glänzen zu können. Es macht überschüssige Früchte auch haltbar und gibt dem Verbraucher die Möglichkeit, im Herbst und im Winter Früchte genießen zu können. Die Grundzutat, um Lebensmittel einzukochen und zu konservieren, ist die reife Frucht selbst. Gereinigt, entkernt und zerkleinert können die Früchte dann weiterverarbeitet werden.

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Pfirsichmarmelade einkochen: Diese Hilfsmittel werden benötigt

Auf ein Kilogramm Pfirsiche kommen:

  • 500 Gramm (also die Hälfte der Fruchtmenge) Gelierzucker,
  • eine Vanilleschote,
  • der Saft einer ganzen Zitrone
  • und die obligatorischen Einmachgläser.

Zunächst müssen die Pfirsiche gründlich gereinigt, gehäutet und entkernt werden. Um sie einfacher zu häuten, kann kochendes Wasser helfen. Einfach über die Pfirsiche kippen und schon lässt sich die Schale kinderleicht entfernen. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Pfirsiche weiterzuverarbeiten. Für eine gelungene Marmelade sollten die entkernten Pfirsiche mindestens halbiert werden – je nach Größe können Sie sie allerdings auch vierteln.

Pfirsiche aufkochen: So geht es

Anschließend wird die Zitrone halbiert und gründlich ausgepresst. Den Saft am besten erst einmal in einem separaten Behälter aufbewahren und danach die Vanilleschote ausschaben. Der Zitronensaft, das Mark der Vanille und den Gelierzucker schließlich mit den Pfirsichen zusammen in einem Topf aufkochen – nach etwa fünf Minuten bei dauerhaftem Umrühren sollte die Fruchtmasse anfangen zu kochen.

Während die Marmelade köchelt, können die Einmachgläser bereits mit kochendem Wasser auswaschen werden. Dabei nicht die Deckel vergessen, um die Gefahr der Bakterienbildung zu verringern.

Hat sich der Zucker aufgelöst, kann die Fruchtmasse vom Herd genommen und mit einem Stabmixer fein püriert werden. Ob die Pfirsichmarmelade nun die richtige Konsistenz hat, lässt sich ganz einfach herausfinden. Die sogenannte Gelierprobe kann Abhilfe schaffen.

Pfirsichmarmelade richtig püriert? Gelierprobe kann helfen

Immer wieder ist beim Thema Einkochen von der Gelierprobe die Rede. Sie stellt vor allem sicher, ob die Marmelade am Ende die richtige Konsistenz hat und nicht etwa zu flüssig oder zu fest ist. Denn wenn die Pfirsichmarmelade auf das Brot geschmiert wird, sollte sie bestenfalls nicht wegfließen.

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Nachdem die Marmelade nach Anleitung gekocht wurde, lässt sich eine Gelierprobe ganz einfach durchführen. Dazu müssen lediglich ein bis zwei Teelöffel der fertigen Fruchtmasse auf einen bestenfalls kalten Teller gegeben werden. Wird die Marmelade nach zwei bis drei Minuten fest, hat sie eine perfekte Konsistenz. Dann kann die Fruchtmasse bedenkenlos in die sauberen Einmachgläser abgefüllt werden.

Gelierprobe klappt nicht: Was tun, wenn die Marmelade zu flüssig ist?

Sollte die Marmelade nach der vorgegebenen Zeit nicht hart werden, hat die Gelierprobe nicht funktioniert. Das ist aber keinesfalls ein Grund zur Sorge. Wenn die Fruchtmasse flüssig bleibt, sollte sie einfach noch einmal für ein paar Minuten gekocht werden. Sollte auch das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kann einfach noch etwas Säure in Form von Zitronensaft hinzugegeben werden.

Aus Pfirsichen lassen sich einwandfrei Konfitüren machen – und lecker sind sie auch noch!. © Quelle: imago images/Westend61

Sollte die Marmelade die gewünschte Konsistenz aufweisen und obendrein auch noch die Gelierprobe bestanden haben, muss die fertige Fruchtmasse sofort in die gereinigten Einmachgläser abgefüllt werden. Diese gilt es nun fest zu verschließen und für etwa zehn Minuten auf den Kopf zu stellen.

Pfirsichmarmelade: So lange sind eingekochte Pfirsiche haltbar

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Nach dem Abkühlen und bei dunkler, kühler Lagerung bleibt die fertige Pfirsichmarmelade dann für etwa ein halbes Jahr haltbar. Sobald ein Glas jedoch auch nur ein einziges Mal geöffnet wird, löst sich das Vakuum auf und der Konservierungsschutz ist nicht mehr vorhanden.

Marmelade verfeinern: Diese Zutaten verleihen dem Aufstrich die besondere Note

Verfeinern lässt sich die Konfitüre beispielsweise durch Gewürze oder andere Zutaten. Diese können je nach Belieben während des Kochprozesses oder nachträglich beigefügt werden. Für eine besondere Note kann zum Beispiel Rosmarin oder Thymian sorgen. Um die Marmelade etwas fruchtiger zu gestalten, können Fruchtstücke von Pfirsichen oder sogar Mango hinzugegeben werden. Beliebt sind auch Kokosraspeln oder ein Schuss Weißwein, die in die fertige Pfirsichmarmelade gerührt werden können.

Marmelade oder Konfitüre? Hier liegt der Unterschied

Bei welchem Aspekt der Kreativität allerdings Grenzen gesetzt sind, ist die Begrifflichkeit des selbst gemachten Brotaufstrichs. Denn streng genommen ist durch die EU-Verordnung geregelt, welcher Aufstrich als Marmelade und welcher als Konfitüre bezeichnet werden darf. Erst wenn der Aufstrich zu 20 Prozent aus Zitrusfrüchten besteht, darf laut Regularien der Begriff Marmelade genutzt werden. Im Alltag ist es allerdings eine Frage der Herkunft, ob es Marmelade oder Konfitüre heißt.

RND/nw

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