Pfirsich, Plattpfirsich, Aprikose und Nektarine: Was ist der Unterschied?

  • Gerade im Sommer sind die Obstregale in den Geschäften gut gefüllt – da kann es schwerfallen, alles auseinanderzuhalten.
  • Hätten Sie gewusst, dass die Nektarine eine natürliche Mutation des Pfirsichs ist?
  • Erfahren Sie hier, wie sich Pfirsich, Plattpfirsich, Aprikose und Nektarine unterscheiden.
Heidi Becker
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Wenn die Obstregale im Supermarkt so richtig gut gefüllt sind, kann es schon einmal schwerfallen, einige der Obstsorten auseinanderzuhalten. Ob rund, platt, behaart oder glatt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pfirsichen, Plattpfirsichen, Aprikosen und Nektarinen?

Der Pfirsich lässt sich vom Plattpfirsich leicht durch die kennzeichnende Form unterscheiden - denn der Plattpfirsich ist platt. © Quelle: Margo Lipa/ Pixabay

Plattpfirsich ist ausgereift süßer als der Pfirsich

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Der Pfirsich lässt sich vom Plattpfirsich leicht durch die kennzeichnende Form unterscheiden – denn der Plattpfirsich ist platt. Aber auch vom Fruchtfleisch unterscheiden sich die beiden süßen Früchte. Während das Fruchtfleisch des Plattpfirsichs eher weiß oder hellgelb ist, kann die Farbe des Pfirsichfruchtfleisches von Grüntönen bis Orange oder Rot reichen. Bei dem Plattpfirsich handelt es sich um eine Mutation des Pfirsichs – dabei kommen beide ursprünglich aus China und verfügen über die typische samtige Haut mit flaumiger Behaarung.

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Der Pfirsich verfügt über einen charakteristischen vertieften Stielansatz. Der Plattpfirsich lässt sich übrigens noch verzehren, wenn er schon schrumpelig aussieht und sein Stein ist deutlich kleiner als der eines Pfirsichs. Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) weist der Plattpfirsich einen etwas geringeren Säure- und höheren Zuckergehalt auf. Daher schmeckt er ausgereift süßer und aromatischer als der herkömmliche Pfirsich.

Die Nektarine ist bekannt für ihre glatte Haut und ihr festes Fruchtfleisch. © Quelle: tookapic/ Pixabay
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Die Nektarine ist eine natürliche Mutation

Die Nektarine ist bekannt für ihre glatte Haut und ihr festes Fruchtfleisch. Botanisch gesehen ist sie eine natürliche unbehaarte Mutation des herkömmlichen Pfirsichs mit etwas festerem Fleisch, erklärt auch die “Apotheken Umschau”. Daher kann es durchaus vorkommen, dass an Pfirsichbäumen Nektarinen wachsen oder umgekehrt.

Die Seite der Nektarine, die beim Wachsen der Sonne zugewandt ist, entwickelt eine rote Farbe – das Fruchtfleisch ist weiß oder gelb und kann manchmal leicht säuerlich schmecken.

Erst im Jahr 2007 ist aus einer Kreuzung von Nektarine und Plattpfirsich übrigens noch eine neue Frucht entstanden – die Plattnektarine. Diese Frucht weist die platte Form eines Plattpfirsichs auf, besitzt aber die glatte, unbehaarte Haut einer Nektarine. Das Fruchtfleisch der Plattnektarine ist rötlicher als das der herkömmlichen Nektarine.

Die große Familie der Rosengewächse

Wie der Pfirsich ist auch die Aprikose ursprünglich in China beheimatet. Sie zeichnet sich durch eine straffe, leicht behaarte und samtige Haut aus. Die Aprikose ist deutlich kleiner als ein Pfirsich und hat einen gelb- bis orangefarbenen Teint. Das Fruchtfleisch der Aprikose ist süß und aromatisch und kann weißlich, gelblich oder orangefarben sein.

Pfirsich, Plattpfirsich, Nektarine und Aprikose gehören übrigens allesamt zur Familie der Rosengewächse – wie etwa auch Äpfel oder Erdbeeren. Die Früchte lassen sich als gesunden Snack zwischendurch genießen oder finden Beachtung bei Kuchen, Desserts oder sogar Hauptgerichten.

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