Dekorieren für Ostern: vier einfache Bastelideen rund ums Ei

  • Zum Osterfest gehört für viele Menschen hierzulande ein ausgiebiges Frühstück, ein Spaziergang und die Suche nach Ostereiern.
  • Auch ein hübsch dekoriertes Zuhause trägt dazu bei, um trotz Einschränkungen durch die Pandemie in Osterstimmung zu kommen.
  • Hier finden Sie vier Dekoideen, die auch Basteleinsteigern gelingen.
Helene Kilb
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Es ist nicht mehr lange hin bis zum Osterfest, das die Menschen in aller Welt mit verschiedensten Bräuchen feiern. Für unsere Vorstellungen eher ungewöhnlich geht es in Bulgarien zu: Dort bewirft man sich vorsichtig mit rohen Eiern – wessen Ei dabei heil bleibt, dem soll das Glück im restlichen Jahr hold sein.

In der Schweiz veranstaltet man dagegen gern ein „Eiertütschen“. Jeder Spieler erhält dabei ein hartgekochtes Ei und schlägt dessen Spitze an die Eierspitze seines Gegenspielers. Gewinner ist, bei wessen Ei die Schale nicht zerbricht.

Hierzulande zählen ein ausgedehntes Osterfrühstück im Familienkreis, ein anschließender Spaziergang und die Suche nach dem Osternest zu den beliebtesten Bräuchen – und natürlich alles, was mit Eiern zu tun hat. So nutzen viele Menschen in Deutschland die Tage vor dem Fest gern, um Osternester zu basteln, Eier zu färben oder ihr Zuhause österlich zu dekorieren. Wir haben vier Ideen gesammelt.

1. Glanzvolle Deko für den Strauch

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Edel statt knallbunt: Dieser Osterstrauch in Grautönen und mit etwas Glitter passt auf den Küchentisch. © Quelle: Chic Antique

Um eine große Portion Glamour ins Zuhause zu zaubern, sind Dekoeier genau das Richtige. Sie lassen sich im Handumdrehen basteln: Dafür zunächst einige Eier ausblasen, auswaschen und trocknen lassen. Dann mit Sprühlack gleichmäßig einfärben. Dabei aber unbedingt Handschuhe tragen und im Freien arbeiten! Gut trocknen lassen und dann verzieren – beispielsweise mit einem Pinsel Bastelkleber auf einer Eihälfte verteilen und diese dann mit dünner Metallfolie bekleben.

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Ebenfalls gut machen sich Hologrammglitter aus dem Bastelbedarf oder feiner Metalldraht, der um das Ei gelegt wird. Wer mag, kann die Eier auch mit Bastelkleber bepinseln und dann vorsichtig in feinem Dekogranulat wälzen. Zuletzt mehrere Streichhölzer in der Mitte durchbrechen und für jedes Ei ein Stück Jutekordel an ein solches Holzstückchen knüpfen, in die oberen Eiöffnungen stecken und damit die Eier an den Osterstrauch hängen.

2. Hängende Gärten im Miniformat

Aus Eiern lassen sich minimalistische Blumentöpfe basteln. © Quelle: Halbach Seidenbänder GmbH

Wer fröhliche Osterideen mag, die sich nach Lust und Laune umgestalten lassen, hat hiermit wohl eine gefunden. Die Eiervasen freuen sich über wechselnde botanische Bewohner, die ihnen eine immer neue Optik verleihen. Zum Nachbasteln einfach einige Eier ausblasen und das obere Loch etwas erweitern.

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Mit Glitzer oder Servietten: So geht Ostereierfärben richtig
1:33 min
Jedes Jahr stecken sie in den Osternestern – einfarbige Eier in blau, gelb oder rot. Jetzt ist es Zeit für etwas Neues. Wie wäre es mit ein bisschen Glitzer?  © RND/Agnieszka Krus und Anne Reck

Einen Klecks Heißkleber in das Eiinnere geben und so das untere Loch von innen verschließen. Ein ausreichend langes Stück Geschenkband nehmen, die Schlaufe um das Ei legen und an der Schale mit Heißkleber fixieren. Alternativ dazu die Bandenden unterhalb des Eis mit einem Heißkleberpunkt zusammenkleben und dann mit einem dünnen Band in Lederoptik zusammenbinden. Zuletzt die Eier aufhängen, mit etwas Wasser befüllen und einige Frühlingsblumen hineinstellen.

Tipp: Besonders schön wirkt die Deko, wenn mehrere Eiervasen nebeneinander hängen. Statt Hühnereiern eignen sich auch die etwas größeren Gänseeier. Diese kann man oft schon ausgeblasen beim Bastelbedarf kaufen.

3. Raffinierte Osternester

Ein paar Bänder genügen, und schon ist so ein Osternest fertig. © Quelle: Halbach Seidenbänder GmbH

Diese gewebten Nester füllt der Osterhase garantiert besonders gern. Die Basis für ein solches Nest bildet jeweils eine Baumscheibe in der gewünschten Größe. Zunächst mehrere Nägel in regelmäßigen Abständen in die Scheibe schlagen und dabei etwa einen halben Zentimeter Abstand zum Rand lassen. Je mehr Nägel in der Scheibe stecken, desto runder wird das Nest später.

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Nun eine dicke Kordel nehmen und unten an einem der Nägel festknoten. Dann die Kordel abwechselnd vor und hinter den Nägeln vorbeiführen, sodass eine Art Webmuster entsteht. Bei der nächsten Runde genau umgekehrt weben, bis die Nägel nach und nach nicht mehr zu sehen sind. Wer gern ein mehrfarbiges Nest hätte, kann die Kordel einfach zwischendurch abschneiden, eine zweite Kordel in einer anderen Farbe daran festknüpfen und dann weiter weben.

4. Blumiges Platzkärtchen

Eier statt Pappe: Aus dem Tierprodukt lässt sich ein Platzkärtchen basteln. © Quelle: Bjarni B. Jacobsen Fotografie

Auf dem Balkon oder im Garten blühen Pelargonien – umgangssprachlich meist Geranien genannt – normalerweise erst nach Ostern. Wer sie jedoch schon vorher als Zimmerpflanzen kultiviert, kann sie prima nutzen, um damit die Ostertafel zu verzieren. Als Erstes für jeden Gast, der später am Tisch Platz nimmt, ein Ei ausblasen: Dafür einfach mit einem Zahnstocher am oberen und am unteren Eiende ein Loch in die Schale bohren. Das Ei über eine Schüssel halten und pusten, bis Eigelb und Eiweiß in der Schüssel gelandet sind.

Das leere Ei vorsichtig ausspülen, einen Geranienzweig von oben durch die Löcher stecken und mit einer Juteschleife verzieren. Zuletzt die Schale mit einem Filzstift beschriften und das Arrangement auf den jeweiligen Teller legen, sodass sich später alle Eingeladenen direkt willkommen fühlen.

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