Deko, Essen und Spiele: Tipps und Tricks für eine gelungene Halloweenparty

  • Wabbelige Puddinggehirne, blutrote Cocktails und schaurige Deko: So wird Ihre Halloweenparty zu etwas Besonderem.
  • Worauf es sonst noch zu achten gilt, damit die Gruselfeier ein unheimlicher Erfolg wird.
  • Tipps, Tricks und jede Menge Inspiration finden Sie hier.
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Schwarze Kerzen flackern, Kürbisse zeigen groteske Grimassen und auf dem Büfett bluten Würstchenfinger und Puddinggehirne um die Wette. In so einer schaurigen Atmosphäre lässt sich am 31. Oktober bestens Halloween feiern. Doch was braucht es alles, damit die Gruselfeier todsicher gelingt? Hier finden Sie Tipps für eine schaurig-schöne Halloweenparty.

Checkliste für eine gute Halloweenparty

Auf einer Halloweenparty sollen sich die Gäste ein wenig gruseln – aber, weil sie unheimlich viel Spaß haben und nicht, weil die Stimmung in etwa so ausgelassen wie auf einem Friedhof ist. Folgende Punkte sollten Sie bei der Planung ihrer Halloweenparty bedenken.

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  • Wer soll mitfeiern? Zuerst sollten Sie eine Gästeliste anlegen und sich Gedanken über die Gestaltung der Einladungen machen – ob analog oder digital.
  • Wie lautet das Motto? „Halloween“ ist kein sonderlich konkretes Thema. Wie wäre es stattdessen mit „Verfluchtes Raumschiff“, „Zombietiere“ oder „Hexentanz“?
  • Was steht auf dem Büfett? Klar, klassisch an Halloween sind Gerichte mit Kürbis. Doch auch andere Lebensmittel lassen sich mit etwas Kreativität und blauer oder grüner Lebensmittelfarbe zu echten Halloweenleckereien umgestalten. Als Getränke eignet sich etwa Likör in grellen Farben oder Bowle, garniert etwa mit Würmern aus Fruchtgummi.
  • Wie dekoriert man die Partylocation? Für den Gruselfaktor sollte der Raum möglichst dunkel sein. Dass es darüber hinaus aber dann dem Motto entsprechend wirklich gruselig aussieht, dafür sorgt die Halloweendekoration.
  • Wie unterhält man die Gäste? Büfett, Deko und Musik sollten den Gästen schon jede Menge Lust aufs Feiern machen. Darüber hinaus kann man sich als Gastgeber oder Gastgeberin noch Spiele überlegen, die zum Motto der Party passen.

Einladen zur Halloweenparty: Wie geht das mit Stil?

Schon mit der Einladung kann man seine Gäste in die richtige Stimmung bringen. Ein alt aussehender Umschlag samt Wachssiegel im Briefkasten macht zum Beispiel ganz schön Eindruck. Papier kann man mit Kaffee oder Tee färben, sodass es alt aussieht. Wer mag, zerreißt es noch ein wenig oder kokelt mit einem Feuerzeug vorsichtig die Ecken an.

Alternativ funktioniert das Einladen natürlich auch online. Wer die Variante E-Mail wählt, kann einstellen, dass die Einladung genau um Mitternacht zur Geisterstunde bei den Gästen ankommt. Über Whatsapp kann nicht nur ein Text, sondern auch eine Sprachnachricht als Einladung verschickt werden. Stimmverzerrer-Apps lassen den Audiogruß unheimlich klingen.

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Halloween und Reformationstag finden in Deutschland zeitgleich statt. Aber was wird an diesem Tag eigentlich noch gefeiert?  © Amandine Cormier/ RND

Neben Ort und Zeit sollte auf der Einladung das genaue Motto (etwa: „Zombietiere“ oder „Verfluchtes Raumschiff“) vermerkt sein – und ob die Gäste sich verkleiden sollen. Wer digital einlädt, kann als Inspiration Halloweenschminktutorials und Kostüm-Bastel-Videos verlinken.

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Wie verpasst man der Partylocation einen Halloweenlook?

Zunächst muss man sich entscheiden: Soll die Dekoration richtig angsteinflössend sein oder greift man das Halloweenthema lieber mit niedlich grinsenden Plüschspinnen und lächelnden Kürbissen auf? Außerdem sollte die Dekoration zum Motto der Party passen. Wer das festgelegt hat, kann sich etwa bei Pinterest, Instagram oder der Google-Bildersuche in Sachen Deko inspirieren lassen.

Das Wichtigste auf einer Halloweenparty ist, dass es dunkel ist. In einem hell erleuchteten Saal kommt keine Gruselstimmung auf. Deshalb: Fenster so gut es geht abdunkeln oder gleich in einem Keller feiern. Licht spenden flackernde Kerzen (Wachs oder LED) oder einzelne Tisch- und Stehlampen. Im Baumarkt gibt es Leuchten, die etwa in Grün oder Blau erstrahlen. Trotz Dunkelheit sollte man aber darauf achten, regelmäßig zu lüften.

Ebenfalls wichtig: Musik. Am besten, man stellt vor der Party eine Playlist mit zum Motto passenden Songs zusammen.

Kürbisse sind eine klassische Deko auf der Halloweenparty. Sie können niedlich oder gruselig aussehen. © Quelle: Pexels

Zu klassischen Halloweendekorationen zählen Kürbisse, Spinnen, Spinnennetze und Fledermäuse. Diese lassen sich im Bastelgeschäft oder Baumarkt in zahlreichen Varianten kaufen oder auch selbst basteln. Wer es makaber mag, vergräbt Plastikgliedmaßen in Blumentöpfen oder hinterlässt blutrote Handabdrücke an Fenstern und Spiegeln.

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Damit der Abend in Erinnerung bleibt, kann man eine Halloweenfotobox aufstellen. Dafür braucht man eine Kamera mit Selbstauslöserfunktion, ein Stativ, einen möglichst freien Hintergrund und einige Requisiten, mit denen die Gäste sich ablichten können.

Besonders gruselig sind auch Effekte, mit denen die Gäste nicht rechnen. Wie wäre es, einen Freund oder eine Freundin als lebendigen „Jump-Scare“ einzusetzen? Dafür versteckt sich die Person in einer dunklen Ecke und erschreckt andere Gäste, sobald sich ein kleines Grüppchen gebildet hat.

Ebenfalls unheimlich sind Gruselgeräusche, die plötzlich im Bad erschallen – etwa ein schrilles Lachen, ein weinendes Baby oder keuchendes Atmen. Dafür ein Handy im Bad verstecken, ein Gruselgeräusch als Klingelton einstellen und anrufen, sobald jemand das Bad benutzt.

Welche Gerichte sind typisch für eine Halloweenparty?

Typischerweise kommt Essen auf Halloweenpartys in leicht bis mittelschwer grotesker Aufmachung daher. Dazu zählen etwa Pudding in Form eines Gehirns, blutige Würstchenfinger oder Kuchen, der dank jeder Menge Kakaopulver und Keksgrabsteinen wie ein erdiger Friedhof aussieht. Grüne oder blaue Lebensmittelfarbe verleiht dem Halloweenklassiker, der Kürbissuppe, ein verdorbenes Aussehen.

Makaber, aber lecker: Unter dem Gehirnguss verbergen sich Muffins mit Himbeeren. © Quelle: dpa-tmn

Doch es geht auch niedlicher: Würstchen verwandeln sich, mit etwas Blätterteig umhüllt und Augen aus Pfefferkörnern, in essbare Mumien. Aus Marshmallows und schwarzer Zuckerschrift lassen sich lächelnde Geister gestalten.

Welche Getränke braucht man für eine Halloweenparty?

Giftgrün, blutrot, tiefschwarz: Schnaps und Likör in diesen Farben passt bestens auf die Halloweenparty. Shots kann man zudem in stumpfen Spritzen servieren. Ebenfalls passend zu Halloween ist der Cocktail „Bloody Mary“. Er besteht aus Wodka, Tomatensaft, Worcestersoße, Tabasco, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft.

Schnell gemacht ist eine Bowle, ob mit oder ohne Alkohol. Mit Sirup lässt sie sich einfärben. Als besonderes Schmankerl kann man sie mit Fruchtgummiwürmern oder Augäpfeln (dunkle Trauben in Litschis stecken) garnieren.

Welche Spiele passen zu einer Halloweenparty?

Am einfachsten ist es, klassische Partyspiele abzuwandeln, sodass sie auf eine Halloweenparty passen. Beim Flaschendrehen gilt es, unheimliche Mutproben zu bestehen. Bei „Ich hab noch nie“ wird der Gruselfaktor mitgedacht: „Ich hab noch nie nachts einen Friedhof besucht“ ist ein Beispiel.

Beim Klassiker „Stadt, Land, Fluss“ tauscht man die Kategorien: Nun müssen Mitspielende „Horrorfilme“ oder „Mordwerkzeuge“ mit dem Buchstaben G finden. Heldinnen und Helden aus Horrorfilmen oder Fabelwesen erraten die Gäste bei „Wer bin ich?“ – statt wie sonst Prominente.

Sehr gut zu einer Halloweenparty passt das kommunikative und spannende Spiel Werwolf. Spielsätze gibt es fertig zu kaufen, man kann es aber auch selbst herstellen. Wie das geht, erklärt die Ratgeber-Webseite „Helpster“. Bei dem Spiel bekämpfen sich die Bewohner und Bewohnerinnen eines Dorfes mit Werwölfen. Jede Gruppe will die andere auslöschen. In jeder Runde stirbt jemand – bis entweder die Wölfe oder alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner dahingeschieden sind.

Etwas aufwendiger ist es, für die Gäste ein Krimidinner oder einen Escape-Room im eigenen Zuhause zu gestalten. Dafür winkt jedoch allen Beteiligten ein Abend, den sie so schnell nicht mehr vergessen werden – wann löst man denn schließlich sonst einen Mordfall oder befreit sich aus dem Labor eines verrückten Wissenschaftlers?

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