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So ist gut Kirschen essen: drei Rezepte mit den roten Früchten

Süß und rot: Kirschen lassen sich in zahlreichen Rezepten verarbeiten. Aber auch pur – und am besten direkt vom Baum – naschen viele Menschen die Früchte gern.

Sommerzeit ist Kirschenzeit – auch wenn die Saison der roten Früchte sich regional unterscheidet. Das bemerkte schon um 1800 herum Christian Truchseß von Wetzhausen: Er ermittelte daher die je 15 Tage dauernden sogenannten Kirschwochen, eine Art Kennzahl, die für jede Sorte den besten Erntezeitpunkt anzeigt.

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Den Startschuss für die Saison mit der Kirschwoche eins gibt dabei jedes Jahr die Sorte Früheste der Mark. Als letztes zeigt sich die Rote Späternte im knalligen Kleid und markiert damit gleichzeitig das Ende der Saison. Bis in den Spätsommer erfreuen die Früchte große und kleine Essende – und das in nahezu jeder Form: ob roh, eingekocht, gebacken oder als erfrischendes Getränk.

Rund 500 Kirschsorten weltweit

Der Naturschutzbund Deutschland geht von rund 500 verschiedenen Sorten weltweit aus. Unterschieden wird hierzulande aber meist nur in Arten, sprich: in Sauer-, Süß- oder Bastardkirsche, wobei Letztere eine Kreuzung aus den beiden erstgenannten Arten ist.

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Für Kompott, Kuchen, Grütze und Konfitüren eignen sich besonders Sauerkirschen oder die etwas milderen Bastardkirschen. Süßkirschen entfalten ihr mildes Aroma hingegen gut in Getränken, Obstsalaten, Müslis oder Desserts, bei denen die Früchte roh bleiben.

Fruchtiger Snack: Cookies mit Kirschen und Schokolade

Zum Kaffee, als Nachtisch beim Sommerpicknick oder als Betthupferl: Kekse schmecken einfach immer – vor allem, wenn dabei Frucht und Schokolade aufeinandertreffen.

Kekse und Kirschen: eine sehr leckere Kombination.

Kekse und Kirschen: eine sehr leckere Kombination.

So geht’s:

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Für etwa 15 Stück 100 Gramm getrocknete Sauerkirschen grob hacken und mit 200 Gramm Dinkelmehl (Type 10509), 80 Gramm gemahlenen Mandeln und einer Prise Salz mischen. 80 Gramm Kokosöl in einem Topf schmelzen. Zusammen mit 100 Milliliter Ahornsirup zur Sauerkirsch-Mehl-Mischung geben. Zum Schluss 100 Gramm dunkle Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil grob hacken und unter den Keksteig heben.

Die Rezepte für die Kekse und das Eis stammen aus dem Buch „Feel Good Ice Cream & Sweets“ (ZS Verlag, 192 Seiten, 29,99 Euro).

Die Rezepte für die Kekse und das Eis stammen aus dem Buch „Feel Good Ice Cream & Sweets“ (ZS Verlag, 192 Seiten, 29,99 Euro).

Esslöffelgroße Portionen vom Teig entnehmen und als Häufchen auf ein Blech setzen. Die Häufchen zu runden Keksen formen und für 12 bis 14 Minuten im Backofen backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die Cookies abkühlen lassen und am besten ofenfrisch genießen.

Süßer Salat: essbare Schüssel aus Melone

Wer am Wochenende gern mal ausgedehnter frühstückt und Wert auf eine gesunde Ernährung legt, ist mit einem Obstsalat gut beraten. Bei dieser Variante ist sogar die Schüssel teils essbar – denn sie besteht aus einer halben Melone.

Nachhaltig beeindruckend: Bei diesem Salat ist ein großer Teil der Schale essbar.

Nachhaltig beeindruckend: Bei diesem Salat ist ein großer Teil der Schale essbar.

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So geht’s:

Für zwei Portionen eine Galiamelone halbieren, einen Teil des Inneren vorsichtig mit einem Löffel herausholen, Kerne entfernen, in Würfel schneiden. Einen Apfel, zwei Nektarinen und eine Handvoll Süßkirschen waschen. Bei Apfel und Nektarinen das Gehäuse beziehungsweise den Kern herausnehmen und die Früchte würfeln.

Die Kirschen entsteinen und halbieren. Alles in eine Schüssel geben, etwas Zitrone und einen Schuss Orangensaft zugeben und umrühren. Dann das Ganze auf die Melonenhälften verteilen und mit einigen Blättchen Zitronenmelisse garnieren.

Eisige Erfrischung: veganes Kirscheis

Eis gehört zum Sommer wie die krönende Kirsche auf jedem Stück Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Das Sauerkirsch-Rahmeis lässt sich relativ leicht selbst herstellen – und ist auch für Veganer geeignet.

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Dieses Eis mögen auch Veganerinner und Veganer – zumindest diejenigen, die gern Kirschen essen.

Dieses Eis mögen auch Veganerinner und Veganer – zumindest diejenigen, die gern Kirschen essen.

So geht’s:

Für etwa 550 Milliliter Eis 260 Gramm hellen Rohrohrzucker mit 150 Millilitern Wasser bei mittlerer Hitze kurz aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 200 Gramm frische entsteinte Sauerkirschen zugeben. Unter Rühren circa fünf Minuten kochen, bis sie weich sind. Abkühlen lassen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Wer mag, fängt den Sirup auf und verwendet ihn anderweitig.

Die abgetropften Kirschen in kleine Stücke schneiden. Für die Eismasse 400 Gramm vegane saure Sahne, 50 Milliliter Reissirup und zwei Teelöffel Limettensaft in einem Mixer vermischen und in einer Eismaschine ungefähr 20 bis 30 Minuten gefrieren lassen, bis das Eis schön cremig, aber noch nicht komplett hart ist. Dann die Kirschstückchen zugeben und das Eis sofort servieren.

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Tipp: Wer keine Eismaschine hat, kann das Eis während des Gefriervorgangs auch von Hand immer wieder gut durchrühren.

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