Kürbiskuchen zum Nachbacken: Köstliche Nascherei aus den USA

  • Wer Kürbis bislang nur als Suppe oder Beilage kennt, hat einiges verpasst.
  • Denn die natürliche Süße des Herbstklassikers passt perfekt zu leckeren Kuchen.
  • Wie zu dem amerikanischen Kürbiskuchen, der traditionell als Dessert gereicht wird – aber auch zwischendurch schmeckt.
Heidi Becker
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Sobald es kälter wird, hat unser Körper mehr Lust auf Süßes. Das beginnt nicht erst zur Weihnachtszeit, sondern schon jetzt im Herbst. Wer noch keinen Appetit auf Marzipankugeln und Dominosteine hat, der sollte einmal amerikanischen Kürbiskuchen probieren – und ihn am besten direkt selbst backen. Der amerikanische Klassiker wird traditionell zum Dessert gereicht, er schmeckt aber auch zwischendurch ganz hervorragend.

Zutaten für den Kürbiskuchen

Um einen echten amerikanischen Kürbiskuchen zu backen, benötigt man:

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Für den Boden

  • 175 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g kalte Butter
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Ei (davon das Eigelb)
  • 1 EL Eiswasser

Für die Füllung

  • 500 g Kürbispüree (selbstgemacht oder aus der Dose)
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • 240 ml Sahne
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemahlenen Zimt
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
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Außerdem

  • Tarte- oder Quicheform mit einem Durchmesser von 23 Zentimetern
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Schritt 1: Zutaten vermengen

Als erstes werden in einer großen Schüssel das Mehl und der Puderzucker vermischt. Dann wird die Butter hinzugegeben und alles mit den Knethaken eines Handrührgerätes vermengt, bis sich der Teig in kleine Stücke zerteilt.

Nun werden das Eigelb und ein Esslöffel Eiswasser zum Teig gegeben und mit den Händen zu einem glatten Teig geknetet. Anschließend wird der Teig in Klarsichtfolie gewickelt und darf etwa 15 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Schritt 2: Teig ausrollen und backen

Als nächstes fettet man die Tarteform ein. Nun wird der Teig ausgerollt und in die Form gelegt – der Teig sollte sorgfältig in den Rand gedrückt werden. Dann wird der Boden mit einer Gabel mehrfach eingestochen und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt.

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Nun ist es an der Zeit, den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorzuheizen. Der Boden wird für etwa 15 bis 20 Minuten blindgebacken, bis er leicht goldig wird. Blindbacken – auch Hohlbacken genannt – bedeutet, dass der Teig ohne Füllung vorgebacken wird. Damit er flach bleibt und sich nicht wölbt, wird er mit Backpapier bedeckt und mit getrockneten Hülsenfrüchten, wie Erbsen, beschwert.

Schritt 3: Kürbispürree karamellisieren

So lange der Kuchenboden abkühlt, wird das Kürbispürree in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren etwa zehn Minuten eingekocht, sodass es etwas karamellisiert. Wenn das Pürree etwas Flüssigkeit verloren hat, wird der Topf vom Herd genommen.

Anschließend Zucker, Ingwer, Salz und Zimt miteinander vermischen, zur Kürbismasse geben und vermengen.

Sahne, Milch und Eier werden nun in einer Schüssel verquirlt, mit zum Kürbispürree gegeben und zu einer homogenen Masse verrührt.

Schritt 4: Kürbiskuchen fertig backen

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Jetzt wird die Kürbismasse in die Tarteform auf den vorgebackenen Boden gegeben und alles für weitere 25 Minuten gebacken. Nach dieser Zeit sollte die Mitte des Kuchens sich noch leicht bewegen (wenn man die Form bewegt), der Rest aber fest sein.

Wenn der Kuchen noch zu flüssig ist, aber bereits vor dem Ende der Backzeit anfängt, dunkel zu werden, wird die Temperatur des Backofens auf 175 Grad reduziert.

Der Kuchen sollte im ausgeschalteten Backofen bei offener Tür etwa 15 Minuten abkühlen, bevor er auf einem Kuchenrost komplett auskühlt. Zum Schluss siebt man noch etwas Zimt auf den abgekühlten Kuchen – Schlagsahne schmeckt besonders gut dazu.

Tipps: Wer es besonders süß mag, siebt Puderzucker auf den Kürbiskuchen oder genießt ihn mit einer Kugel Vanilleeis.

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