Ökolandbau in Deutschland hat zugenommen

  • Der Ökolandbau hat in Deutschland im vergangenen Jahr zugenommen.
  • Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wird nun auf 10 Prozent der Agrarfläche ökologische Landwirtschaft betrieben.
  • Ziel sei es, den Anteil noch weiter zu vergrößern.
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Berlin. Der ökologische Landbau in Deutschland legt weiter zu. Der Anteil an der gesamten Landwirtschaftsfläche stieg im vergangenen Jahr auf 10,3 Prozent, wie das Bundesagrarministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Ende 2019 waren es 9,7 Prozent. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist ein Öko-Flächenanteil von 20 Prozent bis 2030. Biologisch wirtschaften inzwischen bundesweit 35.400 Betriebe. Das sind 13,5 Prozent aller Höfe nach 12,9 Prozent im Jahr 2019.

Größter Anteil von Ökolandbau im Saarland

„Der Trend ist stabil“, sagte Agrarministerin Julia Klöckner (CDU). Der ökologische Landbau gewinne weiter an Bedeutung: Eine Fläche von umgerechnet mehr als 123.000 Fußballfeldern sei allein im vergangenen Jahr hinzugekommen, auch weil es sich für die Betriebe rechne. Insgesamt werde der konventionelle Anbau immer nachhaltiger und der Ökolandbau effizienter. Die Entscheidung, auf bio umzustellen, liege bei den Landwirten selbst. Um Hürden zu senken, gebe es Förderung.

Den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat laut den neuen Zahlen weiter das Saarland mit nun 19,4 Prozent. Es folgen Hessen mit 15,9 Prozent und Brandenburg mit 14,4 Prozent gemessen an der jeweiligen gesamten landwirtschaftlichen Fläche des Landes. Schlusslicht bleibt Niedersachsen mit 5,2 Prozent.

RND/dpa

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