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Ob süß oder herzhaft: Kreative Bubble-Waffle-Kreationen zum Nachbacken

  • Die sozialen Netzwerke waren dieses Jahr voll von Fotos von Bubble Waffles gefüllt mit Eis, Sahne oder Früchten.
  • Anhänger der Bewegung schätzen vor allem die Teigkugeln. Sie sind außen knusprig, innen aber hohl und weich.
  • Ob süß oder deftig: Es gibt zahlreiche Bubble-Waffle-Kreationen. Der Trend geht deshalb weit über den Sommer hinaus.
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Hannover. Vor acht Jahren war es der Bubble Tea, der über Taiwan nach Amerika und schlussendlich zu uns nach Europa kam und die Herzen im Sturm eroberte. Dieses Jahr legten sogenannte Bubble Waffles, auch bekannt als Egg Waffles, eine ähnliche Entwicklung hin. In Hongkong sind Bubble Waffles bereits seit den Fünfzigerjahren beliebt, es finden ganze Egg-Waffle-Wettbewerbe statt. Nachdem auch die amerikanische Street-Food-Szene die Waffeln für sich entdeckte, brach ein Sturm in den sozialen Netzwerken aus – voll von Fotos von gigantischen Eierwaffeln, gefüllt mit Eis, Sahne oder Früchten. Und auch immer mehr Eiscafés hierzulande, zum Beispiel in Berlin, Köln, Dortmund und Hannover, sind auf den Geschmack gekommen, den Foodtrend anzubieten und damit weiterzutragen.

Was unterscheidet Bubble Waffles von herkömmlichen Waffeln?

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Das Auge isst mit. Die goldgelb gebackenen Bubble Waffles erinnern optisch ein wenig an eine Bienenwabe und glänzen dadurch mit einer gewissen Exotik. Im Geschmack unterscheiden sie sich aber nur bedingt von herkömmlichen Pfannkuchen oder Waffeln, weil der Teig ähnlich, wenn nicht sogar identisch, zubereitet wird. Definitiv einzigartig sind hingegen die Kugeln, die sich durch die speziellen Waffeleisen ergeben. Sie sind außen knusprig, innen aber hohl und weich.

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Ob süß oder deftig: Eine Waffel, Hunderte Möglichkeiten

Wer Egg Waffles zum ersten Mal sieht, mag denken: „Das sieht nach einem tollen Dessert aus.“ Und tatsächlich bleibt die klassische Füllung mit Schokoladen-, Erdbeer- oder Vanilleeis und Sahne für viele ungeschlagen. Doch ob Mascarpone- oder Tortencreme, Schokoladensoße, Marshmallows oder Gummibärchen – für Naschkatzen gibt es im Grunde kein Tabu in Sachen Bubble Waffles. Für Figurbewusste gibt es jedoch auch Kreationen mit Früchten, zum Beispiel Äpfeln, Heidelbeeren oder Erdbeeren, und Müsli.

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Ähnlich wie bei Crêpes gibt es auch Anhänger der herzhaften Bubble Waffles, etwa mit verschiedenen Soßen, Gyros, Spinat oder Falafel. Und wie immer gilt: mit geschmolzenem Käse, ob Gouda, Mozzarella oder Feta, kann das Ganze weiter getoppt werden.

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So bereiten Sie die Trendwaffeln zu Hause zu

Um Egg Waffles bequem zu Hause zu backen und dabei seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, braucht es ein spezielles Waffeleisen. Im Handel sind die Geräte ab etwa 35 Euro erhältlich – und nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Fachwissen ist zum Nachbacken aber keineswegs vonnöten. So geht’s:

Zutaten

  • 300 Gramm Mandelmehl
  • 100 Gramm Butter
  • 250 Gramm brauner Zucker
  • 50 Gramm Speisestärke
  • 300 Milliliter Milch
  • 4 Eier in der Größe M
  • 1 Esslöffel Vanilleextrakt
  • 1 Esslöffel Backpulver
  • Eine Prise Salz

Zubereitung

Zuerst muss die Butter geschmolzen werden, bis sie leicht braun ist. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Butter abkühlen lassen. Anschließend die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Alle Zutaten, bis auf das Eiweiß, in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Dann wird das geschlagene Eiweiß mit einem Schneebesen vorsichtig in die Teigmasse untergehoben. Die Masse durchrühren, bis alle Klümpchen beseitigt sind. Anschließend das Waffeleisen einschalten und für circa drei bis vier Minuten aufheizen lassen. Eine Kelle von dem Teig auf der unteren Backplatte verteilen und den Deckel schließen. Während des Backens muss das Waffeleisen zwischendurch um 180 Grad gedreht werden, damit der Teig auch auf die andere Backplatte fließen kann und auf beiden Seiten goldgelb wird. Anschließend die Waffel vorsichtig lösen, im heißen Zustand nach Belieben verbiegen und in der Form auf einem Rost abkühlen lassen.

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