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Kalorienfalle Weihnachten – Wie man sich vor überflüssigen Pfunden schützt

  • Die Weihnachtstage verführen zum ausgiebigen Schlemmen.
  • Selbst gebackene Plätzchen, Adventsstollen und deftige Gerichte machen es schwer, sich an die Diät zu halten.
  • Das richtige Maß zu finden ist in der Weihnachtszeit aber besser als der strikte Verzicht.
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Hannover. Die persönlichen Diätziele wurden das Jahr über erreicht und man ist eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Doch jetzt kommt die kulinarisch herausfordernde Weihnachtszeit mit all ihren Verlockungen: Plätzchen, Stollen, Glühwein – es wird deftig gekocht und ein Nachtisch gehört natürlich auch dazu. Wie man beherzt zugreift, aber trotzdem nicht sein mühsam erkämpftes Wohlfühlgewicht zunichtemacht, erklären wir hier.

Weihnachtsessen: Das richtige Maß finden

Der Fehler, der in der Weihnachtszeit den meisten zum Verhängnis wird, ist die falsche Essensmenge. Es geht nicht darum zu hungern, während Freunde, Familie und Kollegen sich die Köstlichkeiten schmecken lassen, sondern darum, das richtige Maß zu finden. Kurzum: Völlerei ist der Figurfeind.

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Die Verhaltensmedizinerin Amanda Daley etwa stellte 2018 fest: „Im Durchschnitt nehmen die Menschen über das Jahr gesehen bis zu einem Kilo zu. Allerdings entfällt ein großer Teil dieser Zunahme auf die Weihnachtszeit. Gewicht, das man während der Feiertage zugelegt hat, wird oft nicht mehr verloren.“

Was also tun? Die Zauberformel lautet, wie so oft: Weniger ist mehr! Wer statt der ganzen Schale Plätzchen nur eine Handvoll verzehrt, die kohlenhydratreichen Beilagen zur Gans etwas reduziert und statt Rotwein auf Weißweinschorle setzt, der kann der Kalorienfalle zumindest ein wenig entkommen und setzt sein Wohlfühlgewicht nicht allzu sehr aufs Spiel.

Lieber selbst Plätzchen backen oder zu Obst greifen

Die Regale im Supermarkt sind in der Weihnachtszeit vollgestopft mit Schokoweihnachtsmännern, Stollen, Plätzchen und anderen süßen Leckereien, die im Vorbeigehen nur allzu gern schnell mal im Einkaufswagen landen. Allerdings ist die Weihnachtszeit auch die Zeit der Mandarinen, Nüsse, Maronen und Bratäpfel. Wer statt zum nächsten Lebkuchenherz zu einer saftigen Mandarine greift, spart nicht nur Kalorien, sondern versorgt den Körper auch mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen.

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Ein weiterer Tipp: Weihnachtsklassiker lassen sich auch ganz leicht selbst herstellen. So kann man etwa den Zuckergehalt der Plätzchen reduzieren oder mit natürlichen Süßstoffen wie beispielsweise Agavendicksaft oder Birkenzucker arbeiten. Auch die Marzipanrohmasse für den klassischen Bratapfel ist leicht selbst hergestellt: Dafür einfach die Mandeln ohne Haut in einem Mixer auf höchster Stufe mahlen, fünf Milliliter Rosenwasser und einige Tropfen Bittermandel dazugeben und dann nochmals mixen.

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Übrigens: Im Netz gibt es von vielen bekannten Leckereien auch eine zuckerreduzierte oder gar Low-Carb-Variante als Rezept. Und oft lässt sich mit den liebevoll selbst hergestellten Leckereien sowieso mehr Eindruck bei den Gästen schinden als mit gekauften Standardkalorienbomben aus dem Supermarkt.

Zehn einfache Tipps, um das Gewicht über Weihnachten zu halten

Die Verhaltensmedizinerin Amanda Daley hat im Zuge ihrer Studie einige Tipps zusammengestellt, um in der Weihnachtszeit nicht unnötig viel Gewicht zuzulegen:

  • Möglichst immer zu den gleichen Zeiten essen
  • Auf fettreduzierte Speisen achten
  • Mindestens 10.000 Schritte am Tag gehen und sich viel bewegen
  • Zwischendurch statt Keksen gesunde Snacks zu sich nehmen
  • Pro Tag mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse essen
  • Keine Mahlzeiten nebenbei zu sich nehmen
  • Auf versteckten Zucker und Fette achten
  • Kalorien in Getränken mitzählen
  • Portionsgrößen beachten, lieber kleine Packungen kaufen
  • Alle zehn Minuten aufstehen und nicht zu lange sitzen

Und besonders zur Weihnachtszeit sollte man sich immer mal wieder dran erinnern, was einem einst schon die Eltern mit auf den Weg gegeben haben: Abgeben und Teilen macht weniger dick. Also warum nicht einfach mal den Arbeitskollegen Süßigkeiten mit ins Büro bringen, die sich zu Hause angesammelt haben?

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RND/hmo