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Sushi mit Früchten: Warum Frushi der perfekte Nachtisch für heiße Tage ist

  • Obst-Sushi, das sogenannte Frushi, ist nicht nur super lecker - es lässt sich auch ganz einfach selbst machen.
  • Der erfrischende Sommer-Snack benötigt nur wenige Zutaten und die Zubereitung geht ganz fix.
  • Und das beste: Für das Frushi kann so gut wie jede Obstsorte verwendet werden.
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Leipzig. Sushi erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit – ob nun mit Fisch, vegetarisch mit Ei oder vegan mit Avocado und Gurke. Gerade, wenn es richtig heiß ist, scheinen die kleinen, feinen Happen gerade richtig zu sein. Eine Variation des beliebten Gerichts ist das Frushi, bestehend aus einer beliebigen Obstsorte und einem Teig aus Kokosmilch.

Sushi: Von der Methode des Fischkonservierens zum klassischen Gericht

Die Wiege des Sushi liegt nicht, wie viele denken, in Japan, sondern wird Orten am Fluss Mekong in Südostasien zugeschrieben. Im 7./8. Jahrhundert gelangte die Methode des Fischkonservierens schließlich nach Japan. Bei dieser Methode wurde roher Fisch gepökelt und monatelang zwischen gekochtem Reis und Salz in Holzfässer oder unter Steine gelegt. So wurde der Fisch haltbar gemacht. Erst im 17. Jahrhundert entstand das klassische Sushi. Damals wurde entdeckt, dass die Gärung verkürzt wird, wenn der Reis mit Essig versetzt wird. Der Reis wurde säuerlich, der Fisch blieb aber zart. Makis und Nigiris waren geboren.

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Frushi: Sushi mit Obst selber machen

Wer eine süße und leckere Alternative zum Sushi sucht, kann – gerade im Sommer – auf das sogenannte Frushi umsteigen. Das Sushi – bestehend aus Früchten – versüßt die heiße Jahreszeit. Das saftige, sonnengereiftes Obst eingepackt in Kokos-Milchreis und umwickelt von luftigem Crêpeteig hat aber nichts mit dem gewöhnlichen Sushi zu tun. Es ist als kaltes Fingerfood der perfekte Snack an heißen Sommertagen. Ob auf Kindergeburtstagen, einfach zwischendurch oder als abschließendes Highlight beim Grillen – hier kommt süßes Sommer-Soulfood!

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Das wird für Frushi gebraucht

Zutaten für 3 bis 4 Personen: 300 g Milchreis, 400 ml Kokosmilch, 700 ml Wasser (wer es noch süßer mag, kann die Hälfte des Wassers durch Orangensaft ersetzen), eine Prise Salz.

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Für den Teig: 120 g Mehl, 250 ml Milch, 3 Eier, 30 g Butter

Außerdem: Obst nach Belieben, beispielsweise frische Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kiwi, Mango, Orangen, Äpfel, Birnen

Optional: Aceto Balsamico Crème, Kokosflocken, schwarzer Sesam

Und so wird Frushi gemacht

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1. Kokosmilch in einen Topf geben und erhitzen. Milchreis mit einer Prise Salz einrühren und bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren in einem offenen Topf etwa 20 Minuten langsam weich kochen. Im Anschluss ohne Hitzezufuhr weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel stehen lassen.

2. Inzwischen den Teig zubereiten. Dazu Eier und Butter schaumig schlagen, Milch hinzugeben, Mehl unterheben und zu einem glatten Teig bringen.

3. In einer Pfanne mit wenig Öl den Teig portionsweise bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten von beiden Seiten dünn ausbacken bis eine leichte Bräunung entsteht.

4. Die Crêpes auf einer flachen Unterlage etwas abkühlen lassen, den zuvor gekochten Milchreis mit einem Löffel etwa 1 cm dick darauf verteilen, dabei etwas Abstand zum Rand lassen.

5. Klein geschnittenes Obst auf dem unteren Drittel verteilen, leicht andrücken.

6. Den Crêpe langsam vom Körper weg aufrollen (geht am besten mit einer Sushimatte). Anschließend mit einem scharfen Messer in etwa 3cm dicke Scheiben schneiden. Auf eine Platte legen und mit Kokosflocken, schwarzem Sesam und Aceto Balsamico Crème besprenkelt servieren.

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Von RND/dpa/js

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