Pak Choi: Das exotische Gemüse wächst auch in Deutschland

  • Geschmacklich erinnert er an einen Mix aus Spinat und Mangold, aber mit seiner dezenten Schärfe hat Pok Choi etwas von Rucola.
  • Der Verwandte des Chinakohls punktet auch mit seinen inneren Werten.
  • Hierzulande hat das exotische Gemüse derzeit sogar Saison.
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Berlin. Im Kantonesischen heißt Pak Choi soviel wie „weißes Gemüse“, was nur bedingt passt. Denn weiß ist nur der Strunk, seine Blätter leuchten kräftig grün. Liebhaber von leichten Gerichten und asiatischen Noten schätzen das Kohlgemüse aus Fernost.

Was die wenigsten wissen: Das exotische Gemüse kommt gar nicht immer extra aus Asien. Es wird auch hierzulande sowohl in geschütztem Anbau als auch auf dem freien Feld angebaut und hat von Mai bis November Saison. Darauf weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) hin und zählt die Zubereitungsmöglichkeiten auf: Pak Choi kann gekocht, blanchiert, gebraten und auch roh gegessen werden.

Strunk und Blätter haben verschiedene Garzeiten

Zuvor sollten unschöne Blätter entfernt, der untere Teil des Strunks abgeschnitten und die Blätter einzeln gereinigt werden. Am besten verarbeitet man zuerst die etwas festeren Strünke und fügt die feinen Blätter etwas später hinzu, da sie eine kürzere Garzeit haben.

In Asien landet Pak Choi im Wok. Er kann aber ebenso gut in der Pfanne angebraten werden. Kurz in Wasser blanchiert wird er zur knackigen Beilage. Bei Baby Pak Choi geht es aber auch im Ganzen. Perfekt etwa zum Grillen in der Grillschale - einfach mit Sojasoße und Honig abschmecken. Ebenso eignet sich Pak Choi für Gemüsesuppen, Reisgerichte oder Ramen-Nudeln.

Beste innere Werte und gut haltbar

Das Gemüse ist kalorienarm und ein kleines Wunderpaket an inneren Werten - mit den Vitaminen C und A, sekundären Pflanzenstoffen, Kalzium, Kalium und Folsäure. Da Pak Choi milder ist, als andere Kohlsorten, ist er darüber hinaus besser verdaulich.Pak Choi sollte am besten frisch nach dem Einkauf verzehrt werden. Ist das nicht möglich, hält er sich aber auch etwa eine Woche gut gekühlt im Gemüsefach. Wer ihn mit Wurzeln kaufen kann, der kann ihn auch bis zu 14 Tage im Kühlschrank lagern.

RND/dpa

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