Von Tannenbaum bis Winterlandschaft: drei Basteltipps für kreative Geldgeschenke

  • Bei Geldgeschenken zählen vor allem die inneren Werte.
  • Aber nicht nur: Hübsch verpackt zeigen Geldgaben, wie sehr einem der Beschenkte am Herzen liegt.
  • Drei Tipps zum Basteln von Geldgeschenken.
Helene Kilb
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Unkreativ, langweilig und lieblos: Geldgeschenke genießen nicht den besten Ruf. Dabei gehören Bargeld und Geschenkgutscheine in Deutschland mittlerweile zu den beliebtesten Gaben unter dem Christbaum, wie das sogenannte Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland im Oktober 2020 ergab. Diesem zufolge wollte jeder fünfte der rund 2.000 Befragten seine Liebsten mit Bargeld beglücken, jeder dritte plante, Geschenkgutscheine zu besorgen.

Geld lässt sich auch dekorativ präsentieren

Darüber hinaus sind die Zeiten, in denen man einfach einige Scheine in einen Umschlag steckte und diesen unter dem geschmückten Baum platzierte, sicher längst vorbei. Stattdessen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geld für alle Anlässe auf dekorative Weise zu präsentieren – zur Weihnachtszeit etwa in Form einer Papierwinterlandschaft oder eines Geldbäumchens inmitten von (Kunst-)Schnee und kleinen Kiefernzapfen.

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Um die Geldscheine dann zum Beispiel zu Sternen, Herzen oder Tannenbäumchen zu falten, braucht es meist etwas Geduld und eine detaillierte Anleitung. Hilfestellung in Form von Step-Bildern oder Videos findet sich etwa unter www.geschenke.de und www.basteln-gestalten.de oder auf Youtube, etwa bei „Falten mit Yvonne“ oder „Geldscheine falten“. Spätestens dann dürfte klar sein: Geldgeschenke basteln kann ganz schön aufwendig und damit alles andere als lieblos sein.

Geldbäumchen unter Glas

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Diese Anleitung stammt aus dem Buch „Geldgeschenk-Boxen für jeden Anlass“ (9,99 Euro, frechverlag). © Quelle: frechverlag

Geschützt von einer gläsernen Glocke, erblüht hier inmitten von (Kunst-)Schnee ein ganz besonderes Gewächs: Um es nachzubasteln, zunächst einen Korktopfuntersetzer mit einem Durchmesser von circa 20 Zentimetern mit Sprühkleber besprühen, Dekoschnee darauf streuen und diesen leicht andrücken. Den Sprühkleber dabei am besten im Freien verwenden. Dann einen Holzspieß in die Mitte des Untersetzers stecken und zwei Zimtstangen übereinander auf den Spieß „fädeln“.

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Je nachdem wie hoch die Glasglocke ist, kann es sein, dass Sie die Zimtstangen und den Holzspieß noch etwas kürzen müssen. Das klappt am besten mit einer kleinen Bogensäge. Drei Geldscheine zusammenrollen und mit Blumendraht übereinander an der Zimtstange befestigen. Zwei weitere Scheine vor dem Zusammenrollen seitlich einen beziehungsweise zwei Zentimeter einklappen, so dass sich beim Befestigen später eine Tannenbaumform ergibt. Zuletzt die Glasglocke darüberstülpen und rundherum mit Heißkleber kleine Ästchen, Tannenzapfen oder Nüsse auf der Korkplatte befestigen.

Eine wertvolle Winterlandschaft

Dieses DIY ist aus einer Kooperation zwischen Photolini und der Bloggerin Samuela Heil entstanden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Bildern findet sich auch auf ihrem Blog namens „Sammydemmy“. © Quelle: Samuela Heil / Sammydemmy
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Fast zu schön zum Plündern ist dieses DIY, wo das Geld in kleinen Päckchen daherkommt. Es braucht einen quadratischen Objektrahmen samt Passepartout. Aus grauem Tonpapier ein Quadrat in Rahmengröße zuschneiden und Schneetupfer aufmalen. Zwei oben gezackte Streifen aus pastellgrünem Tonpapier sowie drei geschwungene Streifen aus weißem, grauen und cremefarbenem Tonpapier ausschneiden. Nacheinander etwas versetzt mit Tesafilm auf das Tonpapierquadrat kleben, für den 3D-Effekt aber jeweils nur die Unterkanten ankleben. Darauf achten, dass alle Schichten später gut in der Passepartout-Öffnung zu sehen sind.

Bei der vorderen pastellgrünen Baumreihe die Spitzen mit weißem Permanentmarker anmalen und verwischen. Dann die Tonpapierlandschaft von hinten auf das Passepartout kleben. Auf einen schmalen Streifen cremefarbenen Tonpapiers einen Weihnachtsgruß aufstempeln oder schreiben und vorne auf das Passepartout kleben. Mehrere Geldscheine und einige Stücke Papier zu Würfeln falten und mit Tesa zukleben.

Die Pakete, kleine Glöckchen und Zuckerstangen aus Fimo-Masse mit dünnem Draht an einer Kordel aufreihen. Die Kordelenden fest mit Draht umwickeln, diesen rechts und links um den schmalen herausnehmbaren Innenrahmen des Objektsrahmens wickeln und alle Teile wieder zusammensetzen.

Eine Schachtel voller Scheine

Für dieses Geldgeschenk kann einfach eine leere Käseschachtel umfunktioniert werden. © Quelle: Antonia Vesely
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Dieses Präsent ist im Handumdrehen gebastelt und lädt zum Upcycling ein: Denn wer es vor Weihnachten nicht mehr in den Bastelladen schafft, kann einfach eine leere Käseschachtel umfunktionieren. Dafür die Span- oder Pappschachtel rundum weiß bemalen. Mehrere Scheine zu Herzen falten und mit Tesafilm in regelmäßigen Abständen an ein schönes Band kleben.

Das obere Ende des Bands innen im Deckel festtackern. Nun die Oberseite des Deckels dekorieren. Dabei zum Beispiel etwas Kunstschnee, einige Bäumchen oder Figuren darauf festkleben. Den unteren Teil der Schachtel mit Kunstschnee füllen und etwas Glitzerpuder darüberstreuen. Dann das Band mit den Geldscheinen so hineinlegen, dass es sich später beim Öffnen langsam abrollt.

Ein Tipp: Dieses Do it yourself lässt sich bei Bedarf besonders gut variieren. Dafür einfach entsprechende Dekoobjekte auf den Schachteldeckel kleben, das Unterteil mit Glasgranulat füllen und die Schachtel dann zum Beispiel zu einem runden Geburtstag oder einer Hochzeit verschenken.

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