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Organisation und Durchblick bei der Gartenarbeit

Digitale Helfer im Grünen: die acht besten Apps für Beet, Balkon und Garten

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Garten-Apps können bei der Planung und Pflege im Grünen Unterstützung bieten.

Samen vorziehen, Pflanzen aus dem Winterquartier holen oder das Gemüsebeet startklar für die nächste Saison machen – gerade im Frühjahr gibt es auf Fensterbank, Balkon und im Garten viele Aufgaben zu bewältigen. Das fordert Organisationstalent und ein gutes Gedächtnis. Denn Pflanzen haben teils ganz unterschiedliche Bedürfnisse in Sachen Anzucht, Boden oder Pflege. Welche Staude passt an welchen Standort, wieviel Abstand benötigt welches Gemüse, und wann ist der richtige Zeitpunkt für welchen Schritt? Auch erfahrene Hobbygärtnerinnen und -gärtner können da schon mal durcheinanderkommen oder den besten Moment verpassen.

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Doch es gibt nützliche Helfer, die vom Smartphone aus bei der Gartenarbeit unterstützen. In Garten-Apps findet man detaillierte Informationen über Bäume, Blumen und Gemüse, kann Kalender oder Pflanzpläne erstellen. Egal ob Gartengreenhorn oder alter Gemüsehase: Praktische Hilfestellung gibt es für jeden Bedarf. Diese acht Apps für Android und iOS sorgen dafür, dass im Grünen kein Chaos ausbricht und die Ernte gesichert ist.

1. Gardenize

Diese kostenlose App bietet Gärtnerinnen und Gärtnern ein breites Angebot an nützlichen Funktionen, die die Gartenarbeit erleichtern. Für die Nutzung muss ein Profil erstellt werden, anschließend kann man im Bereich „Mein Garten“ dokumentieren, was im heimischen Grün vor sich geht. So lässt sich etwa eine Liste der Pflanzen und Standorte erstellen. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer darüber Buch führen, was bereits erledigt wurde und Erinnerungen für noch anstehende Aufgaben erstellen. Im Kapitel „Inspiration“ findet man hilfreiche Informationen und Artikel rund ums Gärtnern und kann interessante Inhalte speichern. Außerdem bietet „Gardenize“ ähnlich wie ein soziales Netzwerk die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzerinnen und Nutzern auszutauschen.

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2. my Garden

Ähnlich wie Gardenize will auch die App „my Garden“ die Gartenplanung erleichtern. Auch hier kann man über die Gartengestaltung Tagebuch führen und Erinnerungen für anstehende Aufgaben zu erstellen. Ein Vorteil: Anders als Gardenize ist my Garden mit einem Pflanzenlexikon ausgestattet, das die jeweiligen Eigenschaften und Bedürfnisse beinhaltetet und aus denen man die Pflanzen im eigenen Beet auswählen kann. Das erleichtert die Nutzung, da weniger Informationen manuell eingetippt werden müssen. Außerdem lässt sich das Lexikon nach besonders bienenfreundlichen Sorten durchsuchen. Dazu bietet die App auch Tutorials und Beiträge zu vielen Gartenthemen, die sich auch nach den eigenen Interessen filtern lassen. Auch my Garden steht kostenlos zum Download bereit.

3. Gemüse-Gärtner

Auch wer Gemüse und Obst im eigenen Garten anpflanzen will, findet in den App-Stores nützliche Helfer. Allerdings kommt man in diesem Bereich kaum kostenlos weg. Wer bereit ist, einen kleinen Betrag zu investieren, kann dafür aber ein mit viel Liebe erdachtes Angebot nutzen – wie etwa in der App „Gemüse-Gärtner“. Die Gratisversion ist lediglich mit jeweils sechs Gemüse- und Kräutersorten ausgestattet – bei denen es sich außerdem nicht um die gängigsten handelt. Gratis verfügbar sind dafür nützliche Tipps und Lifehacks für gedeihendes Gemüse und wirklich lehrreiche Informationen über Bodenqualitäten und Dünger. Die App beinhaltet außerdem einen Saisonkalender für die jeweiligen Gemüsesorten und bietet die Möglichkeit, Aufgaben und Erinnerungen einzutragen. Zudem werden auch noch Informationen über die Nährwerte der eigenen Ernte bereitgestellt. Die Freischaltung aller Gemüsesorten kostet einmalig 1,99 Euro, alle Kräuter sind für weitere 0,99 Euro zu haben. Pluspunkt: Der Gemüse-Gärtner kommt mit einem entzückenden Design daher.

4. Gartenplaner fürs Gemüsebeet

Der „Gartenplaner fürs Gemüsebeet“ richtet sich an Gärtnerinnen und Gärtner, die im heimischen Beet keine halben Sachen machen wollen. Wer sich Selbstversorgung als ernsthaftes Ziel gesetzt hat, ist mit dieser App gut beraten. Die Vollversion kostet 3,99 Euro pro Jahr, ähnlich wie beim Gemüse-Gärtner dient die Gratisversion eher zur Demonstration als zur tatsächlich Nutzung. Die App verfügt über eine umfangreiche Liste von Obst- und Gemüsesorten, zudem kann man weitere Sorten manuell hinzufügen. Auch ein Saisonkalender gehört zur Ausstattung. Der eigentliche Clou an dieser App ist jedoch der ausschließlich in der Vollversion verfügbare Beetplaner. Hier lässt sich ein detaillierter Pflanzplan mit Größe des Beets, Anzahl der Reihen und verschiedenen Sorten anlegen. Die App berücksichtigt dabei gute und schlechte Nachbarschaften sowie Fruchtfolgen in aufeinanderfolgenden Jahren.

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5. Stauden Forum Ratgeber

Diese App bietet Unterstützung bei einem ganz spezifischen Vorhaben im Garten: dem Anlegen von Staudenbeeten. Der kostenlose Staudenratgeber wurde von drei deutschen Gärtnereibetreiben entwickelt, die auf den Verkauf winterharter Stauden spezialisiert sind. Das Ziel: Er soll Nutzerinnen und Nutzern dabei helfen, die passende Staude für den jeweiligen Standort zu finden. Das Herzstück der App besteht aus einem ausführlichen Lexikon von Staudenarten, das sich nach Kategorien wie Name, Blütenfarbe, Blütezeit oder Standort durchsuchen lässt. Die Funktion der App ist im Wesentlichen auf diese Suche beschränkt, wobei sich eine Merkliste mit den passenden Stauden für den eigenen Garten erstellen lässt. Außerdem beinhaltet die App eine Karte mit Gärtnereibetrieben in der Umgebung und Links zu Werbevideos und Webseiten der Betriebe. Das App-Design ist recht altmodisch.

6. Plantura

Ein Start-up, das sich auf nachhaltige Gartenprodukte spezialisiert hat, steckt hinter der Entwicklung der gleichnamigen „Plantura“-App, die kostenlos zum Download bereit steht. So kommt es, dass innerhalb der App auch immer wieder Produkte angeboten oder auf den dazugehörigen Onlineshop verlinkt wird. Die wichtigste Funktion besteht in einer Pflanzenerkennung per Smartphone-Kamera – die überwältigend gut funktioniert. Die Funktion lässt sich für unterschiedlichste Einsatzgebiete nutzen, ob im Freien oder zur Katalogisierung der Zimmerpflanzen in den eigenen vier Wänden. Die abfotografierten Pflanzen lassen sich dann nach unterschiedlichen Standorten gruppieren, zudem stellt die App Informationen zu Pflanzenarten und Pflege zur Verfügung. Als weitere Funktion bietet Plantura einen Kalender, in dem verschiedene Aufgaben im Jahreslauf beschrieben sind, die sich auf die To-do-Liste setzen oder als erledigt markieren lassen. Manko: Man kann keine eigenen Aufgaben und Erinnerungen einstellen. Die App bietet außerdem Artikel mit weiterführenden Hinweisen zur Pflanzenpflege.

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7. Nützlinge im Garten

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat eine kostenlose App entwickelt, die das Augenmerk statt auf die Vegetation auf die Tierwelt im Garten richtet. Der Name „Nützlinge im Garten“ ist Programm: Die App bietet ein alphabetisches Verzeichnis von Nützlingen und Schädlingen im Garten, wobei beide in Tier- und Pilzarten gegliedert sind. Dort wird erklärt, welcher Nützling gegen welchen Schädling vorgeht. Das Lexikon beinhaltet zudem Fotos sowie Informationen zu Erscheinungsbild, Lebensweise und Besonderheiten der Nützlinge und erklärt, wie man ihr Vorkommen im eigenen Garten fördern kann. Eine weitere Funktion bietet eine Bestimmungshilfe für Nützlinge, die man im eigenen Garten entdeckt hat. Das App-Design ist ähnlich wie beim Staudenratgeber wenig glamourös.

8. Pflanzendoktor

Eine weitere App eines Herstellers von Gartenprodukten ist der „Pflanzendoktor“. Sie wurde vom Unternehmen Neudorff entwickelt und dient dem Zweck, Schädlingsbefall oder Krankheiten von Pflanzen zu bestimmen und dagegen vorgehen zu können. Die App beinhaltet eine Liste von Schädlingen, die entweder alphabetisch geordnet oder je nach Pflanzenart durchsucht werden kann. Die Einträge sind mit Erklärungen zu den Ursachen für Befall und Krankheiten ausgestattet und beschreiben, wie man ihnen vorbeugen und gegen sie unternehmen kann. Dabei werden natürlich die Produkte des Herstellers zur Bekämpfung empfohlen. Eine besondere Funktion besteht in der Möglichkeit, ein Foto einer erkrankten Pflanze über die App direkt an einen Pflanzenberater zu senden, um weitergehenden Rat einzuholen.

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