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Nike, Apple, Coca-Cola: Wie Unternehmen Profit und Nachhaltigkeit verbinden

  • Nike hat einen Schuh entwickelt, der speziell an die Bedürfnisse von medizinischem Personal angepasst ist.
  • Der Erlös des Verkaufes wird an ein Kinderkrankenhaus gespendet.
  • Immer mehr große Unternehmen wollen offenbar nicht nur verdienen, sondern gleichzeitig auch Gutes tun.
Heidi Becker
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Dass Menschen, die bei der Arbeit viel laufen müssen, einen bequemen Schuh brauchen, ist klar. Aber gerade Krankenschwestern, Doktoren oder auch Menschen, die in ambulanten Pflegediensten arbeiten, haben es schwer, einen Schuh zu finden, der zu ihren vielfältigen Bedürfnissen passt – und obendrein stylish aussieht.

Arbeitsschuhe für die Alltagshelden

Dieser Nische hat sich nun der Sportartikelhersteller Nike angenommen und einen neuen Sneaker für eben jenen Berufszweig entwickelt. Der Nike Air Zoom Pulse soll genau auf die Bedürfnisse der “Alltagshelden” angestimmt sein – etwa auf die vielen Laufwege, die Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten, zurücklegen.

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Der Sneaker wurde mithilfe des Doernbecher Kinderkrankenhauses in Portland (Oregon) entwickelt. Bereits seit 2004 gibt Nike den kleinen Patienten dort die Chance, einen eigenen Sneaker zu kreieren. Seither gibt es in jedem Jahr eine neue Kollektion.

Durch den Verkauf der Sneakers sind bislang 24 Millionen US-Dollar eingenommen worden, die direkt an das Krankenhaus über die Doernbecher Freestyle Initiative gestiftet wurden.

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Eine Plastikflasche aus “Meeresplastik”

Doch nicht nur der Sportartikelhersteller Nike wandelt auf alternativen denn rein kommerziellen Pfaden: Mit ihrer Flasche aus Meeresplastik zeigte etwa die Coca-Cola Company, dass es mit innovativen Technologien möglich wäre, das Plastik aus den Meeren zu recyceln.

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Die Flasche besteht zu 25 Prozent aus eben jenem Plastik. Momentan ist zwar noch kein Verkauf im Handel geplant. Und doch zeigt das Unternehmen, dass es möglich wäre, Profit und das Bedürfnis von Mensch und Umwelt gleichermaßen zu berücksichtigen.

Die Coca-Cola Musterflasche besteht zu 25 Prozent aus Meeresplastik. © Quelle: Coca-Cola Deutschland/Coca-Cola

Und ein Apfel ist doch gesund oder?

Wenn es um Dinge wie Nachhaltigkeit geht, dann ist auch Apple, das weltgrößte Technologieunternehmen, ziemlich weit vorne dabei. Schon der 2011 verstorbene CEO und Apple-Mitgründer Steve Jobbs hatte auf seiner Agenda stehen, das Unternehmen irgendwann komplett mit erneuerbaren Energien zu betreiben.

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Und tatsächlich: Seit April 2018 werden alle Läden, Büros und Datencenter weltweit mit Ökostrom betrieben. Auch das Recycling von Papier und Metallen spielt bei dem Unternehmen eine immer größere Rolle. Neben Apple gibt es übrigens viele weitere große Unternehmen, wie etwa Facebook und Google, die auf sauberen Strom achten. Es ist also möglich.

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