Fruchtig und erfrischend: So bereiten Sie einen Himbeer-Mojito zu

  • Fruchtig, prickelnd und vor allem: erfrischend!
  • Wenn die Temperaturen draußen steigen, schmeckt ein leckerer Himbeer-Mojito gleich doppelt so gut.
  • Hier finden Sie das passende Rezept und Ideen, wie Sie Ihren Mojito nach Ihrem Geschmack verfeinern können.
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Einen leckeren Himbeer-Mojito muss es nicht nur in der Cocktail-Bar oder im Urlaub geben. Mit nur fünf Zutaten können Sie diesen leckeren Drink auch zu Hause zubereiten. Nach dem passenden Rezept haben wir Alexander Kreft, Vizepräsident der Deutschen Barkeeper Union (DBU), gefragt.

Himbeeren haben von Juni bis Oktober Saison. Daher kann man sie nahezu den ganzen Sommer frisch aus heimischem Anbau kaufen. Denn Sie sollten auf einen biologischen Anbau achten, damit die Himbeeren nicht unnütz gespritzt werden und so direkt in Ihren Himbeer-Mojito wandern können.

Himbeer-Mojito: Zutaten und Zubereitung

Sie brauchen

  • Saft einer Limette
  • 3 TL weißer Rohrzucker
  • 12 bis 15 Blatt Minze
  • 5 cl Bacardi Razz (oder einen anderen weißen Rum)
  • ca. 8 Himbeeren
  • Soda (Mineralwasser)
  • Eiswürfel

So wird’s gemacht

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Grundsätzlich unterscheidet sich die Machart eines Himbeer-Mojitos nicht von der eines klassischen Mojitos. Zuerst wandern Limettensaft und Rohrzucker ins Glas. Einmal fix umgerührt, folgt die frische Minze, die Sie mit einem Stößel leicht andrücken. Nach Zugabe des Rums und erneutem Umrühren kommen nun die Himbeeren direkt ins Glas. Auch diese werden nur relativ leicht angestampft, wie Alexander Kreft rät, nach Ansicht des Profis sollte man sie nicht “atomisieren”. Sie können alternativ auch auf tiefgekühlte Himbeeren zurückgreifen, diese tauen durch den Alkohol im Cocktail auf.

Erst jetzt – für Anfänger ungewohnt – kommen die Eiswürfel ins Glas. Dadurch verhindert man, dass der Cocktail bereits bei der Zubereitung verwässert. Alexander Kreft spricht hier fachmännisch vom Schmelzwasser-Effekt.

Nun noch mit Sodawasser auffüllen und einmal gut – dennoch vorsichtig, um die Kohlensäure zu erhalten – umrühren. Nach Belieben können Sie Ihren Himbeer-Mojito noch mit Limetten und Himbeeren dekorieren.

Mit Früchten, Sirup oder Rumsorten – der Mojito kann auf unterschiedlichste Arten verfeinert werden. © Quelle: Kim Daniels/Unsplash

Himbeer-Mojito: Mit Früchten variieren

Wer statt Himbeeren lieber andere Früchte hätte, hat die freie Auswahl. Sie können püriert oder gestampft fast alle Früchte nehmen. Wenn Sie frisches Obst nutzen wollen, sollte es eine eher weiche Textur haben wie Himbeeren, Erdbeeren oder Mango. Äpfel oder Birnen sind schon etwas für Fortgeschrittene.

Inzwischen gibt es auch schon alle möglichen Früchte in Form von fertigem Püree zu kaufen, auch in feinster Barkeeper-Qualität. Bei der Nutzung von Fruchtpüree ändert sich nicht nur die Konsistenz des Cocktails, auch die Intensität der Früchte ist höher, weiß Fachmann Alexander Kreft. Enthalten Früchte viel Säure, sollte man im Rezept darauf achten, dass der Anteil an Limettensaft verringert oder der Zuckeranteil erhöht wird, um das Gleichgewicht des Mojitos zu erhalten.

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Himbeer-Mojito: Andere Sirupsorten ausprobieren

Auch durch Sirup lässt sich der Geschmack eines Mojitos individualisieren. In Supermarktregalen gibt es ihn in zahlreichen Geschmacksrichtungen. Wer statt auf Früchte lieber nur auf dessen Geschmack setzen will, greift zu Maracuja-, Erdbeer- oder Brombeersirup.

Auch hier sollte das geschmackliche Gleichgewicht beachtet werden. Da im Sirup oft viel Süße enthalten ist, sollte man die Menge des Zuckers reduzieren, um das Rezept nicht zu verfälschen, rät Alexander Kreft.

Welcher Rum für den Himbeer-Mojito?

Auch im Rum-Bereich kann man etwas Neues wagen und so einen neuen Geschmacksimpuls erhalten. Grundsätzlich bleibt das Rezept gleich, lediglich der Rum wird durch würzigere, intensivere Rumarten ersetzt.

Dunkler Rum macht einen Cocktail geschmacklich kräftiger, erklärt Kreft. Eventuell könne man auch einen spanischen Brandy nutzen. Viele Rumsorten punkten inzwischen mit ausgefeilten Geschmacksnoten. So gibt es zum Beispiel den Gewürz-Vanille-Rum Bacardi Oak Heart, Sailor Jerry Spiced, benannt nach der namensgleichen amerikanischen Tattoo-Legende oder auch Captain Morgan Spiced.

Übrigens: Nach dem europäischen Spirituosengesetz dürfen sich viele dieser Geschmacksrichtungen gar nicht offiziell als Rum bezeichnen. Im Falle des Gewürzrums Bacardi Oak Heart hat dieser einen Alkoholanteil von 35%. Ein klassischer Rum jedoch, der sich auch so nennen darf, muss in der EU per gesetzlicher Definition mindestens 37,5% enthalten – erst dann ist es ein echter Rum.

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