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  • Kürbiszeit 2020: Wann gibt es Butternut und Hokkaido, welche Sorte eignet sich für Kuchen, Suppe und Co.?

Große Vielfalt: Die Kürbissaison startet wieder

  • Kürbisse dürfen im Herbst nicht fehlen.
  • Ob ausgehölt als Dekoration zu Halloween oder verarbeitet in Kuchen, Suppen und Aufläufen in der saisonalen Küche.
  • Butternut, Hokkaido und Co sorgen für bunte Vielfalt von Anfang September bis in den Spätherbst.
Talisa Moser
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Kürbisse gehören zu den Beerenfrüchten. Laut Definition sind Beeren Früchte, deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen. Und das trifft auf den Kürbis zu. Seit mehreren hundert Jahren sind Kürbisse schon in der deutschen Küche heimisch und kommen jedes Jahr besonders im Herbst groß raus. Im Handel sind die Kürbisse, von denen die schwersten Exemplare bis zu 1000 Kilogramm wiegen können, ab Ende August erhältlich - bis in den späten Herbst haben sie Saison. Doch welcher Kürbis eignet sich wofür und wie kann man ihn selber zu Hause anpflanzen?

Die verschiedenen Kürbissorten

Kürbisse gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Einige davon sind zum Verzehr geeignet, andere hingegen bringen als Zierkürbis Herbststimmung in die heimischen vier Wände.

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Der Moschus-Kürbis

Alle Sorten der Moschus-Kürbisse sind essbar. Die Schale muss bei jungen Früchten nicht entfernt werden, ältere hingegen sollte man schälen. Zu den Moschus-Kürbissen zählen unter anderem der Muskat-Kürbis, der ein süßlich orangefarbenes Fruchtfleisch aufweist, und der Butternut-Kürbis, dessen Fleisch sehr weich und cremig ist und einen süßlich-nussigen Geschmack hat.

Der Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido-Kürbis zählt zu den Riesenkürbissen und fällt durch seine knallig orangene Farbe auf. Das Fruchtfleisch und die Schale sind essbar und eignen sich für herzhafte und süße Speisen.

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Der Garten-Kürbis

Zu den Garten-Kürbissen zählen Sorten wie der Gelbe Zentner oder der Spaghetti-Kürbis. Der Gelbe Zentner schmeckt ausgehöhlt als Püree oder in Suppen, das Fruchtfleisch des Spaghetti-Kürbis kann aufgrund seiner Spaghetti-ähnlichen Fasern als Pastaersatz verwendet werden.

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Der Zierkürbis

Einige Kürbissorten sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten für den Menschen giftige Bitterstoffe und sind somit ungenießbar. So zum Beispiel auch die Sorte Shenot Crowns, die sich wegen ihrer bunten, krallenartigen Schale ideal zu Dekorationszwecken eignet.

Kalorienarme Vitaminbombe

Viele Kürbisse schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund. Bei 100 Gramm haben sie gerade einmal im Durchschnitt 25 Kalorien. Außerdem liefern sie dem Körper wichtige Nährstoffe wie Kalium, Zink, Kalzium, Magnesium und Vitamin C. Die enthaltene Kieselsäure ist außerdem gut für die Haut, die Nägel und das Bindegewebe.

Kürbisse im heimischen Garten anbauen

Wer im Herbst seine eigenen Kürbisse ernten möchte, sollte schon beim Pflanzen auf ausreichend viel Platz im Beet achten. Der Boden sollte möglichst warm, nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein. In den gut gelockerten und mit etwa vier Liter Komposterde pro Quadratmeter gedüngten Boden können die Pflanzen dann eingesetzt werden.

Die meisten Kürbispflanzen sind einjährig und sollten deswegen erst nach den Eisheiligen in den Garten gesetzt werden, um durch den Frost nicht beschädigt zu werden. Ab Mitte Mai sollten die Samen ausgesät werden, damit Anfang September der erste Kürbis geerntet werden kann.

Ist der Jungkürbis gepflanzt, muss er vor Kälte, Schnecken und Unkraut geschützt werden. Er sollte außerdem regelmäßig gegossen und mit Brennnesseljauche gedüngt werden. Wenn die Kürbispflanze die ersten Wochen überlebt, stellen Schnecken und Kälte keine Komplikationen mehr für sie dar.

Die Kürbisse werden in der Regel im Spätsommer bis in den Herbst hinein reif. Anhaltspunkte: Wird der Stängel trocken und holzig und bildet sich eine netzartige Oberflächenstruktur, sind die Kürbisse reif. Kühl und trocken gelagert, halten sie sich mehrere Monate, werden sie angeschnitten, sollten sie mit Folie im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

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Rezeptidee: Hokkaido-Kürbis aus dem Ofen

Zutaten: 1 Hokkaido-Kürbis, 100 Gramm Schafskäse, Olivenöl, Honig, Walnusskerne, Thymian, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

2. Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Enden und Kerne entfernen, dann in daumenbreite Spalten schneiden.

3. Spalten in eine Auflaufform legen und Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer dazugeben. Die Marinade mit den Händen einmassieren und die Spalten so anordnen, dass sie nicht übereinander liegen. Einige Stangen frischen Thymian mit in die Form geben, diese dann in den vorgeheizten Backofen schieben und dort 15 Minuten backen.

4. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und die Spalten in der Auflaufform einmal wenden. Den Schafskäse darüber zerbröseln und die grob gehackten Walnusskerne darüber verteilen. Nun die Form für weitere 15 Minuten in den Ofen schieben. Zwischendurch testen, ob der Kürbis weich geworden ist.

5. Wenn der Kürbis gar ist, kann das Gericht serviert werden. Tipp: Frische Granatapfel-Kerne runden den Auflauf ab.

RND/tmo

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