Last-minute-Geschenketipps: Gesellschaftsspiele zu Nikolaus

  • Schokolade, Nüsse und Mandarinen stecken für gewöhnlich am 6. Dezember in vielen Nikolausstiefeln.
  • Wer noch eine nicht essbare Geschenkideen sucht, könnte zu kleinen, feinen Spielen greifen.
  • Hier kommen drei Spieleideen, die Freude machen.
Tanja Liebmann-Décombe
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Süßigkeiten sind für den 6. Dezember schnell gekauft und garantieren Freude. Doch gibt es auch lustige Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit spannenden Spielen für Kinder? Wir hätten da drei Vorschläge:

Für Zocker

„Kawaii“ ist niedlich, schnell gespielt und hat eingängige Regeln. Wer mitmacht, hat an einer bestimmten Farbe und Sorte Eis Interesse. Durch Nachziehen und -legen werden die Kartenreihen der einzelnen Spieler immer länger – gespickt mit putzig anzusehendem Eis in diversen Farben. Mit der Länge der Reihe steigt die Nervosität der Spieler: Soll ich mir eine Reihe schnappen oder lieber zögern, um später noch mehr eigene Lieblinge abgreifen zu können? Wichtig ist es, mit Glück und Verstand den richtigen Zeitpunkt für die begrenzten Zugriffe zu erwischen.

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Fazit: Süß illustriert und spannend.

„Kawaii“ von Ismaël Perrin und Marc-Antoine Hofmann, erschienen bei Helvetiq. 3-5 Spieler ab 6 Jahren, ca. 15 Minuten, ca. 10 Euro. © Quelle: Helvetiq

Für Würfelfreunde

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„Kniffel“ ist ein Spieleklassiker und unschlagbar. Oder doch? Zumindest gibt es jetzt mit „Beam me up!“ ein ähnliches Spiel, das insbesondere denjenigen Würfelfreunden gut gefallen wird, die den so genannten Ärger-Faktor lieben. Während sich nämlich der eine Spieler darüber freut, auf seinem Tableau zum Beispiel in Spalte fünf um zwei Schritte nach oben zu kommen, geht es für alle anderen Mitspieler, die in Spalte fünf oberhalb der Startlinie einen Raketenstein liegen haben, um einen Schritt nach unten. Dieser Effekt ergibt sich bei bestimmten Würfelkombinationen – und nur Spieler, die Steine auf gesicherten Feldern liegen haben, sind vor dem Abwärtstrend gefeit.

Fazit: Kurzweilig und einfach.

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„Beam me up!“ von Klaus-Jürgen Wrede, erschienen bei Moses. 2-4 Spieler ab 8 Jahren, ca. 20 Minuten, ca. 10 Euro. © Quelle: Moses Verlag

Für Geschickte

„Kippelino“ zu spielen bedeutet, Frust aushalten zu können. Denn ach wie schnell ist es möglich, dass der Kartenturm einstürzt, bevor ihn die zwölfte Baukarte krönt. Kniffelig ist, dass die Holzscheiben, die als Stützen zwischen die Karten gelegt werden, nicht beliebig platziert werden dürfen. Liegen die Farbtupfer, die den Platz für die Scheiben auf den Karten vorgeben, ungeschickt und gelingt kein vernünftiger Ausgleich durch das Verschieben der Karten, kann der Turm rasch in Schieflage geraten. Der Name des Spiels ist also Programm, und nur mit viel Geschick kann das Kippen verhindert werden.

Fazit: Eine echte Herausforderung für alle Altersklassen und schön, dass sich die Spieler in der Teamvariante gegenseitig helfen dürfen.

„Kippelino“ von Reinhard Staupe, erschienen bei NSV. 1-4 Spieler ab 5 Jahren, ca. 10 Minuten, ca. 9 Euro. © Quelle: Nürnberger-Spielkarten-Verlag
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