So einfach lässt sich Hundeeis selbst machen

  • Wer seinem Hund bei heißen Temperaturen eine kühle Freude bereiten will, kann Eis verfüttern.
  • Allerdings sollte man dafür kein normales Speiseeis wählen.
  • Stattdessen kann man Hundeeis mit wenigen Zutaten selbst herstellen.
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Bei warmen Temperaturen ist es eine beliebte Erfrischung: Eis. Was Menschen eine Freude macht, kann auch Hunden Abkühlung verschaffen. Allerdings sollte es in diesem Fall nicht die Kugel in der Waffel von der Eisdiele um die Ecke sein, denn das normale Speiseeis kann Zutaten enthalten, die Fellnasen nicht vertragen. Das Gute ist: Hundeeis kann man ganz unkompliziert selbst machen. Meist reichen wenige Zutaten und ein Gefrierfach, um den Vierbeinern kühlen Genuss zu verschaffen.

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Rezepte für selbst gemachtes Hundeeis

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Schnell gemacht ist dieses Rezept: Einfach etwas Quark mit Obst vermischen und einfrieren. Geeignet ist zum Beispiel Banane, die man zuvor mit einer Gabel etwas zerdrückt hat. Wählt man festeres Obst, kann man es vorher pürieren. Je nach Geschmack (des Hundes) kann man entweder etwas mehr Quark als Obst nehmen oder umgekehrt.

Ein Rezept, das bei Vierbeinern wohl mehr Begeisterung auslöst als bei Menschen: Leberwurst und körniger Frischkäse. Auch hier die Zutaten einfach vermengen, im Verhältnis eins zu eins. Wichtig ist, dass man am besten zu spezieller Leberwurst für Hunde greift, da diese weniger gewürzt ist als die Variante für Menschen.

Nicht alle Hunde vertragen Milchprodukte, doch Hundeeis kommt auch ohne Quark oder Käse aus: Besonders einfach ist es, etwas Nassfutter einzufrieren. Wer ein wenig mehr Zeit hat, kann auch ungewürztes Hähnchenfleisch in Wasser kochen und dann gemeinsam mit der Flüssigkeit pürieren.

Welche Mengen bei den Zutaten benötigt werden, hängt ganz davon ab, wie viel Hundeeis man produzieren möchte.

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Hundespielzeug dient als Eisform

Es muss nicht Eis am Stiel sein: Hundespielzeug mit Hohlraum eignet sich, um es mit der selbst gemachten Eismischung zu füllen. Das gefüllte Spielzeug dann einfach in die Gefriertruhe legen, bis das Eis tiefgefroren ist. Weil der Hund den Inhalt nur nach und nach aus dem sogenannten Kong schlecken kann, verhindert man, dass die eiskalte Erfrischung als Eisklumpen im Hundemagen landet, so der Tierschutzbund. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Spaß hält länger an, und der Hund ist beschäftigt.

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Hat man kein passendes Hundespielzeug zur Hand, kann man leere Joghurtbecher, Eisformen oder – für kleine Portionen – Eiswürfelformen zum Einfrieren nehmen und das gefrorene Eis vor dem Füttern aus dem Behältnis lösen. Dann sollte man es aber unter Aufsicht verfüttern, damit der Hund den Eisklumpen nicht am Stück verschluckt.

Nicht alle Lebensmittel gehören in Hundeeis

Die beliebtesten Eissorten in diesem Jahr sind laut der Union der Italienischen Speiseeishersteller Vanille, Schokolade und Stracciatella – allerdings sollten Hunde davon eher nicht kosten. Denn nicht alles, was Menschen schmeckt, ist auch für Hunde geeignet – Schokoeis etwa sollten die Vierbeiner nicht verzehren, denn Schokolade ist bekanntlich giftig für Hunde. Doch es gibt auch andere Lebensmittel, die ihren Weg nicht in die Hundeschnauze finden sollten.

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Folgende Lebensmittel gelten als giftig für Hunde:

  • Alkohol
  • Avocados
  • rohe Hülsenfrüchte (wie Linsen) und Bohnen
  • Kaffee
  • Kakao/ Schokolade
  • Knoblauch
  • Nachtschattengewächse (zum Beispiel Tomaten, Auberginen und rohe Kartoffeln)
  • Schwarzer Tee
  • rohes Schweinefleisch
  • Steinobst (etwa Aprikosen, Pflaumen, Kirschen oder Pfirsiche)
  • Weintrauben und Rosinen
  • Zwiebeln

Man sollte also gerade bei Hundeeis mit Obst darauf achten, dass die Zutaten für die Tiere verträglich sind.

RND/jmf/dpa

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